Medienprogramm

Die Gefährdung der Pressefreiheit, die Bedrohung kritischer Journalisten, Propaganda und die Korruption innerhalb der Medien sind globale Probleme. Seit einigen Jahren rücken auch die zunehmende Konzentration der Medienanbieter auf einige wenige bestimmende Akteure und die daraus resultierenden Risiken für den Meinungspluralismus stärker ins Blickfeld.

Die Arbeit der regionalen Medienprogramme Asien, Lateinamerika, Subsahara und Südosteuropa setzt sich für eine freie, verantwortungsvolle und ethische Berichterstattung ein. Dies wird durch die Intensivierung des Dialogs mit führenden Journalisten erreicht, im Rahmen dessen regionale Konferenzen und Veranstaltungen als auch Trainingsmaßnahmen mit Journalisten der jeweiligen Region durchgeführt werden.

Publikationen

Europas Krise bewegt Lateinamerika

Die Weltwirtschaftskrise 2008, die den Regierungschefs vieler Länder Sorgen bereitete, hat in Lateinamerika nicht wie eine Bombe eingeschlagen. Mehr noch, viele Länder der Region sind „mit einem blauen Auge“ davon gekommen oder haben sogar keine negativen Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise erlebt. Länder wie Kolumbien oder Peru zum Beispiel. In den Meinungsseiten der Zeitungen verschiedener lateinamerikanischer Länder macht es den Anschein, als seien diese Länder zur erneuten Krise der Euro-Staaten noch weniger betroffen. Peter-Alberto Behrens, Magdalena Mayer, Länderberichte, 1. Feb. 2012 mehr...

Bilderstrecke zu 'Die Zukunft des öffentlichen Rundfunks/Fernsehen in Lettland'

Verlust von professionellen Journalisten. Sinkendes Ansehen. Ineffizientes Management. Kreativitätskrise und der Mangel an Geldern. Dies sind nur einige Beispiele, an denen sich das Bild des öffentlichen Fernsehens und Radios innerhalb der Bevölkerung festmachen lässt. Können neue öffentliche Medien die Einstellung der Bevölkerung verändern und wie müssen sie gestaltet sein, um das Vertrauen des Publikums zu gewinnen? Veranstaltungsbeiträge, 19. Jan. 2012 mehr...

Die "Vierte Gewalt" in der Demokratieförderung

The "Fourth Estate" in Democracy Assistance. Practices and Challenges of German and International Media Cooperation
Seit Ende des Kalten Krieges hat die internationale Gemeinschaft beträchtliche finanzielle und menschliche Resourcen mobilisiert, um einen unabhängigen und professionellen Journalismus zu fördern. Die nun erschienene Publikation analysiert den gegenwärtigen Status der Medienentwicklungszusammenarbeit. Christoph Dietz, Julia Steffenfauseweh (ehem. Weber), Angelika Mendes, 16. Jan. 2012 mehr...

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Kontakt

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Koordinatorin des Medienprogrammes und Referentin Team Lateinamerika
Angelika Mendes
Tel. +49 30 26996-3444
Fax +49 30 26996-53444
Angelika.Mendes[at]kas . de