Zur Situation der Christen in Zentral- und Südasien

Thomas Kunze, Auslandsinformationen, Berlin, 6. Juni 2011
Herausgeber: Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Der Islam ist in allen sieben behandelten Ländern – Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgistan, Usbekistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Afghanistan, Indien, Pakistan, Bangladesch, Nepal und Sri Lanka – die Mehrheitsreligion. Der Anteil der Christen bewegt sich fast ausschließlich im einstelligen Prozentbereich, mit stagnierender bis sinkender Tendenz. In Zentralasien ist die wirtschaftliche Situation schwierig, so dass sich viele ethnische Russen oder auch Osteuropäer entscheiden, in ihre Stammländer zurückzukehren, während in Südasien benachteiligte Christen zum Teil auswandern.

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