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Veranstaltungsberichte

Konrad-Adenauer-Platz in Potsdam eingeweiht

50. Todestag des ersten Bundeskanzlers


Berlin, 20. Apr. 2017


Anlässlich des 50. Todestages von Konrad Adenauer ist in Potsdam-Babelsberg ein Konrad-Adenauer-Platz eingeweiht worden.

  • Konrad-Adenauer-Platz

    Anlässlich Konrad Adenauers 50. Todestag wurde am 19. April 2017 in Potsdam-Babelsberg ihm zu Ehren ein Platz eingeweiht.

  • Konrad-Adenauer-Platz

    In der Nähe hatte Adenauer Mitte der 30er Jahre für einige Monate gelebt.

  • Jann Jakobs

    Der Entscheidung war eine kontroverse Debatte im Stadtparlament vorausgegangen. Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) verteidigte aber den Beschluss: "Bei aller Kritik, für das, was Adenauer geleistet hat, ist die Würdigung angemessen."

  • Ingo Senftleben

    Der CDU-Landesvorsitzende Brandenburgs und CDU-Fraktionsvorsitzende Ingo Senftleben.

  • Stephan Raabe

    Stephan Raabe, Leiter des Bildungsforums Brandenburg

  • Götz Thorsten Friederich

    Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Potsdam: Götz Thorsten Friederich

  • Jann Jakobs und Ingo Senftleben

    Zur Erinnerung an Adenauer wird auf dem Platz ein Blauglockenbaum gepflanzt, Adenauers Lieblingsbaum.

Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs, der Landesvorsitzende der CDU Brandenburg, Ingo Senftleben, und der Landesbeauftragte der Konrad-Adenauer-Stiftung, Stephan Raabe, würdigten das Leben und Wirken des früheren Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland. Mit der Platzbenennung wird an einen herausragenden Politiker insbesondere der deutschen Nachkriegszeit erinnert. Darüber hinaus wird Konrad Adenauer vor allem als Verfolgter der nationalsozialistischen Zeit bedacht.

Von den Nationalsozialisten seines Amtes als Oberbürgermeister der Stadt Köln enthoben und verfolgt, fand er Zuflucht in Potsdam und lebte vom 1. Mai 1934 bis zum 25. April 1935 ganz in der Nähe des Platzes in der heutigen Rosa-Luxemburg-Straße Nr. 40. Dort wurde Konrad Adenauer am Abend des 30. Juni 1934 im Zusammenhang mit dem Röhm-Putsch von der Gestapo festgenommen. Im Polizeipräsidium von Potsdam verhört, wurde er nach zwei Tagen ohne weitere Erklärung wieder freigelassen. Bis 1945 waren Konrad Adenauer und seine Familie den Verfolgungen der Nationalsozialisten ausgesetzt.

Mit der Pflanzung eines Baumes wurde der Platz feierlich als Konrad-Adenauer-Platz freigegeben.

 

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungswerke, Bildungszentren und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

Herausgeber
Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

 

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