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Cover: Die Überraschung bleibt aus: Amtsinhaber Museveni gewinnt umstrittene Präsidentschaftwahlen in Uganda

Länderberichte

Die Überraschung bleibt aus: Amtsinhaber Museveni gewinnt umstrittene Präsidentschaftwahlen in Uganda

Von Mathias Kamp


Uganda, 24. Feb. 2016
Bereitgestellt von: Auslandsbüro Uganda

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Am Ende kam es für die meisten Beobachter wie erwartet: Präsident Yoweri Museveni, seit 30 Jahren an der Macht, sicherte sich seine fünfte Amtszeit und kann Uganda für weitere fünf Jahre regieren. Während es am Wahltag im Großen und Ganzen ruhig blieb und sich die weit verbreitete Furcht vor Gewalt rund um die Wahlen nicht bestätigte, kritisierten ugandische und internationale Beobachter erhebliche Unregelmäßigkeiten beim Ablauf der Wahlen und stellten die Kompetenz und Unabhängigkeit der Wahlkommission in Frage.

Zudem sorgten das Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen die Opposition und die Blockade sozialer Medien für großen Unmut. Die unterlegene Opposition verweigert die Anerkennung der Wahlergebnisse. Wie schon nach den letzten Wahlen 2011 stehen Uganda erneut schwierige Zeiten bevor.

 

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

Herausgeber
Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

 

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