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Cover: Internet und Demokratie

Verlagspublikationen

Internet und Demokratie

Von Stephan Eisel


Sankt Augustin, 27. Juni 2011
ISBN: 978-3-451-30351-7
360 Seiten – 15,00 €
Hrsg.: Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.
Herder Verlag

 
 

Welche Auswirkungen hat das Internet auf unsere Demokratie? Wer geht ins Netz, und wie steht es dort mit dem Schutz von Menschenwürde? Wie anfällig für Manipulationen ist das Internet, und eignet es sich für mehr Bürgerbeteiligung? Wie verändert es Politik? Stephan Eisel gibt einen weit gefächerten Überblick zur politischen Dimension des Internet – von sozialen Netzwerken und Bloggern als Meinungsmacher bis hin zu Internetkriminalität und Formen eines neuen digitalen Denkens.

 
Vorwort
9
 
I. Faszination Internet – Kompass Demokratie
1. Mythos Internet
Faszination grenzenloser Kommunikation – Unüberschaubarkeit der Angebote – Rasante Dynamik der Innovationsschübe
15
2. Wertefundament freiheitliche Demokratie
Bezugspunkt Menschenwürde – Minimalkonsens als Grundlage – Demokratische Entscheidungsfindung
27
3. Weder Volkssport noch Alltagsdominanz
Digitale Spaltung – Aktivitätsmedium – Nutzertypologie
37
4. Die Minderheit der Zeitreichen
Politik in der Nische – Kein Partizipationsschub – Strohfeuer im Cyberspace
50
5. Ist das Internet demokratisch?
Geburtshelfer Demokratie – Autonomie-Illusionen – Brandbeschleuniger oder Feuerwehr
62
 
II. Menschenwürde und Persönlichkeitsschutz
6. Abenteuerspielplatz und Stammkneipe
Ambivalenz der Anonymität – Soziale Netzwerke – Entblößung im Netz
75
7. Verlorene Privatheit
Entgrenzung der Erinnerung – Folgenreiche Sammelwut – Datenschutz als Aufgabe
86
8. Die neue Freiheit des Wirtschaftsbürgers
Anbieter und Käufer zugleich – Urheberrecht als Eigentumsschutz – Der souveräne Konsument – Problematische Wirtschaftskonzentration
100
9. Internet und Menschenrechte
Ende der Abschottung – Internetzensur – Im Cyberspace gegen Menschenrechte
117
 
III. Meinungsbildung im Netz
10. Das Internet als Freiheitsmedium
Jedermann als Autor – Das Blog-Phänomen – Netzdynamik
133
11. Grenzenlose Information und begrenztes Wissen
Konstante Zerstreutheit – Suchmaschinensucht – Dominanz der Amateure
148
12. Die fragmentierte Echogesellschaft
Selbstbestätigung in Netznischen – Radikalisierter Tunnelblick
164
13. Politische Kommunikation im Netz
Chancen der Bürgernähe – Wege der Wähleransprache – MdB-Erfahrungen
174
 
IV. Entscheidungsfindung im Netz
14. Plebiszitäre Versuchungen
Faszination der großen Zahl – Beschleunigungsproblem und Hysteriefalle – Politisierung als Gruppenzwang
195
15. Internet-Abstimmungen
Geringe Beteiligungsquote – Bürgerhaushalt per Internetklick – Hohe Manipulationsgefahr
210
16. Internet-Wahlen
Internet statt Urnenwahl? – Feldversuche –Wahlbeteiligungsillusionen
323
 
V. Wehrhafte Demokratie
17. Netz-Extremisten und Internet-Kriminelle
Anti-demokratische Internet-Professionalität – Jugendschutz und Kinderpornographie – Löschen und Sperren
241
18. Cyberwar
Viren-Angriffe – System-Blockaden – Demokratische Staaten unter Beschuss
258
19. Bürgerpflicht und politische Verantwortung
Individualverantwortung – Netzpolitik und Enquetekommission des Deutschen Bundestages
272
20. Freiheit braucht Verantwortung – Zwanzig Thesen zum Umgang mit dem Internet 279
 
Anmerkungen 295
Literaturverzeichnis 349
Über den Autor 358
 

Themen

 
 

Kontakt

AbbildungElisabeth Enders
Redakteurin
Tel. +49 2241 246-2264
Elisabeth.Enders(akas.de

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