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Konrad-Adenauer-Stiftung (Logo)Gesellschaftspolitische Schriftenreihe
Cover: Ordnungspolitik für irrationale Menschen

Gesellschaftspolitische Schriftenreihe | 6/2014

Ordnungspolitik für irrationale Menschen

Eine Synthese aus Psychologie und Ordoliberalismus

25. Aug. 2014


LIT Verlag Berlin/Münster/Wien/Zürich/London


Welche Rolle spielen Eigenschaften von Menschen in wirtschaftspolitischen Überlegungen und Entscheidungen? Was sind die Folgen, wenn Wirtschaftspolitik mit Annahmen und theoretischen Modellen menschlicher Verhaltensweisen gestaltet wird, die nicht oder nur teilweise zutreffen? Durch die Gegenüberstellung sowie Zusammenführung des ordoliberalen Gedankengutes mit den Erkenntnissen aus Wirtschafts- und Sozialpsychologie werden diese Fragen diskutiert und mögliche Antworten analysiert.

Leitfrage der Arbeit ist, ob eine Neuausrichtung der Wirtschaftspolitik im Lichte psychologischer Erkenntnisse nicht nur notwendig, sondern auf der Basis von Altbewährtem auch möglich ist.

Zur Autorin

Inga Cornelia Schad war von 2012 bis 2013 als Mitglied des Doktorandenkreises des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln dem Promotionskolleg „Soziale Marktwirtschaft“ der Konrad-Adenauer-Stiftung als Kollegiatin kooptiert. Ihre Arbeit wurde 2012 an der Universität zu Köln als Dissertation angenommen.


1 Einleitung15
 
2 Die Eigenschaften des Menschen aus Sicht der Neoklassik, der Psychologie und des Ordoliberalismus21
2.1 Theoretischer Hintergrund21
2.1.1 Neoklassik und die Entwicklung des homo oeconomicus23
2.1.2 Grundlagen und Sichtweisen in der psychologischen Forschung26
2.1.3 Grundlagen des Ordoliberalismus und seine Vertreter27
2.2 Rationalität – theoretische Fiktion oder empirische Erkenntnis?36
2.2.1 Die neoklassische Annahme der Rationalität38
2.2.2 Psychologische Erkenntnisse bezüglich Rationalität40
2.2.3 Das ordoliberale Verständnis von Rationalität49
2.3 Der Mensch – zwischen Eigennutz und Altruismus56
2.3.1 Die neoklassische Eigennutzannahme56
2.3.2 Eigennutz versus Altruismus – eine psychologische Betrachtung60
2.3.3 Der Stellenwert der Eigennutzannahme im Ordoliberalismus71
2.4 Die Bedeutung des sozialen Vergleichs77
2.4.1 Annahme bezüglich des sozialen Vergleichs in der Neoklassik78
2.4.2 Psychologische Erkenntnisse bezüglich sozialer Vergleichsprozesse79
2.4.3 Die Rolle des sozialen Vergleichs im Ordoliberalismus82
2.5 Präferenzen und Verlockungen – wie willensstark ist der Mensch?84
2.5.1 Der selbstbeherrschte Mensch der Neoklassik85
2.5.2 Selbstkontrolle – Erkenntnisse der Psychologie87
2.5.3 Die ordoliberale Annahme bezüglich Selbstkontrolle92
2.6 Arbeit als Selbstzweck – oder doch nur Mittel zum Zweck?93
2.6.1 Arbeitseinstellung und -motivation aus neoklassischer Perspektive95
2.6.2 Eine psychologische Betrachtung der Arbeitseinstellung und -motivation96
2.6.3 Arbeitseinstellung und -motivation unter ordoliberaler Perspektive100
2.7 Fazit102
 
