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Konrad-Adenauer-Stiftung (Logo)Länderberichte

In Italien erzielte der neue Premierminister Matteo Renzi bei den Europawahlen mit 40,81% für die PD das beste Ergebnis seit Parteigründung. Silvio Berlusconis „Forza Italia“ hingegen kommt auf ihren historisch schlechtesten Wert. Italiens Mitterechts-Lager ist der große Verlierer der Europawahlen. Dies wird zu Verschiebungen in der politischen Machtmechanik Italiens führen.

Nachdem die Auszählung der im Rahmen der Europawahlen in Italien abgegebenen Stimmen beendet ist, ist nun auch klar wie sich die 73 „italienischen“ Sitze im Europaparlament verteilen: Die „Partito Democratico“ (PD, dt. „Demokratische Partei“) erhält 31 Sitze und wird sich der Fraktion der Europäischen Sozialisten (S&D) anschließen. Damit stellt Italien übrigens auch das stärkste Abgeordnetenkontingent innerhalb der S&D-Fraktion. Die „Forza Italia“ (FI, dt. „Vorwärts Italien“) kommt auf 13 Sitze, das christlich demokratische Wahlbündnis aus „Nuovo Centro Destra“ (NCD, dt. „Neues Zentrum Rechts“), „Unione del Centro“ (UDC, dt. „Union des Zentrums“) und „Partito Popolar Italiano“ (PPI, dt. „Italienische Volkspartei“) kommt auf drei Sitze und die Südtiroler Volkspartei (SVP) auf einen Sitz. Alle diese Parteien - insgesamt also 17 Sitze - werden sich der EVP-Fraktion anschließen. Die Lega Nord erhält 5 Sitze und tendiert zu der neu zu gründenden Fraktion der Euro-Skeptiker rund um den französischen „Front National“. Das „Movimento 5 Stelle“ (M5S, dt. „5-Sterne Bewegung“) kommt auf 17 Sitze, die Partei „L’Altra Europa – con Tsipras“ (dt. „Ein anderes Europa – mit Tsipras) auf drei Sitze. Bei beiden Parteien ist noch unklar, ob und welcher Fraktion im Europaparlament sie sich anschließen werden.

Große Europaskepsis in Italien

Die Wahlbeteiligung in Italien lag bei 58,69%. Im europäischen Durchschnitt ist dies zwar ein beachtlicher Wert, stellt jedoch einen Rückgang um rund fünf Prozent im Vergleich zu den letzten Europawahlen 2009 (66,4%) und um fast 15% im Vergleich zu den Europawahlen vor zehn Jahren (2004: 72,9%) dar. Die gesunkene Wahlbeteiligung – trotz bestehender Wahlpflicht – lässt sich zum Teil ganz pragmatisch mit sonntäglicher Zeitnot erklären. Üblicherweise wird in Italien am Sonntag und am Montag gewählt, diesmal jedoch waren die Wahllokale nur an einem Tag geöffnet. Daneben dürfte die gesunkene Beteiligung aber auch Ausdruck einer tiefen allgemeinen Frustration mit der repräsentativen Parteiendemokratie sowie speziell auch einer gewachsenen generellen Europaskepsis in Italien sein.

Italien war - bis zum Umschlagen der europäischen Banken-, Finanz- und Staatsschuldenkrise in eine tiefe heimische Wirtschaftskrise - traditionell ein Land mit einer stark pro-europäischen Ausrichtung. Das US-amerikanische „Pew Research Center“ hat in seiner Frühjahrsumfrage 2014 jedoch ermittelt, dass aktuell 74% der Italiener meinen, ihr Land werde durch die EU-Integration geschwächt . Italien weicht bei dieser Frage um ganze 21 Prozentpunkte negativ vom Europäischen Durchschnitt ab. Nur noch 46% der Italiener stehen hinter der Europäischen Integration. Während sich das Urteil der Unionsbürger in den anderen EU-Ländern im letzten Jahr merklich erholte, fiel der Zustimmungswert in Italien nochmals um 12 Prozentpunkte. 44% der befragten Italiener äußerten in der Umfrage des „Pew Research Centers“ zudem, sie würden einen Euro-Austritt und die Wiedereinführung der Lira begrüßen.

