Zuwanderung und Integration

Gesellschaftspolitische Zukunftsaufgaben

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Die Integrationspolitik hat in den letzten Jahren einen starken Aufschwung und Bedeutungszuwachs erlebt. Kaum ein Thema erregt so viel öffentliches Interesse, stößt auf so viel Diskussionsbedarf, erzeugt aber auch so viel persönliches Engagement von Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte. Aus diesem Engagement sind vielerorts kreative Lösungen für das Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft, in ethnisch gemischten Stadtvierteln und Gemeinden entstanden.

Gleichzeitig hat Deutschland in den letzten Jahren wieder einen starken Anstieg der Zuwanderung erlebt. Sogar der Bevölkerungsrückgang wurde durch die verstärkte Zuwanderung vorläufig gestoppt. Die meisten Zuwanderer sind europäische Nachbarn, aber auch die Zuwanderung von hochqualifizierten Fachkräften aus Staaten, die nicht zur EU gehören und damit nicht von der europäischen Freizügigkeit profitieren, steigt dank der Liberalisierung der Zuzugsregeln für diese Gruppe langsam an. Nicht zuletzt nimmt jedoch auch die Zahl von Flüchtlingen stark zu. Die durch vielschichte Zuwanderung auch entstehenden Probleme müssen ohne Pauschalisierungen thematisiert und gelöst werden.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung greift im Rahmen des Arbeitsbereiches „Zuwanderung und Integration“ aktuelle Problemlagen auf und entwickelt gemeinsam mit Wissenschaftlern und Politikern Lösungsansätze. Im Zentrum unserer Arbeit steht die politische Partizipation von Zuwanderern als Königsweg zu Teilhabe und Integration. Unter Integration verstehen wir einen Prozess, bei dem sowohl Zuwanderer als auch die, die ihre Wurzeln in Deutschland haben, offen aufeinander zugehen. Gemeinwohlorientiertes und verantwortungsvolles Handeln hängt schließlich nicht von der Herkunft ab, sondern von den Werten und Überzeugungen, die die Menschen prägen.

Publikationen

Lehren aus dem Stresstest. Was die EU aus der Flüchtlingskrise gelernt hat – und noch lernen muss

Die Europäische Union hat in den vergangenen sechzehn Monaten im Rahmen der Flüchtlingskrise sehr viel Kritik einstecken müssen. Trotz eines schwierigen Beginns hat die Europäische Union in den vergangenen Monaten jedoch in vielen Feldern Handlungsfähigkeit bewiesen und zahlreiche Maßnahmen und Reformen beschlossen. Das vorliegende Papier geht detailliert auf diese Reformen ein und zieht eine Zwischenbilanz der EU-Politik der vergangenen 16 Monate. Christina Catherine Krause, Olaf Wientzek, Analysen und Argumente, 28. Sept. 2016 mehr...

Die Bedeutung der Religionsfreiheit für die Sicherheits- und die Integrationspolitik

Die Publikation beschäftigt sich mit der Bedeutung von Religionsfreiheit unter dem besonderen Gesichtspunkt der Sicherheits- und Integrationspolitik. – ERSCHEINT NUR ONLINE! Christian Walter, Analysen und Argumente, 13. Sept. 2016 mehr...

Integrationspolitik in Schweden

Die schwedische Migrations- und Integrationspolitik wird international oft als progressiv und ambitioniert wahrgenommen. Wegen des großen Andrangs von Flüchtlingen wurde die jahrelang großzügige Asylpolitik teilweise revidiert und die Integrationspolitik intensiviert. Integration ist eine Querschnittsaufgabe unter der Federführung des Arbeitsmarktministeriums. Die Durchführung liegt vornehmlich bei der Arbeitsagentur und den Kommunen. Der folgende Beitrag geht der Frage nach, welche Integrationsangebote sich in Schweden bewährt haben und welche Herausforderungen es gibt. ERSCHEINT NUR ONLINE! Bernd Parusel, Analysen und Argumente, 7. Sept. 2016 mehr...

Integrationspolitik in Frankreich

Welche Lehren für Deutschland?
Besonders im Lichte der jüngsten Anschläge genießt die französische Integrationspolitik in Deutschland und Europa keinen guten Ruf. Dabei ist Frankreich seit dem 19. Jahrhundert ein erfahrenes Einwanderungsland. Integrationsfragen hängen eng mit dem besonderen republikanischen Selbstverständnis der Nation zusammen und wurden in den 1980er Jahren fester Bestandteil der Politik. Das Papier geht der Frage nach, wie es zu den gegenwärtigen Problemen im Land kommen konnte, und welche Lehren sich daraus für Deutschland ziehen lassen. - ERSCHEINT NUR ONLINE! Benedict Göbel, Analysen und Argumente, 7. Sept. 2016 mehr...

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Kontakt

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Leiterin des Teams Religions-, Integrations- u. Familienpolitik
Dr. Karlies Abmeier
Tel. +49 30 26996-3374
Fax +49 30 26996-3551
Karlies.Abmeier(akas.de
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Koordinator für Integrationspolitik
Benedict Göbel
Tel. +49 30 26 996 3457
Fax +49 30 26 996 3551
benedict.goebel(akas.de