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Namhafte Publizisten und Zukunftsforscher denken in 21 Aufsätzen über den Werdegang des 21. Jahrhunderts nach. Einige von ihnen kommen aus Weltgegenden, die sonst nicht im Fokus der deutschen und europäischen Publizistik stehen. Es entsteht das Bild einer Welt, wie sie in 50Jahren aussehen könnte. Zitate aus dem Buch: http://www.finckenstein-salmuth.com/buecher/buch21_zitat.html

Seit den 1980er Jahren vollziehen sich weltweit Prozesse, die in ihrer politischen, ökonomischen und ethischen Dimension sowie in der Tiefe des Wandels mit den großen Zäsuren der Weltgeschichte vergleichbar sind. Die welthistorischen Brüche des begonnenen 21. Jahrhunderts werden von tektonischen Verwerfungen, sozialen Beben, Kriegen und Krisen begleitet, die mit bekannten Wahrnehmungsmustern kaum zu verstehen sind. Schrittweise bildet sich eine neue Weltordnung heraus. International sind Prozesse in Bewegung geraten, deren Ende noch niemand absehen kann.

Wie wird sich die Weltordnung in diesem Jahrhundert entwickeln? Welche sicherheitspolitischen Risiken wird es geben? Welche Rollen werden einzelne Staaten und Nationen, Staatenverbände und internationale Organisationen wahrnehmen? Welche Chancen und welche Gefahren liegen in der demographischen Entwicklung?

In diesem von Thomas Kunze und Wolfgang Maier (beide Konrad – Adenauer – Stiftung e. V.) herausgegebenen Buch denken namhafte Publizisten und Zukunftsforscher in 21 Aufsätzen über den Werdegang des 21. Jahrhunderts nach. Einige von ihnen kommen aus Weltgegenden, die sonst nicht im Fokus der deutschen und europäischen Publizistik stehen. Es entsteht das Bild einer Welt, wie sie in 50 Jahren aussehen könnte.

Inhaltsverzeichnis

Zum Geleit: Gerhard Wahlers
Vorwort der Herausgeber: Thomas Kunze, Wolfgang Maier

Kapitel I. Eine neue Weltordnung? Was bleibt und was sich ändert
Geht die Welt unter?

Michael Lind: Nationalstaat, technologischer Wandel, Urbanisierung
Carlo Masala: Konzert der Mächte? Wiederkehr einer alten Konstellation
Brahma Chellaney: Brauchen wir andere Spielregeln? Neujustierung internationaler Institutionen
Jagadeesh Gokhale, Angela Erickson: Neue Wirtschafts- und Sozialordnung? Die Welt nach der Finanzkrise
Fjodor Lukjanow: Multipolarität oder Führungsmacht? Abschied von Illusionen
Xuewu Gu: Demokratie oder autoritärer Staat? Herausforderungen des Westens
Bruce S. Thornton: Sieg der Demokratie? Von der Notwendigkeit sie zu verteidigen

Kapitel II. Was wird aus Europa? Zwischen Einheitsstaat und nationalen Egoismen

Ludger Kühnhardt: Weltfähige Wertegemeinschaft? Für ein neues europäisches Projekt
Paul Thibaud: Braucht Europa noch Nationen? Für ein neues Gleichgewicht
Hans Haake: Wirtschaft oder Umweltschutz? Für eine ökosoziale Marktwirtschaft
Manfred Erhardt: Freiheit oder Regulierung? Für eine gemeinsame Hochschulpolitik
Bertrand Malmendier: Weiter russisches Gas für Europa? Bestandsaufnahme und Ausblick

Kapitel III. Eine Welt für immer mehr Menschen? Bevölkerungswachstum und Ressourcenpolitik

Sergej P. Kapitza: Wie viele werden wir sein? Das Wachstum der Weltbevölkerung
Christian Saehrendt: Wer rückt nach? Deutschland altert, das Land leert sich
Loren B. Landau, Jean Pierre Misago: Ohne festen Wohnsitz? Migration, Armut und Gewalt in den Städten Afrikas
Akmal H. Saidow: Lassen sich Wasserkriege vermeiden? Chancen und Gefahren in Mittelasien
Sérgio Besserman Vianna, José Eli da Veiga, Sérgio Abranches: Brasilien als Modell? Nachhaltigkeit in Lateinamerika

Kapitel IV. Wie sicher werden wir leben? Terrorismus und Proliferation

Uriya Shavit: Warum sind sie so? Die Ideologie islamischer Fundamentalisten
Guido Steinberg: Al-Kaida mit der Bombe? Terrorismus und Massenvernichtungswaffen
Shaheen Akthar: In wessen Händen? Die Sicherheit von Pakistans Nuklearwaffen
Friedbert Pflüger: Hand zum Frieden, Faust zur Abwehr? Die Herausforderung von Islam und Islamismus

Stefan Graf Finck von Finckenstein: Nachwort des Verlegers


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