Islam und Demokratie - Publikationen

Die Universität im Zentrum der religiösen Identitätskrise Tunesiens

Ein Hintergrundbericht
Am Abend des 05.01.2012 ging eine Episode zu Ende, die in den letzten Monaten zum Symbol für Tunesiens Identitätskampf zwischen Säkularität und Islam geworden war. Seit dem 28.11.2011 hatten Salafisten die Universität von Manuba nahe bei Tunis besetzt und Unterricht unmöglich gemacht. Salafisten repräsentieren Islamismus in seiner radikalsten Form und möchten die bisher relativ moderne tunesische Gesellschaft nach dem Vorbild Saudi-Arabiens und dessen Moralität umkrempeln. Klaus D. Loetzer, Philipp Trösser, 10. Jan. 2012 mehr...

Islamische Szene in Bosnien und Herzegowina

Die Publikation "Islamische Szene in Bosnien und Herzegowina" zur gleichnamigen Konferenz, welche am 5. und 6. Juli in Sarajevo stattfand, ist nun erschienen. Veranstaltungsbeiträge, 19. Dez. 2011 mehr...

Eine andere Lösung des Nahost-Problems

Professor Dr. Michael Wolffsohn im Hannoveraner Mittagsgespräch
Im Hannoveraner Mittagsgespräch stellte Professor Dr. Michael Wolffsohn, Professor für Neuere Geschichte an der Universität der Bundeswehr in München, seinen Lösungsansatz für eine Beendigung der Unruhe und Kriege in der Krisenregion Israel/ Palästina: Die Schaffung einer Bundesrepublik Palästina-Jordanien. Veranstaltungsbeiträge, 29. Nov. 2011 mehr...

Islam heißt einträchtiges Nebeneinander

Zur geschichtlichen Herkunft eines aktuellen Slogans
Im Blick auf die muslimische Religion kann eine genaue philologische Analyse historischer Quellen politischer Radikalisierung entgegenwirken. Die Blütezeit des Islam lässt spätere Verengung als kulturelle Regression erscheinen. Johannes Thomas, Die Politische Meinung, 4. Nov. 2011 mehr...

Macht der Westlichkeit

PROFESSOR UDO STEINBACH ÜBER DAS VERSAGEN DES WESTENS, IM ARABISCHEN RAUM GLAUBHAFT MENSCHENRECHTE DURCHZUSETZEN.
Das Bildungswerk Dresden möchte das Publikum herausfordern, den Blick auf weltweite Zusammenhänge zu richten und über die Chancen und Risiken globaler Entwicklungspolitik nachzudenken. Veranstaltungsbeiträge, 1. Nov. 2011 mehr...

Die Zukunft der arabischen Welt: „Dialog ist der Weg!“

Dr. Gunter Mulack, Botschafter a.D. und Direktor des Deutschen Orient-Instituts, ruft zu Reformen in der Region auf
Zu einem Dialog zwischen Regierung und Opposition, zwischen der „alten Garde“ und der jungen Generation, rief Botschafter a.D. und Direktor des Deutschen Orient-Instituts Dr. Gunter Mulack bei der „Deutschen Woche“ in Kuwait auf. Als Gast des KAS-Regionalprogramms Golf-Staaten, hielt Dr. Mulack die Eröffnungsrede zum Thema deutsch-kuwaitische Beziehungen, sowie eine Vorlesung zu den jüngsten Entwicklungen in der arabischen Welt. Dr. Mulack diente unter anderem als deutscher Botschafter in Kuwait, Bahrain und Syrien und gilt als exzellenter Kenner der Region. Veranstaltungsbeiträge, 31. Okt. 2011 mehr...

Umbrüche im Nahen Osten: Unterstützung für den Aufbruch zur Demokratie

Eine Bilanz des Darmstädter Gesprächs 24. Oktober 2011
„Von Marokko bis Oman zeichnet den Arabischen Frühling dieses gemeinsame Merkmal aus: Eine selbstbewußte junge Generation will ihr Schicksal in die Hand nehmen.“ Thomas Birringer, der als Leiter des Regionalprogramms Golf-Staaten die Konrad-Adenauer-Stiftung in Abu Dhabi vertritt, schilderte im Darmstädter Gespräch seine Hoffnung, dass Israel, die einzige stabile Demokratie im Nahen Osten, bald nicht nur die Risiken, sondern auch die Chancen, die die Umbrüche in seinen Nachbarländern bieten, erkennen werde. Christine Leuchtenmüller, Veranstaltungsbeiträge, 25. Okt. 2011 mehr...

Umbrüche im Nahen Osten: Unterstützung für den Aufbruch zur Demokratie

Eine Bilanz des Wiesbadener Tischgesprächs 24. Oktober 2011
„Von Marokko bis Oman zeichnet den Arabischen Frühling dieses gemeinsame Merkmal aus: Eine selbstbewußte junge Generation will ihr Schicksal in die Hand nehmen.“ Vor 50 Teilnehmern des Wiesbadener Tischgespräches schilderte Thomas Birringer, der als Leiter des Regionalprogramms Golf-Staaten die Konrad-Adenauer-Stiftung in Abu Dhabi vertritt, seine Hoffnung, dass Israel, die einzige stabile Demokratie im Nahen Osten, bald nicht nur die Risiken, sondern auch die Chancen, die die Umbrüche in seinen Nachbarländern bieten, erkennen werde. Thomas Ehlen, Veranstaltungsbeiträge, 25. Okt. 2011 mehr...

Mehr Aufmerksamkeit für die Politik

Erstmals in der Geschichte der VAE diskutierten gewählte Abgeordnete über ihre Rolle
Ende September waren etwa 130.000 Emiratis aufgerufen, 20 Mitglieder des Federal National Council zu wählen. Nach 2006 waren es die zweiten Wahlen in der Geschichte des Landes. Welche Bedeutung sie für das Land haben, das diskutierten am 20. Oktober zahlreiche Experten auf einer gut besuchten Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in Zusammenarbeit mit der Zayed Universität in Abu Dhabi. Es war das erste Mal in der Geschichte der VAE, dass gewählte Abgeordnete sich der öffentlichen Diskussion darüber stellten, wie ihre künftige Rolle im politischen System des Landes aussieht. Veranstaltungsbeiträge, 23. Okt. 2011 mehr...

VI. Deutsch-Arabische Journalistenakademie

Bereits zum sechsten Mal bringt die KAS junge Journalisten aus Deutschland und der arabischen Welt zusammen. Das Seminar wartet mit einer Neuerung auf: Erstmals werden die Teilnehmer im Nahen Osten multimedial arbeiten. Das 20-köpfige Team erstellt eine gemeinsame deutsch-arabische Website zum Thema „Die neuen Entwicklungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten“. Veranstaltungsbeiträge, 21. Okt. 2011 mehr...