Graffiti

Video- und Fotowettbewerb entschieden!

Gewinner im Wettbewerb "Europa - Meine Wahl!

Die Jury des von der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgeschriebenen Video- und Fotowettbewerbs "Europa - Meine Wahl!" hat sich unter den eingegangenen Beiträgen für einen 1. Preisträger entschieden. mehr…

Zitate

„Die Einheit Europas war ein Traum weniger. Sie wurde eine Hoffnung für viele. Sie ist heute eine Notwendigkeit für alle.“

Konrad Adenauer (Erster Bundeskanzler von 1949-1963)

„Das Haus Deutschland, unser Haus, muss unter einem europäischen Dach gebaut werden. Das muss Ziel unserer Politik sein.“

Helmut Kohl (Kanzler der Einheit)

„Wenn Europa einmal einträchtig sein gemeinsames Erbe verwalten würde, dann könnten seine drei- oder vierhundert Millionen Einwohner ein Glück, einen Wohlstand und einen Ruhm ohne Grenzen genießen.“

Winston Churchill (zweimaliger Premierminister Großbritanniens)

„Der Glaube gibt uns Halt; und der Optimismus ist eine konstruktive Kraft, wenn es darum geht, ein großes politisches und menschliches Ideal zu realisieren, wie es die europäische Einigung darstellt.“

Alcide de Gasperi (Ministerpräsident Italiens)

„Unser Ziel ist es, dass Europa einmal ein großes, gemeinsames Haus für die Europäer wird, ein Haus der Freiheit.“

Konrad Adenauer (Erster Bundeskanzler von 1949-1963)

„Wir einigen keine Staaten, wir bringen Menschen einander näher.“

Jean Monnet (französischer Unternehmer und einer der Wegbereiter der europäischen Einigungsbestrebungen)

„Wir müssen eine Art Vereinigte Staaten von Europa errichten.“

Winston Churchill (zweimaliger Premierminister Großbritanniens)

„Ich bin Deutscher und bleibe Deutscher, aber ich war auch immer Europäer und habe als solcher gefühlt.“

Konrad Adenauer (Erster Bundeskanzler von 1949-1963)

„Man muss die nationalen Interessen als Formen von sozialem Egoismus überwinden.“

Alcide de Gasperi (Ministerpräsident Italiens)

„Ich war immer schon der Überzeugung und bleibe dabei, dass ein guter Europäer kein schlechter Patriot sein muss.“

Richard von Weizsäcker (Bundespräsident 1984-1994)

„Europas Seele ist die Toleranz. Europa ist der Kontinent der Toleranz. Um das zu lernen haben wir Jahrhunderte gebraucht.“

Angela Merkel (Bundeskanzlerin)

„Als Endziel muss uns vorschweben, dass eines Tages die Vereinigten Staaten von Europa entstehen.“

Konrad Adenauer (Erster Bundeskanzler von 1949-1963)

„Europäer wird man nicht durch Geburt, sondern durch Bildung.“

Robert Schuman (französischer Außenminister und einer der Gründerväter der Europäischen Gemeinschaften)

„Der erste Schritt bei der Neubildung der europäischen Familie muss ein Zusammengehen zwischen Frankreich und Deutschland sein.“

Winston Churchill (zweimaliger Premierminister Großbritanniens)

„Nur wenn Europa mit einer Stimme spricht und seine Kräfte bündelt, kann es sein Gewicht angemessen zur Geltung bringen.“

Helmut Kohl (Kanzler der Einheit)

„Die Schaffung Europas ist die Aufgabe, die unser Zeitalter uns Europäern gestellt hat. Sie zu lösen, geht uns alle gleichermaßen an, ohne Rücksicht darauf, welche Sprache wir sprechen, ganz besonders aber uns Deutsche und Franzosen, weil unsere Völker am schwersten an der Geschichte tragen.“

Konrad Adenauer (Erster Bundeskanzler von 1949-1963)

„Die große Hoffnung scheint jeden Tag mehr Leben und Geschichte des neuen Europa zu werden. Und Europa wird jeden Tag mehr Garantin für Frieden und eine sichere Kraft, die sich Achtung verschafft.“

Alcide de Gasperi (Ministerpräsident Italiens)

„Warum sollte nicht eine europäische Gruppierung möglich sein, welche den verwirrten Völkern dieses unruhigen und mächtigen Kontinents ein erweitertes Heimatgefühl und ein gemeinsames Bürgerrecht zu geben vermöchte?“

Winston Churchill (zweimaliger Premierminister Großbritanniens)

„Es gibt in Europa zwei Arten von Ländern: Kleine Länder, die sich ihrer Unwichtigkeit bewusst sind, und kleine Länder, die es nicht sind.“

