Umbrüche im Maghreb und im Nahen Osten - Publikationen

Austausch statt Abschottung

Die Lage Tunesiens und Ägyptens ein Jahr nach dem Umbruch
Vier Experten unterhielten sich mit RBB-Radiomoderatorin Sabine Porn in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung über die aktuelle Lage in den Ländern des Arabischen Frühlings. Als der Tunesier Mohamed Bouazizi sich vor einem Jahr in Brand steckte, weil er für seinen Gemüsestand angeblich mehrmals keine Genehmigung vorweisen konnte, löste er eine Protestwelle im ganzen Land aus. Josephine Landertinger Forero, Veranstaltungsbeiträge, 10. Feb. 2012 mehr...

"Tiefer Schatten auf bislang guter Zusammenarbeit"

Interview mit Hardy Ostry
Nach der Festsetzung zweier Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung hat sich der Teamleiter für Afrika und Nahost, Hardy Ostry, gegenüber dem WDR erschrocken und entsetzt gezeigt. 8. Feb. 2012 mehr...

"Verhalten hat nichts mit Rechtstaatlichkeit zu tun"

Pöttering kritisiert ägyptische Behörden aufs Schärfste
Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Hans-Gert Pöttering, hat das Verhalten der ägyptischen Behörden aufs Schärfste kritisiert und erwartet nun eine politische Lösung. 8. Feb. 2012 mehr...

Geduld, Geduld, Geduld

Der Gesandte Israels zu den aktuellen Krisenherden, mit denen sich sein Land konfrontiert sieht.
Die aktuellen Ereignisse am Persischen Golf, die Auswirkungen des Arabischen Frühlings und selbstverständlich der Friedensprozess mit den Palästinensern: Es mangelte wahrlich nicht an Themen, über die der Gesandte und Geschäftsträger der Botschaft des Staates Israel, Emmanuel Nahshon, anlässlich eines Gesprächabends, zu dem die KAS-Akademie in Berlin gemeinsam mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft eingeladen hatten, seine profunden Einschätzungen hätte geben können. Veranstaltungsbeiträge, 7. Feb. 2012 mehr...

"Die Konfliktparteien haben die Kontrolle über ihre Anhänger verloren"

Interview mit Michael Lange
Nach dem Tod von 74 Menschen im Anschluss an ein Fußballspiel in Port Said dauern die Unruhen in Ägypten an. Allerdings dürfe man den Sicherheitskräften nicht die alleinige Schuld an der Eskalation geben, meint der Leiter der Abteilung "Politikdialog und Analyse" Dr. Michael Lange von der Konrad-Adenauer-Stiftung im Interview mit dem Deutschlandfunk. Michael A. Lange, 6. Feb. 2012 mehr...

Außen- und Sicherheitspolitische Herausforderungen des Arabischen Frühlings

Die Region Nordafrika und Naher Osten durchlebt seit Beginn des Jahres 2011 einen historischen Prozess des politischen Wandels, resultierend aus den Protesten der Bevölkerung. Der autokratische und repressive Führungsstil der politischen Eliten in der arabischen Welt, basierend auf Militär- und Polizeigewalt, Korruption, Zensur und Klientelismus, führte die despotischen Regime in eine Legitimitätskrise. Als entscheidende Einflussfaktoren in diesem Prozess müssen die wachsenden demografischen und ökonomischen Herausforderungen gelten, mit denen sich die Länder der Region konfrontiert sahen und nach wie vor sehen, auf die Regierungen jedoch keine zufriedenstellenden Antworten gefunden hatten. Die daraus resultierende Perspektivlosigkeit großer Bevölkerungsteile ließ schließlich insbesondere [...] Hardy Ostry, Henning Suhr, Im Plenum kompakt, 3. Feb. 2012 mehr...

„Tunesien setzt einen Maßstab“

Pöttering betont Symbolkraft des Landes für die gesamte Region
Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Hans-Gert Pöttering, hat anlässlich seines Besuchs in Tunesien die Fortschritte des Landes seit dem Sturz des früheren Machthabers Ben Ali gelobt, gleichzeitig aber darauf hingewiesen, dass der politische Transformationsprozess zwingend von einem wirtschaftlichen begleitet werden müsse. Veranstaltungsbeiträge, 29. Jan. 2012 mehr...

Ein Jahr nach dem Beginn der ägyptischen Revolution

Zwischen Zuversicht und Zorn
Ein Jahr nach dem Beginn der Proteste gegen das Mubarak-Regime am 25. Januar 2011 schwankt die Stimmung in Ägypten zwischen Zuversicht und Zorn. Einerseits wurden die wichtigsten Repräsentanten des alten Regimes vor Gericht gestellt und die ersten freien Parlamentswahlen seit mindestens 60 Jahren durchgeführt. Andererseits lassen Preisanstiege, Repressalien, Sicherheits- und Demokratiedefizite immer mehr Zweifel am versprochenen Transformationsprozess aufkommen. Während die Übergangsregierung am 25. Januar zu Revolutionsfeiern einlädt, rufen Oppositionsgruppen deshalb zu Protesten auf. Andreas Jacobs, Länderberichte, 24. Jan. 2012 mehr...

Gemeinsame israelisch-palästinensische Meinungsumfrage

Die Meinung zum Friedensprozess ist auf beiden Seiten weiterhin von Pessimismus und wechselseitigem Misstrauen geprägt. Dies spiegelt sich in den Ansichten der befragten Israelis und Palästinenser bezüglich des festgefahrenen Friedensprozesses und der Aussicht auf eine zeitnahe Lösung des Konflikts wieder. Dennoch ist die Kompromissbe-reitschaft im Blick auf ein Endstatusabkommen auf beiden Seiten deutlich gestiegen. Michael Mertes, Felix Dane, Maren Herter, 18. Jan. 2012 mehr...

14. Januar 2011 – der Auftakt für den Arabischen Frühling

Ob er am Ende freiwillig die Präsidentenmaschine bestieg oder doch vom Direktor der eigenen Sicherheitsgarde mit vorgehaltener Waffe dazu gezwungen wurde – nach einer abschließenden Antwort auf diese Frage werden Historiker und Journalisten noch viele Jahre recherchieren, denn der Tag gilt als ein historischer für Tunesien wie für die gesamte arabische Welt: Jener Freitag, der 14. Januar 2011, als am Nachmittag der Luftraum über Tunesien gesperrt wird, um dem nahezu 23 Jahre regierenden Präsidenten Zine El Abidine Ben Ali die Flucht nach Saudi Arabien zu ermöglichen. Hardy Ostry, 13. Jan. 2012 mehr...