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Pressemitteilungen | 3/2017

Hans-Gert Pöttering: Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Roman Herzog


Berlin, 10. Jan. 2017

Zum Tode des Bundespräsidenten a.D. Prof. Dr. Roman Herzog erklärt der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung und ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments, Dr. Hans-Gert Pöttering:

"Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Roman Herzog, einer außergewöhnlichen Persönlichkeit, die unser Land maßgeblich geprägt und gestaltet hat. Herzog verstand sich als politischer Bundespräsident, der seine Aufgabe darin sah, grundlegende gesellschaftliche Probleme offen anzusprechen. Der Professor für Staatsrecht war seine ganze berufliche Laufbahn – als Staatssekretär in Rheinland-Pfalz, als Kultus- und später Innenminister des Landes Baden-Württemberg sowie als langjähriger Richter und Präsident des Bundesverfassungsgerichts – ein unbeirrbarer Verfechter der Rechtsstaatlichkeit. Roman Herzog war ein deutscher Patriot und großer Europäer, der als Präsident des Konvents zur Erarbeitung der Charta der Grundrechte der Europäischen Union zu deren erfolgreicher Verabschiedung beigetragen hat. Roman Herzog war der Konrad-Adenauer-Stiftung besonders verbunden als Mitglied und Vorsitzender des Kuratoriums. Er hat als Berater, Impulsgeber und treuer Freund der Stiftung über lange Jahre neue Wege aufgezeigt. Wir trauern um einen Menschenfreund, der als gläubiger Christ und mit viel Humor durch das Leben ging.“

Hier geht es zum ausführlichen Biogramm Roman Herzogs, erschienen auf unserem Portal www.cdu-geschichte.de.

In einem ausführlichen Interview mit dem Deutschlandfunk würdigte Dr. Hans-Gert Pöttering den Bundespräsidenten a.D. Roman Herzog als "deutschen Patrioten und überzeugten Europäer". Herzog habe zeitlebens seine Stimme erhoben, um sich für die Geltung des Rechts einzusetzen, sagte der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung im DLF. Dabei habe Herzog von seiner "großartigen Fähigkeit" profitiert, seine Einsichten den Menschen in einer verständlichen Sprache zu vermitteln. Das gesamte Interview zum Nachlesen und Nachhören finden Sie auf der DLF-Website.

 

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