Kritisch bleiben und Menschen treffen
Partei 2.0 – Kommunikation, Parteien und digitale Gesellschaft
Christoph Kern, Veranstaltungsbeiträge, Erfurt, 15. Feb. 2012
Hrsg.: Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Mit gut 100 Experten und interessierten Gästen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Medien fand der Demokratie-Kongress 2012 in Jena zum Thema „Partei 2.0 – Kommunikation, Parteien und digitale Gesellschaft“ statt.
Der Kongress diskutierte unter anderem, wie bereits die online- und offline-Welt miteinander verschmolzen sind. Vor dem aktuellen Hintergrund der Debatte um das ACTA-Abkommen wurde das Spannungsfeld Freiheit und Sicherheit sowie die Chancen und Risiken für die politische Kommunikation und Partizipation der Bürger analysiert.
Mit E-Government und der Kommunikationsbereitschaft von Parteien im Netz kann ein mehr der Partizipation der Bürger gelingen. Diese sollte aber nicht zu einer Reduktion der analogen Kommunikation führen.
Nicht nur Parteipolitik, sondern auch persönliche Kontakte können durch soziale Netzwerke nicht alleine ersetzt werden – darin waren sich ebenfalls die Experten einig. Großer Konsens bestand in dem Punkt, dass der eigenverantwortliche Bürger in der Demokratie mit dem Internet ein gutes Partizipationsinstrument besitzt. Hierzu brauche er jedoch eine Internet-Medienkompetenz und damit einen aufgeklärten Blick, um auch mit den Inhalten im Internet kritisch umzugehen, so die Forderung von Teilnehmern und Referenten.
Annegret Oberndorfer, Öffentlichkeitsarbeit CDU-Sachsen, berichtet über die Ergebnisse der Arbeitsgruppe "E-Governance und Datenschutz".Veranstaltung
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Auf dem Demokratie-Kongress in Jena äußerten sich Politiker zu ihren Nutzungsgewohnheiten auf Facebook oder Twitter.

