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Konrad-Adenauer-Stiftung (Logo)Veranstaltungsberichte

Wie schon im vergangenen Jahr beteiligte sich die Konrad-Adenauer-Stiftung als ein Partner mit einem eigenen Stand an der größten europäischen Social Media Konferenz re:publica in Berlin. Die nunmehr zum neunten Mal wiederkehrende Veranstaltung, die inzwischen gemeinsam mit der Media Convention stattfindet, erreicht mit ihren 300 Stunden Programm inzwischen über 6.000 Teilnehmer aus der ganzen Welt.

Finding Europe. Das diesjährige Motto der re:publica war geradezu eine Einladung an die Stiftung. Allein an unserer Umfrage zu Online-Themen im europäischen Kontext am Stand beteiligten sich über 500 Besucher und entschieden sich mit ihrer Mehrheit z.B. für die Abschaffung des Geo-Blocking, für die Vereinheitlichung des Urheberrechts in Europa oder waren für die Aufnahme weiterer Länder in die EU.

Dass die Konrad-Adenauer-Stiftung als einzige politische Stiftung präsent war, sorgte für die nötige Aufmerksamkeit: bei den Besuchern wie bei der Presse. „Was macht ihr denn hier?“ – eröffnete als Frage bei vielen jungen Besuchern die Möglichkeit, sowohl Aufgaben und Struktur unserer Arbeit zu erklären, unsere Kompetenz in Online und digitalen Themen darzustellen und damit auch Vorurteile abzubauen.

Daneben ist es der Stiftung in diesem Jahr erstmalig gelungen, eine eigene Session auf der re:publica durchzuführen. Unter der Überschrift #AfricaBlogging – Politisches Bloggen in Subsahara-Afrika diskutierte Christian Echle, Leiter des KAS-Medienprogramms Subsahara-Afrika, mit politischen Bloggerinnen aus Uganda und Kenia. Die Bloggerinnen sind Mitglieder des auf Initiative der Konrad-Adenauer-Stiftung gegründeten Bloggernetzwerkes #AfricaBlogging, bzw. aus dessen Umfeld.

In vielen afrikanischen Ländern, in denen die traditionellen Medien aufgrund von politischer Einflussnahme oder wirtschaftlicher Abhängigkeit nicht unabhängig berichten können, sind Blogger eine zunehmend wichtige Alternative in der Informationsverbreitung und um Themen aufzugreifen, die in den Mainstream-Medien marginalisiert oder gar nicht thematisiert werden.

In der Session berichteten die ugandische Bloggerin und Online-Journalistin Ruth Aine Tindyebwa, Brenda Wambui, Gründerin des Blogs Brainstorm und Njeri Wangari von der Bloggers Association of Kenya (BAKE) von den Herausforderungen, vor denen politische Blogger in Afrika stehen und inwiefern Blogs traditionelle Medien ergänzen. Dabei thematisierten sie auch die Bedeutung von mobilen Geräten wie Tablets und Smartphones, die in Afrika – dem Kontinent mit der weltweit höchsten Wachstumsrate an Internetverbindungen – eine zunehmend wichtige Rolle in der Kommunikation spielen. Mithilfe von Netzwerken wie BAKE versuchen die Blogger, sich gegenseitig zu unterstützen und die Qualität ihrer Blogs zu steigern. Einen Video-Mitschnitt der Session finden Sie hier.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

Herausgeber
Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.


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