Jacques Delors (Präsident der EG-Kommission von 1985-1995)

„Kein europäisches Volk ist allein in der Lage, sich militärisch zu schützen oder wirtschaftlich zu entwickeln. Bestünde man darauf, in der heutigen Welt die traditionellen Begriffe des Nationalismus hochzuhalten, so bedeutete dies die Aufgabe Europas.“

Konrad Adenauer (Erster Bundeskanzler von 1949-1963)

„Europa ist auf der Suche nach sich selbst; Es weiß, dass es sein eigenes Schicksal in den Händen hält. Nie war es dem Ziel so nahe. Gebe Gott, dass es seine Schicksalsstunde, die letzte Chance zu seinem Wohle nicht versäumt.“

Robert Schuman (französischer Außenminister und einer der Gründerväter der Europäischen Gemeinschaften)

„Nicht ein Europa der Mauern kann sich über Grenzen hinweg versöhnen, sondern ein Kontinent, der seinen Grenzen das Trennende nimmt.“

Richard von Weizsäcker (Bundespräsident 1984-1994)

„Viele sagen, die Nationen Europas seien überholt. Ich glaube dieses nicht, sondern der nationale Charakter der Handlungsbefugnisse der Nationen wird sich natürlich verändern. Aber die Nation als Ausdruck der Identität der Völker wird erhalten bleiben.“

Hans-Gert Pöttering (MdEP, Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung; ehem. Vorsitzender des EP)

„Die Verwirklichung der Europäischen Integration darf nicht unmöglich gemacht werden durch eine Krankheit unserer Zeit, den Perfektionismus. Die Europäische Integration darf nicht starr sein, sie muss so dehnbar und so elastisch sein wie eben möglich.“

Konrad Adenauer (Erster Bundeskanzler von 1949-1963)

„Lassen Sie Europa entstehen!“

Winston Churchill (zweimaliger Premierminister Großbritanniens)

"Europa = Krise". Argumente für diese einfache Gleichung lassen sich schnell finden: Die Stabilität der Eurozone ist erschüttert, u.a. weil viele Euroländer mit hohen Schulden und Defiziten konfrontiert sind und sich nicht mehr günstig auf den Märkten finanzieren können. Es fehlt an Wachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit auf dem Kontinent. Darüber hinaus herrscht europaweit eine gewisse Skepsis gegenüber dem europäischen Projekt, das Vertrauen in die Europäische Union ist bei vielen Bürgern angeschlagen. Ein Teil der deutschen Bevölkerung ist zum Beispiel besorgt, dass eine weitere EU-Integration nur noch zu mehr finanzieller Solidarität unter den Mitgliedstaaten und damit zu einer höheren Belastung des deutschen Staatshaushaltes führen könnte.

Stellungnahme von Dr. Hans-Gert Pöttering in seiner letzten Rede vor dem Europäischen Parlament zur Krise in der Ukraine (16. April 2014)
"Die Aggression Russlands gegen die Ukraine zeigt, dass der Frieden in Europa gefährdet bleibt. Das russische Vorgehen ist zutiefst unglaubwürdig. Auf der Krim und in der Ost-Ukraine wird angeblich das Selbstbestimmungsrecht von Russen verteidigt; den Völkern des Kaukasus – so den Tschetschenen – wird ein vergleichbares Recht jedoch verweigert." mehr...

Diese Themen beherrschen in der Tat seit einiger Zeit die öffentliche Debatte in Europa und stellen riesige Herausforderungen für die europäischen Regierungen dar. Drei Gedanken dürfen bei dieser Feststellung jedoch nicht außer Acht gelassen werden.

Erstens: Europa lässt sich nicht auf die momentanen Schwierigkeiten der Eurozone reduzieren. Europa ist viel mehr als eine Wirtschafts- und Währungsunion. Es ist vor allem eine Wertegemeinschaft, die den Europäern seit mehr als 60 Jahren Frieden, Freiheit und Wohlstand auf dem Kontinent sichert. Für ihre Verdienste um Versöhnung und Integration hat die EU 2012 den Friedensnobelpreis erhalten. Es ist ein historisches Zeichen internationaler Anerkennung! Als größtes multilaterales Friedensprojekt in der Welt kann die Europäische Union auf ihre Bilanz stolz sein. Die EU bleibt zudem der größte Wirtschaftsraum der Erde und viele andere europäische Errungenschaften wie z. B. demokratische politische Strukturen, freie Medien, Umweltnormen, dienen als Anregungen für positive Entwicklungen in anderen Regionen der Welt.

