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Konrad-Adenauer-Stiftung (Logo)Analysen und Argumente

Das Thema sozialer Aufstieg wird immer wieder diskutiert, wenn es um soziale Gerechtigkeit geht. Daher hat die Konrad-Adenauer-Stiftung eine repräsentative Studie unter 2.122 Befragten durchgeführt. Zusätzlich wurden 82 Personen in qualitativen Leitfadeninterviews befragt. Dabei wurde diesen Fragen nachgegangen: Ist Aufstieg relevant oder spielen andere Ziele im Leben eine größere Rolle? Wie wird Aufstieg von den Menschen definiert? Wer sieht sich selbst als Aufsteiger? Welche Eigenschaften oder Rahmenbedingungen braucht man für berufliches Fortkommen? Was macht ein gutes Leben aus?

Zum Mitnehmen

  • Eine große Mehrheit sieht sich im Vergleich zu den Eltern als Aufsteiger oder auf der gleichen Stufe der Eltern. Nur eine kleine Minderheit von 5 Prozent stuft sich als Absteiger ein.
  • Aufstieg wird vielfältig definiert. Aufstieg kann berufliches Fortkommen genauso beinhalten wie die Gründung einer Familie oder eine persönliche Weiterentwicklung.
  • Die drei wichtigsten Aspekte im Leben sind die Gesundheit, das Familienleben und die Partnerschaft. Finanzielle Sicherheit, Arbeit und Einkommen werden im Vergleich dazu als weniger wichtig wahrgenommen.
  • Die Lebenszufriedenheit ist insgesamt sehr hoch. Besonders zufrieden sind die Menschen mit dem privaten Bereich (Familie, Wohnen, Freunde). Die geringste Zufriedenheit findet sich in den Bereichen Einkommen, ehrenamtliche Tätigkeit und sich auch mal etwas leisten zu können. Das sind aber auch die drei Bereiche mit der geringsten Wichtigkeit.
  • Glück wird ebenfalls überwiegend im privaten Bereich empfunden.
  • Etwa die Hälfte der Befragten möchte in ihrem Leben nichts ändern. Wenn gerne etwas geändert werden würde, handelt es sich meist um den Beruf oder die Ausbildung.

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Kontakt

AbbildungElisabeth Enders
Redakteurin
Tel. +49 2241 246-2264
Elisabeth.Enders(akas.de


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