Diese gesellschaftlichen Strömungen spiegeln sich entsprechend in der italienischen Parteienlandschaft wider. Kritik an der Europäischen Union und am Europäischen Integrationsprozess äußern ausnahmslos alle italienischen Parteien. Die entscheidende Frage war bei diesen Wahlen: Sollen die Probleme durch „mehr Europa“ oder durch „weniger Europa“ gelöst werden? Die meisten politisch relevanten Parteien optierten für „weniger Europa“ und führten einen europaskeptischen Wahlkampf. Lediglich die PD entschied sich für „mehr Europa“. In Anbetracht der öffentlichen Meinung ging PD-Parteivorsitzender und Premierminister Matteo Renzi – der auch den deutschen Kandidaten Martin Schulz als Kommissionspräsident klar unterstützte – damit ein Risiko ein. Abgesehen von der europapolitischen Kernfrage „mehr oder weniger Europa“ wurde in Italien bei den Europawahlen nämlich wieder einmal um politische Macht gepokert. Matteo Renzi der erst im Frühjahr 2014 durch einen „parteiinternen Putsch“ gegen den ehemaligen Ministerpräsidenten Enrico Letta ins Amt gekommen war und ambitionierte Reformvorhaben angekündigt hat, trat bei diesen Europawahlen erstmal landesweit in einer Wahl an. Bislang war er nur als Bürgermeister von Florenz gewählt worden. Es ging für Matteo Renzi also ganz zentral um die Frage, ob er genug Stimmen erhalten würde, um sich und seine Reformvorhaben sowohl gegen die anderen Parteien als auch gegen innerparteiliche Widersacher zu behaupten.

Die PD siegt mit fulminanten 40,81%

Während in vielen Ländern Europas die amtierende Regierung von den Wählern abgestraft wurde, erhielt der italienische Premierminister Matteo Renzi bei den Europawahlen kräftigen Rückenwind: 40,81% der in Italien abgegebenen Stimmen gingen an seine „Partito Democratico“ (PD). Das ist das beste Wahlergebnis, das die Partei seit ihrer Gründung erzielen konnte. Der Premierminister mit dem sorgsam gepflegten Image eines „Machers“ will das Ergebnis ganz klar als Zustimmung zu seiner Reformpolitik verstanden wissen und hat noch in der Wahlnacht ankündigen lassen, diese weiter zu forcieren.

Während andere italienische Parteien die Schuld an Italiens tiefer Wirtschaftskrise Europa oder direkt Deutschland zuwiesen, erklärte Matteo Renzi Anfang Mai 2014 in Florenz: „Europa ist nicht die Ursache der Probleme, sondern kann die Lösung sein.“ Nicht Europa sondern den eigenen Kindern schulde man Haushaltsdisziplin. Der italienische Premierminister machte deutlich, dass er sich an alle eingegangenen Verpflichtungen zur Haushaltskonsolidierung halten wolle, stellte jedoch auch klar, dass er auf europäischer Ebene das Vorhaben verfolge, den Fiskalpakt zugunsten von Investitionen für Bildung und Arbeitsplätze zu lockern. Mit „mehr Europa“ meint Matteo Renzi auch ein „anderes Europa“. Der italienische Premierminister spart nämlich ebenfalls nicht mit Kritik an der Europäischen Union. Und populistische Sprüche beherrscht er außerdem: Brüssel rette lieber Banken als Frauen und Kinder - sagte er kürzlich in Bezug auf die prekäre Lage der Flüchtlinge im südlichen Mittelmeer.

Weniger Stimmen als angestrebt für das M5S

Beppe Grillo, Führungsfigur des „Movimento 5 Stelle“ (M5S), kündigte im Rahmen seines sehr aktiv geführten Wahlkampfes ein Beben an, das Brüssel erschüttern werde. Von seiner Bühne herunter brüllte er – neben Schimpftiraden auf Italiens Politiker und Europa ganz generell – seinem Publikum entgegen, dass Italien auch mit der Lira in der EU bleiben könne; dass der „Fiscal Compact“ neu verhandelt werden müsse; dass die Neuverschuldungsgrenze von 3% willkürlich sei und gelockert werden müsse, um Investitionen zu ermöglichen; dass Eurobonds eingeführt werden sollen. Auf seinem Blog veröffentlichte Beppe Grillo eine Karikatur, auf der der deutsche Spitzenkandidat der S&D-Fraktion, Martin Schulz, in SS-Uniform und mit Reitpeitsche auf dem Rücken von PD-Parteivorsitzendem Matteo Renzi zu sehen ist. In einem Wahlwerbespott fasste Beppe Grillo einen wütenden Abgesang auf die Europäische Union wie folgt zusammen: „Ihr Reich wird zusammenbrechen und wir gewinnen“. Matteo Renzi erklärte am Tag nach der Europawahl an Beppe Grillo gerichtet, der inzwischen längst sein politischer Hauptwidersacher ist: „Im Derby zwischen Wut und Hoffnung hat die Hoffnung gewonnen“.

