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Konrad-Adenauer-Stiftung (Logo)Analysen und Argumente

Menschen versuchen seit jeher, Techniken zu entwickeln, die ihre Fähigkeiten erweitern. Neu ist, dass Mensch und Maschine miteinander verschmelzen: Prothesen und Orthesen verstärken Körperkräfte, Computer unterstützen die intellektuelle Leistungsfähigkeit und Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, das menschliche Bewusstsein zu erweitern. Vieles klingt utopisch, einiges ist schon Wirklichkeit. Es ist höchste Zeit, sich mit den Folgen auseinanderzusetzen: Werden diese Techniken unser Menschsein verändern? Was muss getan werden, um Risiken zu minimieren? Und welche Chancen eröffnen sich?

Zum Mitnehmen

Mensch und Technologie wachsen zusammen: in der Verbindung (1.) des Körpers mit Orthesen, (2.) des Gehirns mit Maschinen und (3.) des Bewusstseins mit künstlicher Intelligenz.

  • Dies kann zu einem Wandel im Selbstverständnis des Menschen führen. Dieser Wandel hat im Ansatz bereits

begonnen. Das zeigt die Neugründung ganzer Unternehmenssparten und Wirtschaftszweige. Von den Vorreitern der Entwicklung wird die universale technische Verbesserung körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit propagiert. Dies reicht von der Schaffung abiotischer Intelligenz- und Lebensformen über die Überwindung biologischer Grenzen bis zum Traum unbegrenzter Lebensverlängerung bei hoher Lebensqualität.

  • Der sich damit abzeichnende Weg zum „Homo deus“ birgt ebensoviele Chancen wie Risiken. Er ist ethisch

ambivalent und erfordert daher eine Neubesinnung auf Humanismus und Aufklärung. Die Frage nach dem Wesen des Menschen erhält angesichts kommender technologischer Entwicklungen eine Schärfe, der sich die Gesellschaft schon heute stellen muss – nicht zuletzt zur Vorwegnahme politischer Entscheidungen.

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Kontakt

AbbildungElisabeth Enders
Redakteurin
Tel. +49 2241 246-2264
Elisabeth.Enders(akas.de


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