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Die meisten religiösen Minderheiten sahen den Irak vor der Invasion 2003 als säkulares Land in dem die Religionsfreiheit garantiert war. Heute blicken sie mit Sorge in die Zukunft. Der Irak war nie ein säkulares Land und Religionsfreiheit nicht garantiert. Dennoch konnten Christen, Jesiden und andere religiöse Minderheiten bis 2003 ihren Glauben ohne Probleme leben. Das hat sich geändert – und nicht erst seit dem Eroberungsfeldzug des "Islamischen Staats" im Sommer 2014. Die Zahl der Christen und Jesiden hat massiv abgenommen. Und die Zukunftsperspektiven sehen düster aus.


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