Für Menschenrechte und Demokratie in Kuba

Die Konrad-Adenauer-Stiftung setzt sich für Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Freiheit und nationale Selbstbestimmung auf Kuba ein.

Der Oppositionelle Oswaldo Payá Sardiñas ist Initiator des Varela-Projekts und des „Programms für alle Kubaner“. Beide setzen auf Integration – nicht auf Konfrontation. Beim Varela-Projekt handelt es sich um eine Gesetzesinitiative zur Abhaltung eines Referendums über demokratische Reformen, für das trotz Repressionen und Einschüchterungen in Kuba bis heute rund 25.000 Unterschriften gesammelt werden konnten. Das Programm Todos Cubanos ist das Ergebnis eines rund zwei Jahre dauernden nationalen Dialogs, an dem 15.000 Kubaner in Kuba und im Exil mitwirkten. In dem Programm werden, ausgehend von der bestehenden Rechtsordnung, konkrete Vorschläge für einen friedlichen Übergang zur Demokratie in Kuba gemacht. Die Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützt diese Projekte.

Publikationen

Cambios en Cuba 2012

Neue KAS-Publikation
Im Februar 2012 stellte die KAS in Mexiko ihre neue Publikation "Cambios en Cuba 2012" vor. Zahlreiche Autoren aus Kuba und dem Exil leisteten ihre Beiträge, die sich mit den Perspektiven des Wandels auf der Insel auseinandersetzen. Im Mittelpunkt stehen dabei die grundlegenden Fragen: Kann von einem echten Wandel die Rede sein? Und wie weit trägt er? Antworten zu finden bemüht sich nun diese Publikation, die neben den aktuellsten Wirtschaftsentwicklungen und politischen Herausforderungen auch die Rolle der neuen Kommunikationsmedien für die Entwicklungen in Kuba thematisiert. 24. Feb. 2012 mehr...

Wie weit trägt der Wandel auf Kuba

Experten debattieren
Das Jahr 2011 ist reich an Nachrichten aus Kuba. Nicht zuletzt die eingeleiteten Wirtschaftsreformen – revolutionär für die Einen, schüchtern und spät für die Anderen – stehen im Mittelpunkt der internationalen Aufmerksamkeit. Auch die Freilassung der letzten politischen Gefangenen des „schwarzen Frühlings“ und eine neue Rolle der katholischen Kirche finden Aufmerksamkeit. Die grundlegenden Fragen: Kann von einem echten Wandel die Rede sein? Wie weit trägt er? Was bedeutet er für die Menschen? Frank Priess, Länderberichte, 8. Dez. 2011 mehr...

Kuba nach dem VI. Parteitag: Wie weit tragen die Reformen?

Der VI. Parteitag der kubanischen kommunistischen Partei trug eindeutig die Handschrift von Raúl Castro. Wirtschaftsdebatten standen im Mittelpunkt – kein Wunder angesichts der desaströsen Versorgungslage. Raúls Bruder Fidel, der im August 85 Jahre alt wird, hat sein letztes offizielles Amt an den jüngeren Bruder abgegeben – Raúl ist 79. Die alte Garde dominiert nach wie vor die Führungsstrukturen. Von politischen Reformen und mehr Freiheitsrechten ist einmal mehr nicht die Rede. Frank Priess, Auslandsinformationen, 7. Juli 2011 mehr...

Cuba Auténtica - Die Castro-Diktatur und Menschenrechte auf Kuba

Anlässlich des Tages der Menschenrechte am 10. Dezember 2010 luden die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Zusammenarbeit mit der EVP-Fraktion des Europäischen Parlaments einige der kürzlich entlassenen politischen Gefangenen und „Damen in Weiß” zu einer Konferenz zur aktuellen Menschenrechtssituation in Kuba ein. Primär ging es darum, zu erfahren, wie es sich in Kuba tatsächlich lebt. Darüber hinaus wurden Möglichkeiten zur Unterstützung der kubanischen Demokratiebewegung und Chancen einer wirksamen europäischen und deutschen Außenpolitik erörtert. Yvonne Daum, Christina Catherine Krause, Im Plenum kompakt, 30. März 2011 mehr...

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