Literaturpreis

Auszeichnung für Autoren, die der Freiheit und Würde des Menschen zu ihrem Recht zu verhelfen

Köhlmeier
(v.l.) Dr. Hans-Gert Pöttering, Präsident des Eurpäischen Parlaments a.D., Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung; Michael Köhlmeier; Prof. Dr. Gerhard Lauer, Vorsitzender der Jury des Literaturpreises und Literaturwissenschaftler an der Universität Göttingen

Seit 1993 wird der von Ministerpräsident Dr. Bernhard Vogel ins Leben gerufene Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung in Weimar vergeben. In kürzester Zeit ist der Preis zu einer festen Größe im literarischen Leben in Deutschland geworden. Geehrt werden Autoren, die der Freiheit ihr Wort geben. Die Preisträger werden von einer Jury unter Vorsitz von Herrn Prof. Dr. Gerhard Lauer bestimmt.

 Am 25. Juni 2017 ist der Schriftsteller Michael Köhlmeier in Weimar mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2017 ausgezeichnet worden.mehr...  

Publikationen

Geschichtennetzwerke und das postmoderne Wissen

Die Kunst des Erzählers Michael Köhlmeier
Michael Braun, Die Politische Meinung, 23. Juni 2017 mehr...

Bücher als „gute Bekannte und Begleiter“

Aktuelle Neuerscheinungen zur Frankfurter Buchmesse
Burkhard Spinnen (Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 1999) besitzt ein noch eingeschweißtes Buch von Alfred Polgar aus dem Jahr 1909. Immer wieder hatte der Autor ein Büchermesser in der Hand, scheute aber davor zurück, den Einband aufzuschneiden. Das Buch bewahrt seine Aura, es ist ein „Freund und Begleiter“, selbst wenn es ungelesen ist. Viele Neuerscheinungen 2016 haben auch eine Aura, wenn sie auf der Frankfurter Herbstmesse (vom 19. bis zum 23. Oktober) ausgestellt werden. Aber sie wollen vor allem aufgeschlagen werden. Welche lohnt es diesmal zu lesen? Michael Braun, 21. Sept. 2016 mehr...

Der Feindiagnostiker

Michael Kleeberg erhält den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2016
Michael Braun, Die Politische Meinung, 17. Juni 2016 mehr...

Dichterin des Dennoch

Zum zehnten Todestag von Hilde Domin
Ihre Gedichte hat sie stets zweimal gelesen: einmal für die Mitwelt, einmal für die Nachwelt. Es sind lyrische Hinterlassenschaften, die es wert sind, behalten und auswendig gelernt zu werden. Was Hilde Domin ihren Zeitgenossen zu sagen hatte, gilt auch heute: Es ist nicht umsonst, sich souverän einzumischen, notfalls mit Humor, anzuschreiben gegen den Vorauskonformismus („wenn man heute so gebettet sein möchte, wie man morgen liegen möchte“) und sich ins Zeug zu legen für mehr Brüderlichkeit – trotz, oder gerade wegen der Inhumanitäten in aller Welt. Michael Braun, 22. Feb. 2016 mehr...

Alle Publikationen zum Thema (60)