Religion heute

Christliche Werte in Gesellschaft und Politik

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist eine wertgebundene Stiftung, die dem christlichen Menschenbild verpflichtet ist, das sich auf jüdische und christliche Traditionen gründet. Zugleich ist sie offen für alle Menschen, die mit anderer Begründung die daraus resultierenden Überzeugungen teilen.

Nachhaltige Politik braucht eine Wertgrundlage. Glaube, Religiosität, das Verhältnis von Staat und Kirche sowie die Überzeugungen der Menschen sind wichtige Faktoren, die zur Wertorientierung in der Gesellschaft beitragen.

Seit einigen Jahren ist Religion wieder ein Thema im öffentlichen Diskurs. Empirische Studien weisen darauf hin, dass im Leben vieler Deutscher Glaube und Religiosität eine wichtige Rolle spielen. Gleichzeitig geht aber die Kirchenbindung spürbar zurück. Religion wird zunehmend in den privaten Bereich abgedrängt. Religiöse Überzeugungen als Handlungsantriebe für politisches Engagement werden diskreditiert und der Wert des Beitrags der Kirchen für das gesellschaftliche Wohl wird angezweifelt.

Daher ist es wichtig, sich mit den die Gesellschaft tragenden Werte auseinanderzusetzen, ihre Herkunft und ihr Gewicht für den Zusammenhalt der Gesellschaft festzustellen und den sich verändernden gesellschaftlichen Gegebenheiten anzupassen.

Publikationen

Sterben in Würde

Missverständnisse, Irrtümer, Fragen
Niemand redet gerne übers Sterben. Trotzdem wurde in den vergangenen Monaten viel diskutiert: über Sterbebegleitung und Vereine für Sterbehilfe, über assistierten Suizid, Hospize und Palliativmedizin. In Talkshows, in Zeitungsbeiträgen, in Bildungseinrichtungen haben Ärztinnen, Publizisten und Geistliche Position bezogen. Im Deutschen Bundestag haben Politiker debattiert. Wie kann Sterben in Würde aussehen? Es gibt viele offene Fragen zu den rechtlichen Freiräumen und medizinischen Handlungsmöglichkeiten am Lebensende. 19. Jan. 2015 mehr...

Terroranschläge in Paris: Reaktionen der islamischen Welt

Zwischen Verurteilung und Erklärungsversuchen
Die Terroranschläge auf die Redaktion des französischen Satire-Magazins Charlie Hebdo und die Geiselnahme in einem jüdischen Supermarkt mit insgesamt 17 Toten haben weltweit Bestürzung hervorgerufen. Im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte steht seitdem nicht nur die effiziente Bekämpfung des Terrorismus, sondern auch die grundsätzliche Rolle von Gewalt im Islam und bei Muslimen. 16. Jan. 2015 mehr...

Was kann Palliativmedizin leisten?

Suizidwünsche todkranker Menschen und die Möglichkeit, ihnen zu helfen. Beitrag zur aktuellen "Sterbehilfe"-Diskussion
Die Palliativmedizin kann dazu beitragen, dass Schmerzen und andere belastende Symptome bei schwerer Krankheit und in der Sterbephase wirksam gelindert werden. Dies gilt auch für besonders schwere Fälle. Anfängliche Wünsche der Patienten, vorzeitig aus dem Leben zu scheiden, werden im Laufe der palliativmedizinischen Behandlung meist nicht mehr aufrechterhalten. Das vorliegende Paper entkräftet das Argument der Sterbehilfebefürworter, organisierte Suizidbeihilfe sei für ein „menschenwürdiges” Sterben notwendig. Thomas Sitte, Analysen und Argumente, 12. Jan. 2015 mehr...

Demonstrationen im Stillen und Solidarität mit den Opfern

Interview mit Dr. Norbert Wagner zum Anschlag in Paris und seinen Auswirkungen
Am Mittwoch drangen Terroristen in die Redaktionsräume der französischen Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ in Paris ein, töteten zwölf Menschen und verletzten elf weitere teilweise schwer. Nicht nur in Frankreich, sondern weltweit folgte auf den Schock eine Welle der Solidarisierung mit den Opfern und der Zeitschrift. „Je suis Charlie“ wurde zum Slogan in den sozialen Netzwerken. Wie reagiert Frankreich auf diesen Schock und welche Lehren gilt es, daraus zu ziehen? Darüber sprach Dr. Norbert Wagner, der Leiter des Frankreich-Büros der Adenauer-Stiftung, im KAS.de-Interview. 8. Jan. 2015 mehr...

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Religion und Werte

Kontakt

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Koordinatorin Religion und Wertorientierung
Dr. Karlies Abmeier
Tel. +49 30 26996-3374
Fax +49 30 26996-3551
Karlies.Abmeier(akas.de
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Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern und Leiterin des Politischen Bildungsforums Mecklenburg-Vorpommern
Dr. Silke Bremer
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Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Politischen Bildung
Dr. Johannes Christian Koecke
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Fax +49 2241 246 54400
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wiss. Mitarbeiterin
Christine Leuchtenmüller
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christine.leuchtenmueller(akas.de