Soziale Marktwirtschaft
Vor 60 Jahren, am 20. Juni 1948, schufen die Aufhebung der Preisbewirtschaftung und die Durchführung der Währungsreform durch Ludwig Erhard, den Direktor der Verwaltung für Wirtschaft in den westlichen Besatzungszonen, die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung der Sozialen Marktwirtschaft. Diese Entscheidungen hatten wegweisenden Charakter für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg.
Geprägt von den schmerzlichen Erfahrungen der historischen Irrwege (Walter Eucken) von Sozialismus und Laisser-Faire-Kapitalismus, die den Menschen zum Spielball staatlicher oder privater Machtinteressen gemacht hatten und im Angesicht von Zerstörung und grenzenloser Menschenverachtung des nationalsozialistischen Regimes sollte die Soziale Marktwirtschaft die Grundlage liefern, das wirtschaftlich, sozial und moralisch völlig darniederliegende Deutschland wieder aufzurichten. weiter... („Freie Wirtschaft, starker Staat“)
Nachrichten
- Im Jubiläumsjahr des Grundgesetzes: Weiterentwicklung eines Wirtschaftsmodells
- Rückblick: Kurt Schmücker (1919–1996)
- Rednertour „Soziale Marktwirtschaft“: Die Welt in der Krise - Welche Zukunft hat die Soziale Marktwirtschaft?
- Symposium zu Ehren Dr. Franz Schosers: Zukunftsmodell Soziale Marktwirtschaft
- Wasserwerk-Gespräche: Prof. Dr. Hans Tietmeyer spricht zum 60jährigen Jubiläum der Währungsreform
Publikationen
Lexikon Soziale Marktwirtschaft - Wirtschaftspolitik von A-Z
Die neuveröffentlichte, überarbeitete Onlineausgabe des Lexikon Soziale Marktwirtschaft fasst die wesentlichen Gesichtspunkte und die teilweise schwierigen Sachfragen zu diesem wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Konzept in verständlicher Sprache zusammen. 12. Okt. 2011 mehr...
Ellbogengesellschaft? Haben christliche Werte Raum in unserer Gesellschaft?
Driften wir ab in eine Ellbogengesellschaft, die auf Egoismus, Konkurrenz und Eigennutz basiert, obwohl unsere gesellschaftlichen Wurzeln zweifelsohne christlich sind? Und wenn ja, warum? Fragen, die Dr. Silke Bremer, Landesbeauftragte der KAS Mecklenburg-Vorpommern aufwirft. Vertreter aus Politik und Gesellschaft diskutieren darüber im Schweriner Schleswig-Holstein-Haus. Veranstaltungsbeiträge, 6. Dez. 2010 mehr...
Lebensmittel-, Wasser- und Arbeitssicherheit (Chin.)
Vor dem Hintergrund mehrerer Lebensmittelskandale versucht die chinesische Regierung die Implementierung ihrer Lebensmittel-, Wasser-, und Arbeitsaufsicht zu optimieren. Hierbei treten Probleme bei der Koordinierung der Aufsichtsbehörden auf zentraler und lokaler Ebene deutlich zutage. Auf einer internationalen Konferenz, gemeinsam organisiert vonder KAS und der Graduate School der CASS, im September 2009, diskutierten deutsche und chinesische Experten über die Thematik der Lebensmittel-, Wasser- und Arbeitssicherheit. Der daraus entstandene Konferenzband liegt heute vor. Dong Li Sheng, 25. Okt. 2010 mehr...
Externe Linktipps
- Wilhelm Röpke Institut
- Walter Eucken Institut
- Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft
- Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft
- Ludwig-Erhard-Stiftung
- Friedrich-August-von-Hayek Stiftung
- Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
- Wirtschaftspolitische Gesellschaft von 1947 e.V.
- Wirtschaftspolitischer Club Deutschland e.V.
- Verein für Socialpolitik
- Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
- Ordnungspolitisches Portal
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Ausschnitt aus dem Film "50 Jahre CDU" zum Marshall-Plan und den Anfängen der Sozialen Marktwirtschaft
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„Glück der Freiheit“, Werbefilm für die Soziale Marktwirtschaft, zwischen 1951 und 1953
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„Der Wirtschaftswunderbaum“ - Trickfilm zur Bundestagswahl 1957
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Seit die Finanzkrise die Welt in Atem hält, wird allerorten über die richtige Wirtschaftspolitik diskutiert. Viele fordern eine Rückbesinnung auf die Sozialen Marktwirtschaft unter Ludwig Erhard. Was würde der heute tun? „Wir können ihn nicht mehr fragen“, antwortet Lars Vogel, Geschäftsführer der Ludwig-Erhard-Stiftung in Bonn. Im Interview äußert sich Vogel aber doch zu den Grundsätzen Erhard’scher Politik. Die Fragen stellt Wolfgang Kerler aus der Journalistischen Nachwuchsförderung der KAS.










