Islam und Politik - Publikationen

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Politik und Religion

Der Papst in Deutschland
Beim Besuch Benedikts XVI. im September 2011 in Deutschland sind Begegnungen mit Politikern, eine Rede im Reichstag, Treffen mit der Evangelischen Kirche Deutschlands, mit Vertretern des Judentums und des Islam vorgesehen. Wir wollen diesen Besuch vorbereitend begleiten und haben deswegen Theologen und Politiker um Beiträge gebeten, die sich mit unterschiedlichen Aspekten aus dem Wirken des Papstes beschäftigen. 23. Aug. 2011 mehr...

Ägyptens Muslimbrüder - auf der Weg zur Macht?

Die Position der Organisation zwischen Modernität und religiösem Rigorismus ist noch schwer definierbar
Die programmatischen Aussagen der ursprünglich karitativen Organisation sind aufgeschlossener als erwartet. Ob dies lediglich einer Imagepflege dient oder tatsächlich auf eine Abwendung von religiösem Rigorismus zugunsten einer Position der Mitte hindeutet, ist bislang kaum abzuschätzen. Michael A. Lange, Die Politische Meinung, 1. Apr. 2011 mehr...

Umbruch in Nahost begleiten

Thesenpapier zur politischen Zusammenarbeit mit den Ländern des Nahen Ostens/Nordafrika
Das Thesenpapier zur Politischen Zusammenarbeit mit dem Nahen Osten ist zum einen als Positionierung der Arbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung in dieser wichtigen Weltregion zu verstehen, auf dessen Grundlage in den nächsten Jahren die Gesamtstrategie der Stiftungsarbeit weiter entwickelt werden soll. Zum anderen verbindet sich mit dem Thesenpapier das Anliegen, die aktuelle Diskussion um eine vertiefte strategische Zusammenarbeit mit den Ländern des Nahen Ostens zu begleiten und hierfür Anstöße zu vermitteln. Martin Beck, 18. Jan. 2011 mehr...

Rolle und Einfluss der Christen in den palästinensischen Gebieten

Die Palästinensischen Gebiete sind der Ursprung des Christentums. Doch die Zeiten, in denen die Christen die Region dominierten, sind lange vorbei. Schon lange gibt es auch in den Palästinensischen Gebieten eine überwältigende muslimische Mehrheit – und immer mehr Christen verlassen die Region. Von der Weltgemeinschaft kaum beachtet, kommt es zu einem schleichenden Verlust der christlichen Identität in den Palästinensergebieten. Felix Dane, Jörg Knocha, Auslandsinformationen, 1. Dez. 2010 mehr...

Christen in Israel – Komplexe Identität zwischen Religion und Nation

Trotz garantierter Religionsfreiheit sehen sich lokale, arabische Christen zwei Herausforderungen ausgesetzt, die ihrer Situation als doppelte Minderheit entsprechen: Einerseits sind sie als Teil des arabischen Sektors in Israel eingebunden in die komplexen und gespannten Beziehungen zwischen der jüdischen Mehrheitsgesellschaft und der arabischen Minderheit. Andererseits sind sie innerhalb des arabischen Sektors als Christen in der Minderheit und dem zunehmenden Druck der muslimischen Mehrheit ausgesetzt. Lars Hänsel, Auslandsinformationen, 1. Dez. 2010 mehr...

Nahost-Kirchenführer wollen stärker zusammenarbeiten

Sonder-Bischofssynode im Vatikan – Streit über Verhältnis zu Juden und Moslems – Sorge über Exodus von Christen
185 Führungspersönlichkeiten von katholischen Kirchen aus dem Nahen und Mittleren Osten haben vom 10. bis 24. Oktober 2010 im Vatikan über die Lage der Christen in ihrer Region beraten. Auf Einladung von Papst Benedikt XVI., der für die Sonder-Bischofssynode das Motto „Und sie waren ein Herz und eine Seele“ vorgegeben hatte, versuchten sie sich auf eine engere Zusammenarbeit zu einigen, um den dauernden Aderlaß von Christen aus den Ursprungsländern ihres Glaubens zu stoppen und der katholischen Minderheit mehr Rechte und Gewicht in islamisch bzw. jüdisch dominierten Gesellschaften zu geben. Stefan von Kempis, Länderberichte, 29. Okt. 2010 mehr...

We Have Justice in Common

Christian and Muslim Voices from Asia and Africa
In dieser Publikation veröffentlicht die Konrad-Adenauer-Stiftung die Ergebnisse einer Tagung zum „Common Word“-Dialog. Hiermit verfolgt sie zwei Ziele: Sie will für Multiplikatoren aus Subsahara-Afrika sowie aus Süd- und Südostasien – ein Personenkreis, der beim „Common Word“-Prozess bisher nicht im Vordergrund stand – ein Gesprächsforum bieten und ihre Vernetzung fördern. Darüber hinaus soll sich der inhaltliche Fokus über das Religiöse hinaus vorwiegend auf die Weiterentwicklung des „Common Word“ zu einem „Common Good“ – das politische, ökonomische und soziale Gemeinwohl – beziehen. C.T.R. Hewer, Helmut Reifeld, Christian W. Troll, 24. Feb. 2010 mehr...

Im Zeichen des "C"

Kann die Union den Buchstaben in ihrem Namen noch guten Gewissens verwenden? Ja, denn sie beweist es ständig
Zwei Dinge sind zurzeit in gewisser Weise "in Mode": den Volksparteien das baldige Ableben vorauszusagen und das "C" in der CDU zum Gegenstand heftiger Debatten zu machen - verbunden mit der Frage, ob die Union noch das Recht besitze, diesen Buchstaben für sich zu beanspruchen. Diese beiden "Erscheinungen" haben zumindest gemeinsam, dass zwar die Debatte über sie nicht jeder Grundlage entbehrt, sie aber dringend der differenzierenden Klar- und Richtigstellung bedürfen. Hans-Gert Pöttering, 17. Jan. 2010 mehr...

Libanon: Pluralismus der Religionen sichern

Als Teil ihrer Aktivitäten im Bereich des Dialoges der Kulturen und Religionen veranstaltete die Konrad Adenauer Stiftung Amman zusammen mit ihrem Kooperationspartner, der Lebanese Foundation for Permanent Civil Peace, eine Konferenz mit dem Titel “Religiöser Pluralismus im Libanon und in der arabischen Welt: Geschichte, Veränderungen und Handlungperspektiven”. Die Konferenz fand in der Fakultät für Religionsstudien an der St. Joseph Universität in Beirut, Libanon, am 24. und 25. Oktober 2009 statt. Thomas Birringer, Afaf Maraqa, Länderberichte, 25. Okt. 2009 mehr...

Als guter Hirte bei seiner Herde

Papst Benedikt XVI. stärkt bei seinem Jordanienbesuch den Christen in der arabischen Welt den Rücken
Den ersten Teil seiner Nahostreise hat Papst Benedikt XVI. erfolgreich abgeschlossen. In Jordanien fand der Papst die richtigen Worte – sowohl gegenüber den Moslems als auch zur Unterstützung der Christen in der arabischen Welt. Auch Jordanien kann die Papst-Visite für sich als Erfolg verbuchen. Dem Land, das immer wieder unter Identitätsproblemen leidet, ist es gelungen, sich der Weltöffentlichkeit in puncto Religionsfreiheit und Toleranz als Vorreiter in der Region und als Vermittler im Nahost-Friedensprozess zu präsentieren. Michael Däumer, Sebastian Grundberger, Länderberichte, 12. Mai 2009 mehr...