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Pflicht zur Erinnerung

Bundestagspräsident Lammert eröffnet den Denkt@g-Wettbewerb


Berlin, 27. Jan. 2014
Bereitgestellt von: Bildungsforum Berlin


Bundestagspräsident Professor Dr. Norbert Lammert hat traditionell am Holocaust-Gedenktag in Berlin offiziell den Denkt@g-Wettbewerb eröffnet, den Jugendwettbewerb der Konrad-Adenauer-Stiftung gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus.

  • Prof. Dr. Norbert Lammert MdB, Präsident des Deutschen Bundestages

    Schirmherr des Denkt@g-Wettbewerbs: Bundestagspräsident Professor Dr. Norbert Lammert

  • DenkT@g in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung

    Rund einhundert Schülerinnen und Schüler waren zur Eröffnung des Denkt@g-Wettbewerbs in die Akademie gekommen.

  • Prof. Dr. Norbert Lammert MdB, Präsident des Deutschen Bundestages

    Lammert betonte die "Pflicht zur Einnerung" an ein beispielloses Kapitel in der deutschen Geschichte.

  • Prof. Dr. Norbert Lammert MdB, Präsident des Deutschen Bundestages

    Er sei bereits heute gespannt darauf, wie die Teilnehmer des Wettbewerbs das Thema aufgreifen werden.

  • Andreas Kleine-Kraneburg, Leiter der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung

    "Der Wettbewerb soll dazu anregen über unsere Verantwortung an dem Geschehenen nachzudenken", so Andreas Kleine-Kraneburg, der Leiter der Akademie der KAS.

  • Prof. Dr. Norbert Lammert MdB, Präsident des Deutschen Bundestages, mit Schülern

    Der Wettbewerb endet in einem Jahr. Dann treffen sich die Teilnehmer zur Preisverleihung erneut in Berlin.

Vor 100 Schülerinnen und Schülern erinnerte Lammert an die Pflicht zur Erinnerung an die beispiellose Phase der deutschen Geschichte. „Wir müssen uns erinnern. Es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass so etwas nie wieder vorkommen kann“, sagte Lammert, der Schirmherr des Wettbewerbs ist. Im Gegenteil: In Afrika oder Srebrenica hätten wir lange nach dem Zweiten Weltkrieg unglaubliche „ethnische Säuberungen“ mit wechselseitig hunderttausenden abgeschlachteten Toten erleben müssen. „Wir reden also nicht über ein pädagogisches Interesse, das mit unseren Realitäten nichts zu tun hat, sondern über die Welt, in der wir leben“, so Lammert.

Deutschland und sein Umgang mit diesem Kapitel der Geschichte stünden unter besonderer Beobachtung in Europa und der Welt. „Und das ist gut so“, sagte Lammert. Deutschland könne es sich nicht erlauben aus der eigenen Geschichte auszusteigen. „Es ist ein Gebot der Klugheit und des Anstandes, dass wir uns vor dieser Vergangenheit nicht wegducken“, so Lammert weiter.

Der Denkt@g-Jugendwettbewerb gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus fußt auf einer Initiative des früheren Bundespräsidenten Roman Herzog. Seit 1996 ist der 27. Januar – der Jahrestag der Befreiung des NS-Vernichtungslagers Auschwitz – Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Ende 2005 hat auch die UN-Vollversammlung diesen Tag zum weltweiten Holocaust-Gedenktag bestimmt.

Der Denkt@g-Wettbewerb, der bereits zum siebten Mal stattfindet, endet in einem Jahr mit der Preisverleihung. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie in unserem Portal.''

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Professor Dr. Norbert Lammert

Denkt@g-Eröffnung in Berlin mit Professor Dr. Norbert Lammert
 

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stellv. Leiter Hauptabteilung Politische Bildung und Leiter Bildungsforen
Tel. +49 30 26996-3257
Andreas.Kleine-Kraneburg(akas.de

 

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