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Veranstaltungsberichte

Der neue italienische Außenminister zu Besuch in der Konrad-Adenauer-Stiftung

Angelino Alfano im Austausch mit Hans-Gert Pöttering über die Lage in Europa

21. Dez. 2016


Am Mittwoch, dem 21.12.2016, kam der neu ernannte italienische Außenminister, Angelino Alfano, zu seinem Antrittsbesuch nach Deutschland und traf mit Hans-Gert Pöttering, dem Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung und ehemaligen Präsidenten des Europäischen Parlaments, zu einem Gedankenaustausch zusammen.

Bei dem Treffen, bei dem auch von italienischer Seite unter anderem der Botschafter der Italienischen Republik, S.E. Pietro Benassi, der Leiter des Ministerbüros, Herr Gianlorenzo Cornado, der Leiter der Europa-Abteilung des italienischen Außenministeriums, Giuseppe Buccino Grimaldi, sowie Vertreter des Presseamtes des Außenministeriums teilnahmen, standen Themen wie die bedeutende Rolle Italiens in der Europäischen Union, der gemeinsamen Umgang mit Migration und Integration sowie das bilaterale Verhältnis beider Länder im Vordergrund.

Außenminister Angelino Alfano, der auch Präsident der De-Gaspari-Stiftung ist, einem wichtigen Partner der Konrad-Adenauer-Stiftung in Italien, dankte dem Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung für das langjährige Engagement der Stiftung in Italien. Hans-Gert Pöttering bekräftigte bei dem Treffen, dass die Konrad-Adenauer-Stiftung auch zukünftig intensiv in Italien tätig sein werde. Der Dialog insbesondere in europapolitischen Themen und Fragen der Migration und Integration seien von großer Bedeutung, so der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments. Für die Bewältigung der zukünftigen europa- und außenpolitischen Herausforderungen sei es unabdingbar, dass „Italien und Deutschland gemeinsam mit den anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union zusammenstehen“, sagte Hans-Gert Pöttering am Rande des Treffens.

Außenminister Alfano, der zuvor Innenminister Italiens war, gehört der neuen italienischen Regierung unter Premierminister Paolo Gentiloni an, die Anfang Dezember nach dem Verfassungsreferendum und dem Rücktritt von Matteo Renzi gebildet wurde. Angelino Alfano ist Vorsitzender der Partei „Nuovo Centro Destra“ (Neue rechte Mitte, NCD).

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