Europa - Publikationen

Die Pariser Olympiabewerbung

Frankreich will nicht nur politisch in Bewegung sein
Im Sommer 1924 richtete Frankreich zum letzten Mal die Olympischen Sommerspiele aus. Paris hat es sich zum Ziel gesetzt, genau 100 Jahre später erneut den sportlichen Geist in die französische Hauptstadt zurückzuholen. „Jetzt oder nie", so lautete die Devise des Pariser Bewerbungskomitees „Paris2024“, die von Erfolg gekrönt zu sein scheint. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte Paris nach Verhandlungen bereits Ende Juli die Olympischen Spiele 2024 und Los Angeles die Sommerspiele 2028 zugesagt. Die Entscheidung wird am 13. September 2017 offiziell in Lima bekanntgegeben. Nino Galetti, Nele Katharina Wissmann, Tatjana Saranca, Länderberichte, 12. Sept. 2017 mehr...

Radikale Reform statt Gießkannenprinzip

Kommentar zum Reflexionspapier der Europäischen Kommission zur Zukunft des EU-Haushalts
Am 28. Juni stellte die Europäische Kommission ein Reflexionspapier zur Zukunft des EU-Haushalts vor. Dieser steht vor einer umfassenden Reform - nicht zuletzt auch nach dem voraussichtlichen Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU. Die Positionen der EU-Mitgliedstaaten zur Reform der EU-Finanzen liegen trotz eines grundsätzlichen Reformwillens noch weit auseinander. Die Analyse der KAS fasst die wichtigsten Vorschläge des Reflexionspapiers zusammen, gibt einen Überblick über die Reaktion der politischen Akteure und schließt mit einer Bewertung. Olaf Wientzek, Maurits Kruse, Analysen und Argumente, 7. Sept. 2017 mehr...

Erklärung „100 Jahre nach Verdun – deutsch-französische Wege nach Europa“

Deklaration der Stipendiaten
Verfasst von Stipendiaten eines Europäischen Begegnungsseminars der Hauptabteilung Begabtenförderung und Kultur in Zusammenarbeit mit den Hauptabteilungen Europäische und Internationale Zusammenarbeit (Auslandsbüro Frankreich), Politische Bildung (KommunalAkademie) sowie Wissenschaftliche Dienste / Archiv für Christlich-Demokratische Politik 6. Sept. 2017 mehr...

Deutsch-französische Wege über die Höhe Toter Mann in Verdun

Begleitmaterial zum 1,5 km langen Wanderweg
Die Höhe Toter Mann ist ein Ort, dessen Name bis heute als ein Synonym für die Schrecken der Schlacht von Verdun und des Ersten Weltkrieges insgesamt steht. Tausende junge Franzosen und Deutsche kämpften vor über einhundert Jahren erbittert um diese Höhe, die tatsächlich aus zwei Kuppen besteht. Oft trennten nur wenige Meter die Gräben der verfeindeten Nationen. Die Soldaten auf beiden Seiten der Front teilten dasselbe Los: den Befehl zum Töten, die allgegenwärtige Bedrohung durch Verwundung und Tod, den Kampf um das eigene Überleben in schlammigen Trichtern und einen quälenden Durst. Philipp Lerch, Nino Galetti, 31. Aug. 2017 mehr...

Über Wurzeln und Werte

Wie christlich ist Europa?
Hans-Gert Pöttering, Die Politische Meinung, 30. Aug. 2017 mehr...

"Netzwerke muss man mit Netzwerken bekämpfen"

Terrorismus-Experten über die Hintergründe der Anschläge in Barcelona und Präventionsmöglichkeiten im Interview
Unsere Experten für Terrorismus-Bekämpfung und religiösen Extremismus erklären, wie der IS funktioniert und welche besondere Bedeutung Spanien hat. 28. Aug. 2017 mehr...

Think Tank Report 4/2017

Einblicke in die Agenda internationaler Think-Tanks
Die aktuelle Ausgabe des Think Tank Reports befasst sich mit folgenden Themen: Rechenschaftspflicht im Cyberspace | Ende des NGO-Zeitalters? | Klimaschutz in Zeiten Trumps | Data-Mining auf kommunaler Ebene | Leitplanken für ein Europa der Zukunft | Global Mosquito Alert | u.a. 1. Aug. 2017 mehr...

Kabinettsumbildung in der Türkei

Am 19.07.2019 erfolgte eine schon lange erwartete Kabinettsum-bildung durch Staatspräsident Erdoğan.
Die schon lange erwartete Kabinettsumbildung, die durch den Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan entschieden und durch den Ministerpräsidenten Binali Yıldırım verkündet wurde, brachte einige Überraschungen mit sich. Sven-Joachim Irmer, Länderberichte, 31. Juli 2017 mehr...

Jugendarbeitslosigkeit in Europa

Eine europäische Verantwortung
Die Jugendarbeitslosigkeit in der EU, insbesondere in Südeuropa, verharrt auf hohem Niveau. Die Arbeitslosenquote von Jugendlichen im Alter von 16 bis 25 ist etwa doppelt so hoch wie die Arbeitslosenquote insgesamt. Warum entstehen in Deutschland Fachkräftelücken, während Jugendliche im Süden Europas ohne Perspektive sind? Die Arbeitnehmerfreizügigkeit (eine der Grundfreiheiten des Binnenmarktes) sollte nicht nur verbrieftes Recht der Europäer sein, sondern gelebte Wirklichkeit werden. Thomas Köster, Analysen und Argumente, 25. Juli 2017 mehr...

Bewegung in der europäischen Sicherheitspolitik

Gedanken zum Reflexionspapier der Europäischen Kommission
Europas Umfeld ist von Unsicherheit gekennzeichnet: Russische Aggression im Osten und Instabilität im Süden treffen auf die Ungewissheiten, welche die Entscheidung zum Brexit und die Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der USA ausgelöst haben. Vor diesem Hintergrund hat die EU-Kommission ein Reflexionspapier zur Zukunft der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) veröffentlicht. Die Analyse der KAS erklärt die wichtigsten Elemente dieses Papiers und zeigt auf, was nun zu tun ist: Welche Hürden bestehen noch auf dem Weg zu einer effektiveren GSVP und wie sind sie zu nehmen? Olaf Wientzek, Patrick Keller, Analysen und Argumente, 19. Juli 2017 mehr...