Mit 21,16% der Stimmen wurde M5S – anders als von vielen Analysten befürchtet –mit deutlichem Abstand auf den zweiten Platz verwiesen. Junge Wähler, die bei den Parlamentswahlen 2013 aus Protest gegen die alte PD-Mannschaft um Pier Luigi Bersani noch M5S gewählt hatten, sind mittlerweile zu Matteo Renzi zurückgekehrt. Andere stimmen Beppe Grillo zwar in seiner Fundamentalkritik an der politischen „Kaste“ Roms zu, haben jedoch verstanden, dass auf EU-Ebene professionell verhandelt und agiert werden muss, wenn Italiens Interessen im Konzert der 751 Europaparlamentarier Rechnung gehört werden sollen. In den Kammern des italienischen Parlamentes fiel M5S nämlich bislang durch zahllose ausgearbeitete Gesetzesinitiativen auf, die fast alle scheiterten, weil M5S jegliche Zusammenarbeit mit den anderen Parteien ablehnt. Trotz des klaren Sieges, den die PD diesmal über M5S davongetragen hat, darf jedoch nicht verdrängt werden, dass die Italiener nach wie vor in beachtlichem Ausmaß für Beppe Grillos Protestbewegung stimmen, weil sie fundamental mit der Funktionsweise und dem Habitus der anderen italienischen Parteien unzufrieden sind.

Schlechtestes Ergebnis aller Zeiten für die „Forza Italia“

Nicht nur M5S führte einen europaskeptischen und antideutschen Wahlkampf. Insbesondere auch im Mitterechts-Lager und bei den rechten Parteien wurde auf ganz ähnliche Parolen und Argumentationsmuster gesetzt. Die „Forza Italia“ von Silvio Berlusconi hatte plakatiert: "Più Italia, meno Germania" ( dt. „Mehr Italien, weniger Deutschland“). Die Partei schrieb auf einem Wahlplakat: „Die uns von Deutschland aufgezwungene Sparpolitik hat uns in die Rezession getrieben. Das müssen wir ändern.“

Bei seinen zahlreichen Fernsehauftritten, konnte der sonst äußerst versierte Wahlkämpfer Silvio Berlusconi seine Botschaft diesmal jedoch nicht klar herüberbringen. Einmal wollte er Italien aus dem Euro herausführen, dann wieder nicht. Und auch seine große antideutsche Legende kam offensichtlich nicht überzeugend an: Mario Monti habe als Regierungschef „von Deutschlands Gnaden“ Italien einen tödlichen Sparkurs aufgezwungen. Deutschland strebe die Hegemonie in Europa an und nutze seine wirtschaftliche Stärke, um dies zu erreichen. Die Schuldzuweisungen an Deutschland erwiesen sich nicht als Erfolgsrezept. Mit nur 16,82% der Wählerstimmen erzielte Silvio Berlusconi das schlechteste Ergebnis, dass die Forza Italia jemals eingefahren hatte.

In der Tat ärgerten sich viele Italiener über die Mär vom „bösen Deutschland“ und erinnerten sich stattdessen daran, wem sie es zu verdanken haben, dass wichtige Reformvorhaben über ein Jahrzehnt verschleppt wurden. Zudem: Italien bäumt sich unter Premierminister Matteo Renzi allmählich gegen die schwere Wirtschaftskrise auf, die das Land in den letzten Monaten völlig lähmte. Getreu Ludwig Erhard, dem zur Folge Wirtschaft zu 50% Psychologie ist, reagierte auch die italienische Börse entsprechend mit einem satten Plus von drei Punkten auf den Wahlsieg der PD bei den Europawahlen - obwohl das Wachstum im ersten Quartal mit -0,1% noch einmal leicht negativ war.

Lega Nord ist leicht konsolidiert

Der neue Parteichef der in den letzten Jahren von Skandalen gebeutelten Lega Nord, Matteo Salvini, saß schon in der letzten Legislaturperiode im Europaparlament. Dort bezeichnete er den Euro als kriminelles Projekt zur Unterjochung Italiens. Entsprechend populistisch führte er auch den Wahlkampf mit der Kernbotschaft: „Raus aus dem Euro“. Zu verlieren hatte er wenig, nachdem die Lega von ihrem langjährigen Vorsitzenden Umberto Bossi politisch völlig abgewirtschaftet worden war. Mit seinem Anti-Euro Wahlkampf, sezessionistischen, ausländerfeindlichen und politisch rechten Parolen stabilisierte Matteo Salvini die Lega Nord bei 6,16% der Stimmen und sorgte dafür, dass mit der Partei bei den nächsten Wahlen wieder gerechnet werden muss.

