Zuwanderung und Integration

Gesellschaftspolitische Zukunftsaufgaben

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Die Integrationspolitik hat in den letzten Jahren einen starken Aufschwung und Bedeutungszuwachs erlebt. Kaum ein Thema erregt so viel öffentliches Interesse, stößt auf so viel Diskussionsbedarf, erzeugt aber auch so viel persönliches Engagement von Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte. Aus diesem Engagement sind vielerorts kreative Lösungen für das Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft, in ethnisch gemischten Stadtvierteln und Gemeinden entstanden.

Gleichzeitig hat Deutschland in den letzten Jahren wieder einen starken Anstieg der Zuwanderung erlebt. Sogar der Bevölkerungsrückgang wurde durch die verstärkte Zuwanderung vorläufig gestoppt. Die meisten Zuwanderer sind europäische Nachbarn, aber auch die Zuwanderung von hochqualifizierten Fachkräften aus Staaten, die nicht zur EU gehören und damit nicht von der europäischen Freizügigkeit profitieren, steigt dank der Liberalisierung der Zuzugsregeln für diese Gruppe langsam an. Nicht zuletzt nimmt jedoch auch die Zahl von Flüchtlingen stark zu. Die durch vielschichte Zuwanderung auch entstehenden Probleme müssen ohne Pauschalisierungen thematisiert und gelöst werden.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung greift im Rahmen des Arbeitsbereiches „Zuwanderung und Integration“ aktuelle Problemlagen auf und entwickelt gemeinsam mit Wissenschaftlern und Politikern Lösungsansätze. Im Zentrum unserer Arbeit steht die politische Partizipation von Zuwanderern als Königsweg zu Teilhabe und Integration. Unter Integration verstehen wir einen Prozess, bei dem sowohl Zuwanderer als auch die, die ihre Wurzeln in Deutschland haben, offen aufeinander zugehen. Gemeinwohlorientiertes und verantwortungsvolles Handeln hängt schließlich nicht von der Herkunft ab, sondern von den Werten und Überzeugungen, die die Menschen prägen.

Publikationen

Integrationspolitik in Österreich

Österreich hat im Jahr 2015 nach Schweden europaweit die meisten Asylwerber pro Kopf aufgenommen und mit einem Maßnahmenplan zur Flüchtlingsintegration reagiert. Mit der Ansiedlung der Integrationspolitik im Außenministerium setzt Österreich einen besonderen Akzent. Österreich hat umfassende Integrationsstrategien entwickelt und institutionelle Strukturen für deren Umsetzung geschaffen. Flächendeckenden Werte- und Orientierungskurse gelten als essentielle Basis für einen erfolgreichen Integrationsprozess. – ERSCHEINT AUSSCHLIESSLICH ONLINE Natalie Herold, Analysen und Argumente, 18. Jan. 2017 mehr...

Neues Sportwörterbuch online

Angebot soll Kommunikation mit Flüchtlingen fördern
Mit einem neuen digitalen Sport- und Spielewörterbuch wollen DJK Sportjugend und Konrad-Adenauer-Stiftung Übungsleiter im Trainingsalltag bei der Kommunikation mit Flüchtlingen unterstützen. 17. Jan. 2017 mehr...

"Angst ist ihr ständiger Begleiter" - Weibliche Flüchtlinge in Johannesburg

VOICES OF SOUTH AFRICA
Wenn Frauen flüchten sind sie einer doppelten Verletzlichkeit ausgesetzt - als Frau und als Flüchtende. Dieser Artikel zeigt Problematiken und die teilweise verzweifelnden Anstrengungen der Alltagsbewältigung weiblicher Flüchtlinge in Südafrika dar. Nach Experteninterviews vor Ort sowie ausführlicher Feldforschung in den Einwanderervierteln Johannesburgs legt KAS Forschungsassistentin Julia Hugenschmidt in diesem Artikel ihre Erkenntnisse und Erfahrungen zur Thematik weiblicher Flüchtlinge in Johannesburg dar. 11. Jan. 2017 mehr...

"Was uns prägt, was uns eint"

Deutschland besser verstehen lernen
Erklärfilme über die Grundlagen unseres Zusammenlebens in arabischer, englischer und bald auch deutscher Sprache Patricia Liberatore, 3. Jan. 2017 mehr...

Alle Publikationen zum Thema (281)
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Kontakt

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Leiterin des Teams Religions-, Integrations- u. Familienpolitik
Dr. Karlies Abmeier
Tel. +49 30 26996-3374
Fax +49 30 26996-3551
Karlies.Abmeier(akas.de
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Koordinator für Integrationspolitik
Benedict Göbel
Tel. +49 30 26 996 3457
Fax +49 30 26 996 3551
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