Islam und Demokratie

Grenzen und Möglichkeiten des Dialoges

Islam und Demokratie werden häufig als Gegensatz wahrgenommen. Seit vielen Jahren wird unter Muslimen und Nicht-Muslimen kontrovers diskutiert, ob und wie der Islam mit demokratischen Vorstellungen von Staat, Gesellschaft und freiheitlicher Rechtsordnung zu vereinbaren ist.

Im Rahmen des Projekts „Islam und Demokratie“ werden diese Diskussionen aufgegriffen, gebündelt und für die politische Bildungsarbeit nutzbar gemacht. Im Vordergrund stehen dabei neue und kreative Ansätze progressiven Denkens im zeitgenössischen Islam.

Publikationen

Jugend und Politik in Jordanien

Die jordanische Jugend befindet sich anscheinend in einer politischen Lethargie, begünstigt durch den Mangel an Teilhabe am politischen System oder die wirtschaftliche Lage. Die Grundstimmung ist zwar resignativ - doch es gibt auch Menschen, die hart daran arbeiten, das zu ändern. Otmar Oehring, Jelena Weber, Länderberichte, 11. Mai 2016 mehr...

Vom lokalen Akteur zur globalen Bedrohung

Der sogenannte Islamische Staat (IS) im Irak und Syrien
Die politischen Rahmenbedingungen und die Sicherheitslage in der Levante haben sich mit Syrien und dem Irak als Krisenzentren seit 2011 dramatisch verschlechtert. Das drohende Übergreifen der Konflikte auf die Nachbarländer hat sich in Ansätzen bereits vollzogen. Der sogenannte Islamische Staat (IS) und ähnliche militante islamistische Gruppen stellen als Terrororganisationen mit internationaler Reichweite und als involvierte Konfliktparteien und Profiteure des Syrien-Konflikts auch langfristig eine zentrale Herausforderung für die internationale Gemeinschaft dar. Malte Gaier, Auslandsinformationen, 4. Apr. 2016 mehr...

Dschihad statt Demokratie?

Tunesiens marginalisierte Jugend und der islamistische Terror
Vor fünf Jahren brachten die Tunesier unter dem Motto „Arbeit, Freiheit, Würde“ ihr autoritäres Regime zu Fall. Sie lösten damit Protestwellen und Veränderungsprozesse in der ganzen arabischen Welt aus, von deren Folgen auch Europa betroffen ist. Als einzigem Land der Region gelang Tunesien seither ein demokratischer Wandel. Doch dieser ist zunehmend bedroht durch die Radikalisierung einer Jugend, die sich ausgeschlossen fühlt vom Leben ihres Landes. Für manche perspektivlose junge Tunesier wird der „Dschihad“ – zu Hause oder im Ausland – zu einer vermeintlich verlockenden Alternative. Edmund Ratka, Marie-Christine Roux, Auslandsinformationen, 4. Apr. 2016 mehr...

Die Rückkehr der Terror-Touristen

Foreign Terrorist Fighters als Herausforderung für Deutschland und Europa
Mit den Terroranschlägen von Paris und Brüssel ist ein Szenario Wirklichkeit geworden, vor dem Sicherheitsbehörden seit langem warnen: Europäische Staatsbürger, die in Kriegsregionen ausgereist sind, um beispielsweise in Syrien für den sogenannten Islamischen Staat (IS) zu kämpfen, kehren nach Europa zurück, um dort Anschläge zu verüben. Der Beitrag beschäftigt sich mit den Ursachen des Phänomens Foreign Terrorist Fighters (FTF) und fragt, wie Deutschland und Europa der Herausforderung am besten begegnen können. Kristina Eichhorst, Auslandsinformationen, 4. Apr. 2016 mehr...

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