Das christlich demokratische Lager schneidet schwach ab

Die Europawahl war nicht nur eine Testwahl für Matteo Renzis Reformvorhaben und für die „recycelte“ Forza Italia– wie sie Guido Horst unlängst in der Tagespost nannte – sondern auch für die christlich demokratisch geprägten Parteien um Angelino Alfano, die gemeinsam antraten: Das „Nuovo Centro Destra“ (NCD, dt. „Neues Zentrum Rechts“), die „Unione del Centro“ (UDC, dt. „Union des Zentrums“) und die „Partito Popolar Italiano“ (PPI, dt. „Italienische Volkspartei“). Zwar schaffte es das Bündnis mit 4,38% ins Europäische Parlament, es wurde jedoch deutlich, dass der kleine Koalitionspartner von Premierminister Matteo Renzi im Kabinett über weit mehr Posten verfügt, als er diesmal an Stimmenpotenzial realisieren konnte. Die NCD dürfte nach den Europawahlen noch stärker von Matteo Renzis PD getrieben werden und riskiert, dabei ihr Profil zu verlieren bzw. gar nicht erst aufbauen zu können.

Überraschungserfolg für „L’Altra Europa - con Tsipras“

Die Partei „L’Altra Europa - con Tsipras“ (dt. „Das andere Europa - mit Tsipras“ zog mit 4,03% der Stimmen überraschend in das Europaparlament ein. Obwohl sich angesehene italienische Journalisten, Schauspieler, Schriftsteller und Intellektuelle für die Partei engagierten, fand diese politisch links einzuordnende Partei in den italienischen Medien kaum Gehör. Anfang Mai demonstrierten die Anhänger der Partei in Mailand vor dem Gebäude des Öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders RAI mit einer „Serenata“. Als Liebesbeweis singt in Süditalien der Bräutigam am Abend vor der Hochzeit vor dem Haus der Liebsten ein solches Ständchen. Die Anhänger von „Tsipras“ beklagten auf diese Weise mit Ironie, dass von Mitte März bis Mitte April in insgesamt 17 Stunden politischer Berichterstattung, der „Liste Tsipras“ gerade einmal 48 Sekunden eingeräumt wurden. Den Anhängern blieben folglich nur das Internet und die sozialen Medien als Informationsplattform.

Italienische Perspektiven einer europäischen Wahl

Matteo Renzi hat bei den Europawahlen kräftig Vorschusslorbeeren erhalten. Bislang ist von seinen ambitioniert angekündigten Reformvorhaben nämlich erst wenig umgesetzt. Zwar griffen die ersten Steuerentlastungen rechtzeitig vor der Wahl, aber es fehlen weiter etliche Strukturreformen und auch zahlreiche Durchführungsvorschriften. Jetzt muss der Premierminister erst recht „liefern“. Parteipolitisch könnte der Wind nach dem schlechten Abschneiden der Mitterechtsparteien jedoch rauer werden. Silvio Berlusconi könnte seinen „Pakt“ mit Premierminister Renzi über die Wahlrechtsreform aufkündigen, da die „Zusammenarbeit“ offensichtlich nachteilig für ihn ist. Kein Wunder dass Matteo Renzi am Tag nach der Wahl den Abgeordneten von M5S erneut die Zusammenarbeit antrug.

Der Erfolg bei den Europawahlen könnte Matteo Renzi aber auch dazu verleiten, Parlamentsneuwahlen anzustreben, wenn die Mehrheitsfindung im Parlament allzu schwierig werden sollte. Insbesondere bei den großen Vorhaben zur Verfassungsänderung ist er auf Stimmen der „Forza Italia“ angewiesen, sollte Beppe Grillo seine Meinung über die Zusammenarbeit mit Matteo Renzi nicht doch noch ändern. In Rom wird bereits spekuliert, ob nicht auch Staatspräsident Giorgio Napolitano angesichts der gegenwärtigen Popularität von Premierminister Renzi auf vorgezogenen Neuwahlen setzen könnte, um für die Wahl seines Nachfolgers eine stabile Mittelinks Mehrheit zu sichern. Dringend gesucht wird in Italien in jedem Fall ein zukunftsträchtiges politisches Projekt nebst Führungspersönlichkeiten für das italienische Mitterechts-Lager. Die Wahl machte deutlich, dass Silvio Berlusconis Zeit abläuft – auch wenn er politisch über sieben Leben zu verfügen scheint.

Abgesehen von den möglichen Verschiebungen in der politischen Machtmechanik Italiens und den zu bewältigenden Reformaufgaben: Matteo Renzi steht eine große europapolitische Bewährungsprobe ins Haus. In der zweiten Jahreshälfte 2014 hat Italien die EU-Ratspräsidentschaft inne. Auf europäischer Ebene muss der italienische Premierminister dann erfolgreich politisch ausbuchstabieren, was er unter seinem „anderen Europa“ versteht. Darauf darf man gespannt sein.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.


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