Präsidentschaftswahlen in den U.S.A.

Analysen und Einschätzungen

  
 

Barack Obama hat Geschichte geschrieben. Der 47-jährige Senator aus Illinois ist als erster Schwarzer zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt worden. Am 20. Januar 2009 leistete er vor dem Capitol seinen Amtseid. Mit seiner Botschaft des Wandels und der Hoffnung überzeugte Obama die Menschen, die ihm zum Triumph über seinen republikanischen Rivalen John McCain verhalfen.

Mit seinem unerwartet deutlichen Sieg hat Obama die politische Landkarte der USA von Grund auf verändert. Er eroberte US-Staaten, die als sichere Hochburgen der Republikaner galten, darunter Florida, Indiana und Virginia. Die traditionell demokratischen Staaten hielten zu ihm. So kann sich Obama nun für den versprochenen politischen Neuanfang auf eine komfortable absolute Mehrheit seiner Demokratischen Partei in beiden Häusern des Kongresses stützen.

Obama gewann in 28 US-Staaten und sammelte so 365 Wahlmännerstimmen - für den Sieg war eine Mehrheit von 270 der 538 Stimmen erforderlich. McCain kam dagegen nur auf 173 Stimmen. Nicht ganz so deutlich fiel das landesweite Stimmenverhältnis aus - hier erreichte Obama einen Anteil von 52 Prozent, McCain folgte mit 46 Prozent.

Entscheidend für den Wahlerfolg waren Siege Obamas in den Schlüsselstaaten Florida, Ohio, Pennsylvania und Virginia. Der Demokrat sicherte sich zunächst die erwarteten Siege im Nordosten, einer traditionell liberalen Region, und im Mittleren Westen der USA. Er gewann in seinem Heimatstaat und war auch im heftig umkämpften Pennsylvania erfolgreich. McCain gewann in Staaten wie Utah, Arkansas, Kansas, Kentucky und Tennessee.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat diesen an Spannung kaum zu überbietenden Wahlkampf mit Hintergrundinformationen und Analysen begleitet. Wir haben uns dabei auf unsere Mitarbeiter in Washington, D.C. und Berlin gestützt.

Publikationen

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