Zweitens: Die aktuelle Lage bietet den Mitgliedstaaten die einmalige Gelegenheit, die vorhandenen Konstruktionsfehler und Schwächen im europäischen System im Grundsatz zu beheben. Schuldenabbau, Strukturreformen, Ankurbelung des Wachstums, eine bessere Koordinierung der Wirtschafts- und Finanzpolitiken sowie klare demokratische Prozesse in den EU-Institutionen – die Mittel gegen die Krise sind klar. Wenn alle Länder in diesen Kernbereichen konkrete Fortschritte erzielen, wird Europa gestärkt aus der Krise hervorgehen.

Drittens: Die Außensicht zeigt uns ganz deutlich, dass die EU eine Schicksalsgemeinschaft ist, denn die europäischen Nationalstaaten spielen nur noch eine untergeordnete Rolle auf der Weltbühne. Die Entwicklung Europas als internationaler Akteur, u.a. durch die Stärkung der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik, stellt daher eine wichtige Aufgabe für alle Mitgliedstaaten dar. Als exportorientierte Nation ist Deutschland sich zudem darüber im Klaren, dass die Europäer ihre Wettbewerbsfähigkeit und ihren Wohlstand am besten verteidigen können, wenn sie noch stärker zusammenrücken und ihre Normen weltweit durchsetzen.

Europa ist nicht gleich Krise. Es lohnt sich, gemeinsam an einem stärkeren Europa zu arbeiten. Die Konrad-Adenauer-Stiftung setzt sich in Deutschland und in den anderen europäischen Ländern dafür ein und integriert Vertreter anderer Kontinente ebenfalls in diese Diskussion.

Publikationen

Erneutes Bewusstsein für friedliche Lösungen

Interview mit Dr. Hans-Gert Pöttering
Wenn wir heute an Europa denken, dann denken wir oft an seine Ränder, an die Ukraine, wo Krieg herrscht, oder an Lampedusa, wo die Opfer des Krieges ankommen. Von den internationalen Organisationen hört man dagegen recht wenig. Hans-Gert Pöttering war lange Zeit in einer dieser Organisation prägend aktiv: Er ist der einzige Abgeordnete, der dem Europaparlament von Anfang an ununterbrochen bis zu diesem Sommer angehört hat. Er war Präsident des Parlamentes und hat die christdemokratische Fraktion geleitet. Ein Interview von Radio Vatikan. 1. Sept. 2014 mehr...

Europa wird östlicher, aber nicht weiblicher

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union trafen sich am 30. August in Brüssel zu einem Sondergipfel, um über die zukünftige Führung der Union zu entscheiden. Ferner standen die außenpolitischen Krisen in der Ukraine, im Irak, in Gaza und in Libyen auf der Tagesordnung. Stefan Gehrold, Eva Majewski, Isabelle-Christine Panreck, Länderberichte, 1. Sept. 2014 mehr...

"Die Menschen dürfen nicht im Mittelmeer untergehen"

Hans-Gert Pöttering fordert mehr Solidarität in der Flüchtlingspolitik
Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Hans-Gert Pöttering, mahnt europaweit zu mehr Solidarität mit den Flüchtlingen, die über das Mittelmeer fliehen. Eine EU-Konferenz solle helfen, die Probleme zu lösen. Ein Interview mit Deutschlandradio Kultur. 1. Sept. 2014 mehr...

Pöttering fordert italienische Initiative zur europäischen Flüchtlingspolitik

Treffen mit Staatspräsident Napolitano in Rom
Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung und ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments trifft vom 25.-28. August 2014 Vertreter aus Politik und Vatikan in Rom. 27. Aug. 2014 mehr...

Alle Publikationen zum Thema (2.153)

Kontakt

Abbildung
Teamleiter Politikdialog und Analyse
Dr. Stefan Friedrich
Tel. +49 30 26996-3512
Fax +49 30 26996-53512
Stefan.Friedrich(akas.de
Abbildung
Teamleiter Europa / Nordamerika
Jens Paulus
Tel. +49 30 26996-3526
Fax +49 30 26996-53526
Jens.Paulus(akas.de
Abbildung
Koordinatorin für Europapolitik
Dr. Céline-Agathe Caro
Tel. +49 30 26996-3509
Fax +49 30 26996-3551
Celine.Caro(akas.de
Abbildung
Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Qualitätsbeauftragter
Dr. Martin Reuber
Tel. +49 2236 707-4218
Fax +49 2236 707-54218
Martin.Reuber(akas.de
Abbildung
Leiter Referat IV - Studienförderung
Prof. Dr. Burkard Steppacher
Tel. +49 2241 246-2232
Fax +49 2241 246-2573
Burkard.Steppacher(akas.de