3 Der Ordoliberalismus im Lichte der Psychologie111
3.1 Freiheit in Ordnung – Grundprinzipien des Ordoliberalismus113
3.2 Wettbewerb – System voller Möglichkeiten und Irrwege119
3.2.1 Bedeutung und Funktion des Wettbewerbs aus ordoliberaler Sicht119
3.2.2 Wettbewerb aus psychologischer Perspektive122
3.3 Lenkung durch Preise143
3.3.1 Die Bedeutung von Preisen im Ordoliberalismus143
3.3.2 Die Funktion der Preise unter Berücksichtigung der psychologischen Erkenntnisse145
3.3.3 Wirtschaftspolitische Bedeutung der psychologischen Erkenntnisse für das Preis-Lenkungssystem147
3.4 Geldwertstabilität – Motor der Wirtschaft152
3.4.1 Die ordoliberale Begründung für die Notwendigkeit eines stabilen Geldwertes152
3.4.2 Die Bedeutung des Geldwertes aus psychologischer Perspektive152
3.4.3 Die Auswirkungen der Geldillusion auf die Wirtschaftspolitik156
3.5 Verbot von Marktschranken – Öffnung der Märkte158
3.5.1 Die Bedeutung von offenen Märkten aus ordoliberaler Sicht158
3.5.2 Offene Märkte, Marktabschottung und Freihandel aus Sicht der Psychologie160
3.5.3 Bedeutung der psychologischen Erkenntnisse für die Wirtschaftspolitik der offenen Märkte162
3.6 Privateigentum als Voraussetzung für wirtschaftliches Denken und Sicherheit167
3.6.1 Die Bedeutung von Privateigentum aus Sicht des Ordoliberalismus167
3.6.2 Bedeutung und Auswirkungen von Privateigentum aus psychologischer Sicht168
3.6.3 Bedeutung der psychologischen Effekte von Privateigentum für die Wirtschaftspolitik169
3.7 Der Wert der Vertragsfreiheit175
3.7.1 Funktion und Bedeutung von Freiheit im Ordoliberalismus175
3.7.2 Ein psychologischer Blick auf Freiheit und ihre Tücken177
3.7.3 Die Bedeutung von Freiheit für die Wirtschaftspolitik vor dem Hintergrund der psychologischen Erkenntnisse179
3.8 Freie Menschen müssen haftbar sein190
3.8.1 Ordoliberale Begründung des Haftungsprinzips190
3.8.2 Psychologische Erkenntnisse im Kontext von Haftung192
3.9 Gerechtigkeit durch regulierende Einkommensumverteilung197
3.9.1 Ordoliberale Begründung der Einkommensumverteilung197
3.9.2 Einkommensumverteilung vor dem Hintergrund psychologischer Erkenntnisse198
3.9.3 Die Bedeutung der psychologischen Erkenntnisse für die Politik der Einkommensumverteilung200
3.10 Verhinderung von negativen externen Effekten204
3.10.1 Negative externe Effekte erfordern regulierende Eingriffe – Ordoliberale Begründung204
3.10.2 Notwendigkeit und Möglichkeiten der Verhinderung negativer externer Effekte aus psychologischer Sicht205
3.10.3 Wirtschaftspolitische Bedeutung der psychologischen Erkenntnisse bezüglich der Reduktion negativer externer Effekte208
3.11 Fazit214
 
4 Wirtschaftspolitische Implikationen221
4.1 Die Idee des Libertären Paternalismus222
4.1.1 Anstoß zum Erfolg223
4.1.2 Kritische Betrachtung des Libertären Paternalismus225
4.2 Psychologische Wirtschaftspolitik auf Basis des Ordoliberalismus228
4.2.1 Zentrale Fragen bei der Umsetzung229
4.2.2 Probleme in der Praxis230
4.3 Anwendungsbeispiele233
4.3.1 Reduktion von umweltschädlichen Effekten durch direktes Feedback234
4.3.2 Verhaltensänderung durch bewusste Gestaltung der Entscheidungssituation239
4.3.3 CO2-Kompass als Richtungsweiser für umweltbewusstes Verhalten243
4.3.4 Farben als Wegweiser – Gesundheit fördern und Verbraucher schützen246
4.3.5 Stillstand vermeiden – Informationsprozesse anstoßen252
4.3.6 Vergleiche dienen der Orientierung256
4.3.7 Schaden durch Fehlanreize verhindern – Vorsorge steigern258
4.3.8 Gerechtigkeitsgefühl steigern durch verhaltensorientierte Sozialpolitik263
4.4 Fazit267
 
5 Zusammenfassung und Ausblick271
 
Literaturverzeichnis279

Kontakt

AbbildungDr. Wolfgang-Michael Böttcher
Leiter Referat Altstipendiaten
Tel. +49 2241 246-2503
Wolfgang-Michael.Boettcher(akas.de

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