Wissenschaft, Forschung und Technologie

Triebfedern für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes

Unbestritten sind (Natur-) Wissenschaft, Forschung und Technologien Motor für Innovationen und damit Triebfeder für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes. Für moderne Industriegesellschaften sind sie zum wichtigsten Standortfaktor geworden. Sie zu fördern, liegt daher im Interesse einer zukunftsorientierten und nachhaltigen Gesellschaft.

Die Bedeutung von Wissenschaft, Forschung und Technologie geht weit über den Kernbereich der Forschungs- und Wirtschaftspolitik hinaus. Sie haben Auswirkungen auf die gesellschaftliche Entwicklung insgesamt und gehören damit zu den großen Themen der Gesellschaftspolitik.

Sie sind ein wesentlicher Teil der christlich-abendländischen Kultur mit einer bemerkenswerten Erfolggeschichte: Kein anderer Kulturbereich hat so sehr zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen beigetragen! Sie entwickeln Lösungen für drängender Zukunftsprobleme, z. B. auf den Gebieten Gesundheit, Ernährung, Energie und Umwelt. Sie helfen mit, die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen. Und sie eröffnen neue Optionen für Lebensqualität, Nachhaltigkeit und damit für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit.

Mit dem wissenschaftlich-technischen Fortschritt sind allerdings auch Risiken verbunden, die es zu minimieren gilt. Gefahren und Missbrauchspotenziale müssen kritisch bewertet und in die politischen Entscheidungen einbezogen werden. Wissenschaft, Forschung und Technologie sind außerdem sowohl Ursache als auch Wirkung des gesellschaftlichen Wertewandels. Den komplizierten Verflechtungen zwischen dem wissenschaftlichen-technischen Fortschritt und dem gesellschaftlichen Wandel müssen daher besondere Beachtung geschenkt werden.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung begleitet mit ihren Projekten den wissenschaftlich-technischen Fortschritt und den damit einhergehenden gesellschaftlichen Wandel. Sie will neue Trends frühzeitig erkennen und die Chancen und Risiken in Politik und Öffentlichkeit zur Diskussion stellen. Sie initiiert und fördert den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.

Publikationen

Wissenschaftsfreiheit

Argumente für mehr Rücksicht auf ein gefährdetes Grundrecht
Wissenschaftsfreiheit ist ein hohes Gut, das in vielen Ländern, nicht ausreichend geachtet wird. In Deutschland untersteht sie dem Schutz des Grundgesetzes. Ohne Wissenschaftsfreiheit gibt es keine guten wissenschaftlichen Leistungen und keine Innovation. Es gilt sie zu schützen, und es braucht eine größere Achtsamkeit für die Freiräume von Wissenschaft und Forschung. In zehn Thesen, die vom Wissenschaftsnetzwerk der Konrad-Adenauer-Stiftung erarbeitet wurden, werden Gefährdungspotenziale und Lösungswege erörtert. Norbert Arnold, Ralf Bartenschlager, Christian Beilmann, Gregor Bucher, Uwe Cantner, Klaus Dicke, Dietmar Ertmann, Peter Frankenberg, Volker Haug, Michael Klein, Josef Lange, Cornelis Menke, Volker Meyer-Guckel, Hans Müller-Steinhagen, Jan-Hendrik Olbertz, Ernst Th. Rietschel, Hans Hilger Ropers, Ulrich Rüdiger, Godehard Ruppert, 10. Aug. 2017 mehr...

Homo deus?

Das Zusammenwachsen von Mensch und Maschine
Menschen versuchen seit jeher, Techniken zu entwickeln, die ihre Fähigkeiten erweitern. Neu ist, dass Mensch und Maschine miteinander verschmelzen: Prothesen und Orthesen verstärken Körperkräfte, Computer unterstützen die intellektuelle Leistungsfähigkeit und Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, das menschliche Bewusstsein zu erweitern. Vieles klingt utopisch, einiges ist schon Wirklichkeit. Es ist höchste Zeit, sich mit den Folgen auseinanderzusetzen: Werden diese Techniken unser Menschsein verändern? Was muss getan werden, um Risiken zu minimieren? Und welche Chancen eröffnen sich? Roland Benedikter, Analysen und Argumente, 31. Juli 2017 mehr...

Newsletter "Fokus Chile"

Ausgabe Juli 2017
Unser Newsletter "Fokus Chile" informiert Sie in regelmäßigen Abständen über aktuelle Geschehnisse im Bereich Politik, Wirtschaft und Kultur in Chile. Die Themen dieser Ausgabe: CHILES NATIONALER AKTIONSPLAN GEGEN DEN KLIMAWANDEL, KLIMAWANDEL HAUTNAH - SCHNEESTURM IN SANTIAGO DE CHILE, KEINE LOCKERUNG DES CHILENISCHEN ABTREIBUNGSGESETZES, BETRUGSSKANDAL BEI DER CHILENISCHEN POLIZEI, WAHLKAMPF IN CHILE. Viel Spaß beim Lesen wünscht das Team der KAS in Chile! Länderberichte, 27. Juli 2017 mehr...

Klimasicherheit

Global denken - lokal handeln
Der Klimawandel bewirkt die Intensivierung extremer Wetterphänomene: Dürreperioden, extreme Regenfälle, Überschwemmungen, Erdrutsche, Temperatursprünge usw. Alle diese Phänomene haben einen negativen Einfluss auf unser alltägliches Leben. Sie führen zum Verlust von Infrastruktur und Ernteausfällen, was wiederum steigende Lebensmittelpreise nach sich zieht. Es ist unser aller Aufgabe uns diesen Problemen zu stellen: „Wir müssen global denken und lokal handeln“. Der folgende Artikel richtet sich an alle, die sich informieren und ein Teil der Lösung, anstelle des Problems sein wollen. 20. Juli 2017 mehr...

Alle Publikationen zum Thema (201)

Kontakt

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Leiter des Teams Bildungs- und Wissenschaftspolitik und Koordinator für Wissenschaft, Forschung und Technologie
Dr. Norbert Arnold
Tel. +49 30 26996-3504
Fax +49 30 26996-3551
Norbert.Arnold(akas.de