Präsidentschafts­wahlen in den U.S.A.

Analysen und Einschätzungen

Mit dem Tag der ersten Vorwahlen am 1. Februar 2016 wird die zweite Phase des Wahlkampfes um die US-Präsidentschaft eingeläutet. Damit ändern sich auch wesentlich die Kriterien des Wahlkampfes. In der ersten Phase ging es vor allem darum, sich bekannt zu machen. Worauf es jetzt ankommt: dass die Wähler auch wählen gehen! Jetzt reicht es nicht mehr, in Umfragen den Favoriten zu benennen und gelegentlich zu Wahlkampfveranstaltungen zu gehen. Die jetzige Phase der Vorwahlen bietet viele Möglichkeiten für die Kandidaten, das Blatt zu wenden. Nationale Umfragen, die bisher häufig den Blick auf die Kandidaten bestimmt hatten, sagen über die Chacen der Kandidaten in den Vorwahlen nur wenig aus. Jetzt müssen die Wähler einem komplizierten, in jedem Bundesstaat anders geregelten System von Vorwahlen persönlich ihre Stimme abgeben, wählen gehen und z.T. viel Zeit investieren. In den Vorwahlen werden Delegierte gewählt, welche dann am Ende dieser zweiten Phase Ende Juli den Kandidaten der jeweiligen Partei auf großen Parteikongressen nominieren. In der dritten Phase treten dann die nominierten Kandidaten der Demokraten und Republikaner direkt gegen einander an.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung begleitet diesen an Spannung kaum zu überbietenden Wahlkampf mit Hintergrundinformationen, Analysen und Veranstaltungen. Wir stützen uns dabei vor allem auf unsere Mitarbeiter in Washington, D.C. und Berlin. Doch auch weitere Perspektiven werden angeboten.

Publikationen

Donald Trump als Präsident der USA: 10 Fragen, 10 Antworten

AM 20. JANUAR 2017 TRITT DER 45. PRÄSIDENT DER VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA SEIN AMT AN. DIE KONRAD-ADENAUER-STIFTUNG HAT ZUR INAUGURATION VON DONALD TRUMP 10 FRAGEN UND 10 ANTWORTEN ZUSAMMENGEFASST. Nico Lange, Länderberichte, 19. Jan. 2017 mehr...

Think Tank Analyse: Warum hat Trump gewonnen?

ANALYSEN AUS DEN AMERIKANISCHEN THINK TANKS ZUM ERGEBNIS DER US-PRÄSIDENTSCHAFTSWAHL
Gegen alle Prognosen setzte sich der republikanische Kandidat Donald Trump gegen die demokratische Kan-didatin Hillary Clinton bei der US-Präsidentschaftswahl am 8. November 2016 durch. Im Nachhinein kommen viele Gründe zusammen, die den Wahlerfolg von Donald Trump erklären. Vor allem folgende Aspekte wurden nach der Wahl von amerikanischen Think Tanks in den Vordergrund ge-stellt: Unerwartete Trump-Wähler, Wechselstimmung und Unzufriedenheit mit den Eliten in einem Teil der Bevöl-kerung sowie Clintons strategische Fehler und der digitale Wahlkampf Céline-Agathe Caro, Länderberichte, 17. Jan. 2017 mehr...

Unberechenbar und mit dünnem Fell

Donald Trumps Umgang mit Journalisten
Üblicherweise würden neu gewählte Präsidenten zunächst versöhnliche Töne anstimmen. Davon habe man von Trump nichts gesehen, so Dr. Lars Hänsel von der Konrad-Adenauer-Stiftung im Gespräch mit domradio.de. 13. Jan. 2017 mehr...

Agenda einer Trump Administration und neue Wahlanalysen

US-Experten gaben erste Prognosen für die kommende Trump Präsidentschaft und präsentierten Analysen des Wahlverhaltens
Das American Enterprise Institute lud am 10. November 2016 zu einer Paneldiskussion unter dem Titel „What happened and what’s next?“ ein. Als Experten diskutierten Michael Barone, resident fellow des AEIs, John Fortier, Direktor des Bipartisan Policy Center, Henry Olson, senior fellow des Ethics & Public Policy Center, Norman J. Ornstein, resident scholar des AEIs unter der Moderation von Karlyn Bowman, public opinion analyst des AEI. 29. Nov. 2016 mehr...

Alle Publikationen zum Thema (73)
Ein begeisterter Amerikaner schwingt eine USA-Flagge. | Foto: erin m/Flickr CC Lizenz 2.0

Die Stimmung in den USA ist aufgeheizt. Schuld daran ist nicht zuletzt der polarisierende Wahlkampf von Donald Trump. (Bild: erin m/Flickr CC Lizenz 2.0)

Achtung
Aktivieren Sie bitte JavaScript in Ihren Browsereinstellungen.
Bitte laden Sie das Flash-Plugin hier, um den Inhalt zu sehen. ›

Donald Trumps Populismus wird Auswirkungen auf die US-Außenpolitik haben, sagt Dr. Lars Hänsel im kas.de-Video. Aber auch Hillary Clinton dürfte kein einfacher Partner sein. Doch beide werden Europa auffordern, mehr Verantwortung zu übernehmen.

Kontakt

Abbildung
Teamleiter Europa/Nordamerika
Dr. Lars Hänsel
Tel. +49 30 26996-3526
Fax +49 30 26996-53526
lars.haensel(akas.de