Rechtsstaatsprogramm

Demokratisierung und Entwicklung einer leistungsfähigen Rechtsordnung unterstützen

Deutsche Expertise im Rechts- und Justizbereich wird weltweit stark nachgefragt. In zahlreichen Schwellen- und Entwicklungsländern Lateinamerikas, Asiens, Afrikas und Mittel- bzw. Osteuropas herrscht ein erhebliches Interesse an unserer Rechtskultur. Das gilt für die deutsche Rechtslehre ebenso wie für die Rechtsprechung, die Gesetzgebung bzw. Gesetzgebungstechnik, die Implementierung oder auch justizorganisatorische Fragen.

Aus diesem Grund ergänzt die Stiftung seit 1990 ihre weltweiten Projekte der Demokratieförderung und des politischen Dialogs durch ein länderübergreifendes Sektorprogramm zur Förderung der Rechtsstaatlichkeit, das Rechtsstaatsprogramm. Deutsche Volljuristen mit internationaler Ausrichtung leiten dieses Programm von Bukarest, Nairobi, Bogotá, Singapur und Beirut aus, wobei sie eng mit den KAS-Länderbüros in Südosteuropa, Subsahara-Afrika, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten/Nordafrika kooperieren. In der Stiftungszentrale in Berlin ist ein Mitarbeiter damit beauftragt, die weltweite Rechtsstaatsarbeit zu koordinieren.

Die Stiftung setzt sich damit ein:

  • für rechtsstaatliche Strukturen und institutionelle Hauptelemente des Rechtsstaats wie z.B. eine funktionstüchtige Verfassungsgerichtsbarkeit;
  • für Gewaltenteilung, insbesondere eine starke, anerkannte und unabhängige Justiz und eine gesetzmäßig handelnde Verwaltung;
  • für die Gewährleistung der Grund- und Menschenrechte sowohl in ihrer materiellrechtlichen als auch in ihrer verfahrensrechtlichen Dimension;
  • für die Stärkung regionaler Zusammenschlüsse, wenn diese zur Sicherung von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie beitragen.

Ausführliche Informationen zum Rechtsstaatsprogramm finden sich auch in der Broschüre „Weltweit für den Rechtsstaat“

Publikationen

Blickpunkt Afrika

Sudan: Einer der Rebellenanführer aus Darfur im Tschad getötet; Mali: Geberländer versprechen mehr als 4 Mrd USD für Malis Wiederaufbau; Zentralafrikanische Republik: Laut UN Entsandtem befindet sich ZAR im „Anarchiezustand“. 17. Mai 2013 mehr...

Rede anlässlich des Workshops "Gemeinsam in der Korruptionsbekämpfung"

Eröffnungsrede von Thorsten Geissler, Leiter des Rechtsstaatsprogramms Südosteuropa der Konrad-Adenauer-Stiftung, anlässlich des Worhshops zum Thema "Gemeinsam in der Korruptionsbekämpfung" in Belgrad/Serbien. Veranstaltungsbeiträge, 29. Apr. 2013 mehr...

Übergangsjustiz und Internationales Strafrecht in Kolumbien

Gemeinsam mit der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universidad Cooperativa de Colombia (Pasto), deren Dekanin Dr. Tania Bolaños ist, veranstaltete das Rechtsstaatsprogramm Lateinamerika der Konrad-Adenauer-Stiftung das Seminar "Übergangsjustiz und Internationales Strafrecht" am 15. und 16. März in Pasto. Veranstaltungsbeiträge, 24. Apr. 2013 mehr...

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