Aktive Bürgergesellschaft

Das Verhältnis von Staat und Bürger ist nach beiden Seiten hin zunehmend erodiert: Auf der einen Seite steht ein sich omnipotent gebender Staat, der immer mehr an die Grenzen seiner Handlungs- und Leistungsfähigkeit gerät und das Geld seiner Bürgerinnen und Bürger immer schneller ausgibt. Auf der anderen Seite steht der Bürger, der sich zunehmend vereinnahmt, entmündigt und betreut sieht, dem zugleich aber – als Folge allgegenwärtigen Staatshandelns einerseits und einer Mentalitätsanpassung andererseits – die notwendige Balance von Rechten, Pflichten und Tugenden abhanden gekommen ist.

Es bedarf daher einer Neubestimmung der originären Staatsaufgaben. Es bedarf aber auch der Wiederentdeckung eines Menschen- und Gesellschaftsbildes, das den aktiven Bürger im Mittelpunkt sieht. Es geht nicht primär darum, aktuelles Krisenmanagement und symbolische Politik zu betreiben, sondern eigenverantwortliches Handeln zu aktivieren.

Notwendig ist dafür vor allem Nachhaltigkeit. Die Konrad-Adenauer-Stiftung will mit diesem Leitprojekt Begriffe klären, Voraussetzungen in Bildung, Erziehung und Gesellschaft für eine aktive Bürgergesellschaft benennen, bürgerschaftliches Engagement fördern und zu einem Bewusstseinswandel beitragen.»

Publikationen

Mutige Bürger braucht das Land. Chance der Politik in unübersichtlichen Zeiten

Ettersburger Diskurs Jasper Bartels, Veranstaltungsbeiträge, 15. Mai 2013 mehr...

Die Rolle von Nichtregierungsorganisationen in China

Ein internationaler Workshop in Hangzhou / Provinz Zhejiang
Zusammen mit der Abteilung Kultur und Bildung des deutschen Generalkonsulats in Shanghai organisierte die KAS Shanghai vom 10. bis 11. Mai einen Workshop zur wachsenden Rolle von NGOs in China. Der Workshop fand in Hangzhou, Provinz Zhejiang, statt und brachte Vertreter chinesischer und internationaler NGOs mit Experten aus Wissenschaft und Praxis zusammen. David Merkle, Veranstaltungsbeiträge, 14. Mai 2013 mehr...

Politischen Nachwuchs fördern

Seminar mit dem Manof Forum
Beobachtungen der politischen Landschaft Israels lassen erkennen, dass das Lager der Mitte und rechts der Mitte mittel- bis langfristig das Meinungsbild in der israelischen Öffentlichkeit prägen und darüber hinaus den politischen Entscheidungsprozess wesentlich bestimmen wird. Dieses Lager bildet keineswegs eine geschlossene Einheit. Parteien wie Kadima, Israel Beitenu, Jesh Atid, HaTnua und HaBayit Jehudit zählen dazu. Im Mittelpunkt steht jedoch der Likud, die älteste und größte Partei des konservativen Spektrums. Nadine Mensel, Veranstaltungsbeiträge, 10. Mai 2013 mehr...

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