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Im Februar 2012 stellte die KAS in Mexiko ihre neue Publikation "Cambios en Cuba 2012" vor. Zahlreiche Autoren aus Kuba und dem Exil leisteten ihre Beiträge, die sich mit den Perspektiven des Wandels auf der Insel auseinandersetzen. Im Mittelpunkt stehen dabei die grundlegenden Fragen: Kann von einem echten Wandel die Rede sein? Und wie weit trägt er? Antworten zu finden bemüht sich nun diese Publikation, die neben den aktuellsten Wirtschaftsentwicklungen und politischen Herausforderungen auch die Rolle der neuen Kommunikationsmedien für die Entwicklungen in Kuba thematisiert.

Einführung

Seit vielen Jahren begleitet die Konrad Adenauer Stiftung nicht nur von ihrem Büro in Mexiko aus die Entwicklungen auf Kuba. Immer standen dabei die Frage der Menschenrechte und die bürgerlichen Freiheiten im Mittelpunkt des Engagements, immer konnten sich verfolgte Demokraten auf der Insel auf die Solidarität der Stiftung verlassen. Intensiv pflegt sie die Kontakte zu ihnen, nicht zuletzt über die Mitgliedsparteien der Organisation der christlich demokratischen Parteien in Lateinamerika, ODCA.

In regelmäßigen Abständen finden Konferenzen mit ausgewählten Kennern und Akteuren der kubanischen Realität statt, die sich mit aktuellen Entwicklungen in Kuba beschäftigen, seien sie nun politischer, wirtschaftlicher oder kultureller Art. Der vorliegende Band vereint die jüngsten Analysen in einer Zeit, in der nicht zuletzt erste vorsichtige Wirtschaftsreformansätze aufhorchen lassen: wie weit reichen diese Reformen, wie realistisch ist ihre Umsetzung, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie gerade für die Menschen eine Verbesserung ihrer oftmals bedrückenden wirtschaftlichen Situation einleiten? Und wie wahrscheinlich ist es, dass wirtschaftliche Veränderungen mittel- und langfristig auch zu einer politischen Öffnung beitragen? Nicht zuletzt auf diese Fragen versucht dieses Buch Antworten zu geben.

Entstanden ist ein keineswegs einheitliches Meinungspanorama. Es finden sich einerseits Hoffnungen auf einen Wandel, andererseits aber auch skeptische Meinungsäußerungen, die aufgrund bisheriger Erfahrungen eher von einer sehr begrenzten Reichweite des Reformwillens des herrschenden Regimes ausgehen. Und es finden sich praktische Beispiele nicht zuletzt aus der jungen Generation, die direktes Engagement und eine unmittelbare Begleitung der Entwicklungen belegen. Stimmen aus Kuba und Stimmen aus dem Exil wechseln sich ab, beide getragen von der Sehnsucht nach Demokratie und engagiertem Patriotismus. Eine eigene Bewertung will diese Zusammenstellung dem geneigten Leser bewusst nicht abnehmen.

Ein ganz besonderer Dank gilt den Autoren dieses Bandes, allen voran Marcelino Miyares, ohne dessen unermüdliche Arbeit diese Publikation nicht möglich gewesen wäre.

Frank Priess

Konrad Adenauer Stiftung, Mexiko

Kontakt

Daniel Colmenero López


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