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Veranstaltungsberichte

Bewusster Katholik und außenpolitischer Vordenker

Die KAS erinnerte an Denken und Handeln von Alois Mertes


Sankt Augustin, 12. Nov. 2012

 
 

Der Ehrenvorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Prof. Dr. Bernhard Vogel, Botschafter Martin Erdmann und der Generalsekretär der Stiftung, Michael Thielen, haben vor 250 geladenen Gästen im Weltsaal des Auswärtigen Amtes in Bonn anlässlich der Präsentation einer Studie zum außenpolitischen Denken und Handeln von Alois Mertes dessen Leben und Werk gewürdigt. Der überzeugte Christ, der für eine interkonfessionelle Reorganisation eintrat, sei ein prinzipientreuer und diskursfreudiger Politiker gewesen.

 
  • Weltsaal

    Im Weltsaal des Auswärtigen Amtes in Bonn würdigten...

  • Martin Erdmann

    ...Martin Erdmann,...

  • Michael Thielen

    ...Michael Thielen,...

  • Johannes Mertes

    ...Johannes Mertes...

  • Bernhard Vogel

    ...und Bernhard Vogel...

  • Bernhard Vogel

    ...Leben und Wirken von Alois Mertes.

  • Schneider, Vogel

    Anlass war die Präsentation einer Studie von Georg S. Schneider (l.), der das außenpolitische Denken und Handeln Mertes` untersucht hat.

  • Rudolf Morsey

    Unter den ca. 200 geladenen Gästen war auch der Historiker Rudolf Morsey.

  • Küsters, Erdmann

    Gastgeber war Prof. Hanns Jürgen Küsters (l.), Hauptabteilungsleiter Wissenschaftliche Dienste/Archiv für Christlich-Demokratische Politik. (alle Bilder: Marie-Lisa Noltenius)

„Alois Mertes war nach dem Krieg zutiefst von dem Gedanken überzeugt, der auch der Gründung der CDU zugrunde lag, dass zu dem demokratisch-institutionellen und dem wirtschaftlich-materiellen Wiederaufbau ein geistlich-sittlicher Neubeginn gehören müsse. Und zu diesem Neubeginn gehörte für ihn, auch das entsprach einem Gründungsgedanken der CDU, ein neues Verhältnis der Konfessionen“, sagte Michael Thielen und betonte in seiner Rede auch das Prinzip Vertrauen, das Alois Mertes personifiziert habe.

Der jüngste Sohn des Geehrten, Johannes Mertes, sagte in seinem Dankwort, dass Glaube, politische Verantwortung und die Ehrfurcht vor seinen Mitmenschen die Säulen der politischen Überzeugung seines Vaters waren. Mertes´ Denken und Handeln, so das Fazit der Veranstaltung, diene nach wie vor als Orientierung und Maßstab christdemokratischer Politik. Der ausgeprägte Gerechtigkeitssinn und das Rechtsempfinden dieses, wie ihn Walter Henkels einmal nannte, „Fachmannes für Eifel- und Außenpolitik“ machten ihn darüber hinaus zu einem Ratgeber auch der aktuellen politischen Debatten.

Die Studie von Georg S. Schneider ist in der Reihe „Forschungen und Quellen zur Zeitgeschichte“ erschienen. Ihr Fundament ist der umfangreiche Nachlass von Alois Mertes, der sich im Archiv für Christlich-Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung befindet.

 

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