Umbrüche im Maghreb und im Nahen Osten - Publikationen

„Es wird wahrscheinlich keine dritte Intifada geben“

Israel-Experte Dr. Alexander Brakel geht von schweren Protesten gegen Trumps Entscheidung aus
Die USA planen, die amerikanische Botschaft nach Jerusalem zu verlegen. Mit diesem bedeutenden Schritt werden die Vereinigten Staaten von Amerika als erster Staat weltweit Jerusalem entgegen internationaler Gepflogenheiten als Hauptstadt Israels anerkennen. Laut Medienberichten wird Präsident Donald Trump diese Entscheidung in einer Rede am Mittwoch bekanntgeben. 6. Dez. 2017 mehr...

Christen und Jesiden im Irak

Aktuelle Lage und Perspektiven
Die meisten religiösen Minderheiten sahen den Irak vor der Invasion 2003 als säkulares Land in dem die Religionsfreiheit garantiert war. Heute blicken sie mit Sorge in die Zukunft. Der Irak war nie ein säkulares Land und Religionsfreiheit nicht garantiert. Dennoch konnten Christen, Jesiden und andere religiöse Minderheiten bis 2003 ihren Glauben ohne Probleme leben. Das hat sich geändert – und nicht erst seit dem Eroberungsfeldzug des "Islamischen Staats" im Sommer 2014. Die Zahl der Christen und Jesiden hat massiv abgenommen. Und die Zukunftsperspektiven sehen düster aus. Otmar Oehring, 14. Juni 2017 mehr...

Iran-Reader 2017

Beiträge zum deutsch-iranischen Kulturdialog
Beiträge zu Politik, Wirtschaft und Recht | Beiträge zu Kultur und Wissenschaft | Neue Literatur zum Iran | Dokumentation Hafis-Dialoge Oliver Ernst, 30. Mai 2017 mehr...

Merkels Besuch am Golf

DEUTSCHLAND BEKRÄFTIGT SEINE WIRTSCHAFTLICHE UND SICHERHEITSPOLITISCHE ZUSAMMENARBEIT MIT SAUDI-ARABIEN UND DEN VAE
In Vorbereitung des G20-Gipfels im Juli 2017 in Hamburg besuchte Angela Merkel vom 30. April bis zum 01. Mai Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Die Bundeskanzlerin traf unter anderem mit dem saudischen König Salman bin Abdulaziz Al Saud, dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Nayef, dem Vizekronprinzen Mohammed bin Salman sowie dem Kronprinzen der VAE Scheich Mohammed bin Zayed al Nahyan zusammen. Kernthemen waren die Konflikte im Jemen und Syrien sowie die bilaterale Kooperation auf verschiedenen Ebenen. Elisabeth Teske, Andreas Weinhut, Manuel Schubert, Magdalene Strzedulla, Länderberichte, 9. Mai 2017 mehr...

Erneuerte Freundschaft

Jordanien und die USA zu Beginn von Trumps Amtszeit
Der Kampf gegen den Terrorismus, der Frieden im Nahen Osten und Jordaniens Rolle als strategischer Vermittler und militärischer Verbündeter der USA – die Interessen des jordanischen Königs Abdullah II. und des amerikanischen Präsidenten Donald Trump überschneiden sich in zahlreichen Punkten. Während Trump in seiner dreimonatigen Amtszeit auf der internationalen Bühne mit zahlreichen Dekreten und dem Motto „America First“ in erster Linie Besorgnis erregte, befindet sich die Beziehung mit Jordanien seit der letzten Präsidentschaftswahl auf einem Höhepunkt. Manuel Schubert, Stefanie Turkanik, Linda Möslein, Imke Haase, Länderberichte, 4. Mai 2017 mehr...

Die zweite Phase der marokkanischen Migrationspolitik

Das Königreich hält an seiner solidarischen Migrationspolitik fest
Im Rahmen der „Stratégie Nationale d’Immigration et d’Asile“ kündigte der marokkanische König Mohammed VI. am 12. Dezember 2016 eine zweite Legalisierung illegaler Migranten in Marokko an. Diese wurde bereits drei Tage später umgesetzt und ist für die Dauer von einem Jahr geplant. Sie soll dem Beispiel der bereits im Jahr 2014 durchgeführten Legalisierungsinitiative folgen und somit bestimmten illegalen Migranten die Integration in die marokkanische Gesellschaft erleichtern und ihnen u.a. den Zugang zum Gesundheitswesen, zu Bildung und zum Arbeitsmarkt in Marokko ermöglichen. Jessica Schröder, Länderberichte, 21. Apr. 2017 mehr...

Ein Häftling als Hoffnungsträger?

Interview mit Fadwa Barghouti
Seit 15 Jahren sitzt der Fatah-Politiker Marwan Barghouti im israelischen Gefängnis. Im Interview berichtet seine Frau Fadwa Barghouti, wie er auf die heutige Lage der Palästinenser blickt. Marc Frings, Abeer Zaghari, Länderberichte, 13. Apr. 2017 mehr...

Abbas in Berlin

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas unterstreicht seine Verhandlungsbereitschaft gegenüber Israel
Erst zwölf Monate ist es her, als Bundeskanzlerin Angela Merkel den Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas das letzte Mal in Berlin empfangen hatte. Am 24. März 2017 war Abbas erneut bei ihr zu Gast, um über die Lage der Palästinenser und den Konflikt mit Israel zu diskutieren. Zudem traf sich der Präsident mit Bundestagspräsident Norbert Lammer und Bundesaußenminister Sigmar Gabriel. Den Auftakt bildete eine Rede des Präsidenten in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) m 23. März. Marc Frings, Länderberichte, 6. Apr. 2017 mehr...

„Win-Win“-Abkommen mit Tunesien

Die erste Reise eines deutschen Regierungschefs nach Tunesien wurde dort beinahe schon euphorisch begrüßt. Die Kanzlerin traf während ihres kurzen Besuchs in Tunis Staatspräsidenten Essebsi, sprach im Parlament, besuchte ein Start-Up-Projekt und brachte die mitreisende Wirtschaftsdelegation mit tunesischen Unternehmern zusammen. Zeitgleich befand sich auch Entwicklungsminister Müller im Land, unter anderem, um dort ein Beratungszentrum für Migranten zu eröffnen. Holger Dix, Länderberichte, 9. März 2017 mehr...

Parlamentswahlen im Libanon

Ein langer Weg zu einem neuen Parlament
Im Jahr 2017 stehen im Libanon die Parlamentswahlen bevor. Die Legislaturperiode des 2009 zuletzt gewählten Parlaments der libanesischen Republik ist nach seiner regulären vierjährigen Amtszeit bereits im Jahr 2013 abgelaufen. Mit Verweis auf die angespannte Sicherheitslage verlängerte das Parlament jedoch seine Legislaturperiode 2013 und 2014 selbst durch eine Gesetzesänderung. Das Mandat des Parlaments endet nun endgültig am 20. Juni 2017. Aufgrund des Ramadan sind die Wahlen für Mai 2017 angesetzt. Der Weg zu neuen Parlamentswahlen im Libanon ist jedoch von vielen Schwierigkeiten geprägt. Peter Rimmele, Anna Miriam Schütt, Länderberichte, 6. März 2017 mehr...