Die Erwartungshaltung im Vorfeld war groß, insbesondere im Hinblick auf den Umgang mit der Kuba-Frage und dem Verhältnis zum selbsternannten Gegner Nr. 1 der USA, dem venezolanischen Staatspräsidenten Hugo Chavez. Die Signale im Vorfeld des Gipfels, insbesondere der Besuch des brasilianischen Präsidenten Lula in Washington und der Besuch Obamas in Mexiko waren als Signale einer Annäherung der USA an die lateinamerikanischen Nachbarn gewertet worden. Der Bericht über den Gipfel, zusammengestellt aus den Bewertung der KAS-Auslandsmitarbeiter aus Mexiko, Venezuela, Brasilien und den USA zeigt, dass die Wahrnehmung und Interpretation in diesen Ländern durchaus unterschiedlich ausfällt. Während in den USA kritische Stimmen hinsichtlich der Charmeoffensive Obamas überwiegen, wurde der Auftritt Obamas in Trinidad von den Lateinamerikanern überwiegend positiv aufgenommen. Es scheint ein neuer Wind zwischen Nord- und Südamerika zu wehen, was angesichts der Probleme und Herausforderungen ein gutes Signal ist.
Themen
Überraschung in Kolumbien: Konservativer Außenseiter gewinnt ersten Wahlgang
Christliches Leben in Israel
Neue Regierung in Lettland: Vier-Parteien-Bündnis unter Kulbergs
Das Playbook für Gesundheitsdesinformation und der Ebola-Ausbruch in der DR Kongo und in Uganda
Bewährungsprobe für Boliviens Regierung