Medienpreis an Dr. Oliver Ernst
Einsatz für Menschenrechte im Iran gewürdigt
Veranstaltungsbeiträge, Berlin, 3. Dez. 2009
Hrsg.: Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Dr. Oliver Ernst, Länderreferent der Konrad-Adenauer-Stiftung im Team Afrika und Naher Osten, ist von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Berlin mit dem Medienpreis 2009 ausgezeichnet worden.
Ernst erhält die Auszeichnung für seinen Aufsatz „30 Jahre islamische Revolution im Iran – Zwischen Konfrontation und Wandel“ in der Märzausgabe der Zeitschrift „Die Politische Meinung“.
Laudator Wolfgang Molitor, stellvertretender Chefredakteur der Stuttgarter Nachrichten, unterstrich die analytische Stärke und hohe Prägnanz des Autors, der darüber hinaus über die Kunst verfüge, viele Themen überzeugend zu verbinden und zu gliedern. „Der Artikel macht deutlich, dass ohne die Lösung der Menschenrechtsfrage die politischen Probleme im Iran nicht in den Griff zu bekommen sind“, so Molitor. Bemerkenswert sei, dass der Artikel lange vor Ausbruch der Unruhen in Teheran entstanden sei.
Der IGFM-Medienpreis wurde bereits zum dritten Mal verliehen. In diesem Jahr lag der Schwerpunkt mit dem Iran erstmalig auf einem islamischen Land. Der Preis ehrt Journalisten, Publizisten und andere Medienschaffende, die mit ihren Berichten dazu beigetragen haben, das Bewusstsein für die Menschenrechte im Iran zu schärfen. Er steht unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsident, Professor Dr. Norbert Lammert. Andere Preisträger in diesem Jahr waren Hanif Mazrooie, Chefredakteur der reformorientierten Online-Zeitung „Norooz“, Martin Zöller von der Internetseite „weltreporter.net“ sowie Stefan Buchen vom NDR-Magazin „zapp“.
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