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Dieser Film zeigt auf unterhaltsame Art und Weise,
warum die Länder Europas gerade in Krisenzeiten
zusammenhalten müssen.
Europa lässt sich nicht auf die aktuellen Schwierigkeiten der Eurozone reduzieren. Die EU ist eine Wertegemeinschaft, die den Europäern seit mehr als 60 Jahren
Frieden, Freiheit und Wohlstand
sichert. Es ist auch unsere beste Zukunft in einer globalen Welt!Zitate
Europa = Krise. Argumente für diese einfache Gleichung lassen sich schnell finden: Die Stabilität der Eurozone ist erschüttert, u.a. weil viele Euroländer mit hohen Schulden und Defiziten konfrontiert sind und sich nicht mehr günstig auf den Märkten finanzieren können. Es fehlt an Wachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit auf dem Kontinent. Darüber hinaus herrscht europaweit eine gewisse Skepsis gegenüber dem europäischen Projekt, das Vertrauen in die Europäische Union ist bei vielen Bürgern angeschlagen. Ein Teil der deutschen Bevölkerung ist zum Beispiel besorgt, dass eine weitere EU-Integration nur noch zu mehr finanzieller Solidarität unter den Mitgliedstaaten und damit zu einer höheren Belastung des deutschen Staatshaushaltes führen könnte.
Diese Themen beherrschen in der Tat seit einiger Zeit die öffentliche Debatte in Europa und stellen riesige Herausforderungen für die europäischen Regierungen dar. Drei Gedanken dürfen bei dieser Feststellung jedoch nicht außer Acht gelassen werden.
Erstens: Europa lässt sich nicht auf die momentanen Schwierigkeiten der Eurozone reduzieren. Europa ist viel mehr als eine Wirtschafts- und Währungsunion. Es ist vor allem eine Wertegemeinschaft, die den Europäern seit mehr als 60 Jahren Frieden, Freiheit und Wohlstand auf dem Kontinent sichert. Für ihre Verdienste um Versöhnung und Integration hat die EU 2012 den Friedensnobelpreis erhalten. Es ist ein historisches Zeichen internationaler Anerkennung! Als größtes multilaterales Friedensprojekt in der Welt kann die Europäische Union auf ihre Bilanz stolz sein. Die EU bleibt zudem der größte Wirtschaftsraum der Erde und viele andere europäische Errungenschaften wie z. B. demokratische politische Strukturen, freie Medien, Umweltnormen, dienen als Anregungen für positive Entwicklungen in anderen Regionen der Welt.
Zweitens: Die aktuelle Lage bietet den Mitgliedstaaten die einmalige Gelegenheit, die vorhandenen Konstruktionsfehler und Schwächen im europäischen System im Grundsatz zu beheben. Schuldenabbau, Strukturreformen, Ankurbelung des Wachstums, eine bessere Koordinierung der Wirtschafts- und Finanzpolitiken sowie klare demokratische Prozesse in den EU-Institutionen – die Mittel gegen die Krise sind klar. Wenn alle Länder in diesen Kernbereichen konkrete Fortschritte erzielen, wird Europa gestärkt aus der Krise hervorgehen.
Drittens: Die Außensicht zeigt uns ganz deutlich, dass die EU eine Schicksalsgemeinschaft ist, denn die europäischen Nationalstaaten spielen nur noch eine untergeordnete Rolle auf der Weltbühne. Die Entwicklung Europas als internationaler Akteur, u.a. durch die Stärkung der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik, stellt daher eine wichtige Aufgabe für alle Mitgliedstaaten dar. Als exportorientierte Nation ist Deutschland sich zudem darüber im Klaren, dass die Europäer ihre Wettbewerbsfähigkeit und ihren Wohlstand am besten verteidigen können, wenn sie noch stärker zusammenrücken und ihre Normen weltweit durchsetzen.
Europa ist nicht gleich Krise. Es lohnt sich, gemeinsam an einem stärkeren Europa zu arbeiten. Die Konrad-Adenauer-Stiftung setzt sich in Deutschland und in den anderen europäischen Ländern dafür ein und integriert Vertreter anderer Kontinente ebenfalls in diese Diskussion.
Nachrichten
- Attentat in London: Cameron beruft Krisenstab ein
- Arbeitslosigkeit in Spanien: „Zukunft Europas endet nicht an den Pyrenäen“
- Analyse: Parlamentswahlen in Bulgarien
- Jubiläum: Deutschland und Slowakei: 20 Jahre Partnerschaft
- Mein Europa: Politik und Unterhaltung auf dem Rhein
Publikationen
„Zukunft Europas endet nicht an den Pyrenäen“
Spanier protestieren gegen hohe Jugendarbeitslosigkeit
In Spanien protestieren immer wieder die Menschen auf den Straßen gegen die hohe Arbeitslosigkeit. Dem Land gehe das Vertrauen in die Lösungsfähigkeit der Politik verloren. “Das Problem ist, es sind die Eliten dieses Landes, die sich dieses Thema noch nicht als eine ernstzunehmende Bedrohung des sozialen Friedens und der Zukunft ihres Landes auf die Fahnen geschrieben haben“, sagte Thomas Stehling, Leiter des Landesbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in Madrid am Donnerstag im Interview mit „Tagesschau24“. Die Kluft zwischen Politik und Familie sei sehr groß. 24. Mai 2013 mehr...
Attentat in London
Cameron beruft Krisenstab ein
Nach der brutalen Ermordung eines britischen Soldaten auf offener Straße am vergangenen Dienstag brach Premierminister Cameron seinen Frankreich-Besuch ab und berief sein Nationales Sicherheitskabinett ein. Hans-Hartwig Blomeier, Länderberichte, 23. Mai 2013 mehr...
Deutschland und Slowakei: 20 Jahre Partnerschaft
Anlässlich des 20. Jubiläums der Eröffnung des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Slowakei kamen Freunde und Partner der Stiftung zu einem hochkarätigen Vortragssymposium in Bratislava zusammen. Tim B. Peters, Veranstaltungsbeiträge, 23. Mai 2013 mehr...
Veranstaltungen
| Datum/Ort | Titel |
|---|---|
| 26. - 29. Mai Italien | Europa hat Zukunft Studienreise nach Cadenabbia |
| 27. Mai Belgien | "Breaking Down the Walls: Zur Verbesserung der Beziehungen zwischen EU und NATO" Präsentation der CES-Publikationen |
| 27. Mai Neuss | Quo vadis Europa? Neusser Stadtgespräch mit Dr. Wolfgang Schüssel |
| 27. - 29. Mai Wendgräben | Akteure und Institutionen der Europapolitik in der Bundeshauptstadt Berlin |
| 28. Mai - 1. Juni EU-Russland-Dialog | Die Rolle der europäischen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit Delegationsreise für Abgeordnete und Entscheidungsträger aus der Russischen Föderation / Schwerpunkt Nordwesten |
| 29. - 30. Mai Lettland | BDF Summit New realities - New opportunities |
| 29. - 30. Mai Israel | 2. Jahrestagung israelischer Europaforscher |
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