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Flucht über die Stacheldrähte - Fluchtversuche aus dem KZ Auschwitz-Birkenau

Eine Dokumentationsreihe im polnischen TV

Von Hanna Dmochowska18. Sept. 2017


Bereitgestellt von: Auslandsbüro Polen


Auch verfügbar in Polski

Am Dienstag, den 19. September, zeigt TVP 2 um 23.00 Uhr eine Pilotfolge der Serie "Ucieczki przez druty" ("Flucht über die Stacheldrähte"). Realisiert wurde die Dokumentationsreihe mit der Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung Polen in Zusammenarbeit mit dem Museum Auschwitz-Birkenau. Jede Episode erzählt eine echte Geschichte über einen Fluchtversuch von Gefangenen in Auschwitz. Die Fluchtgeschichten werden, durch den Direktor des Museums Auschwitz-Birkenau Dr. Piotr M.A Cywiński, mit Informationen und Erzählungen ergänzt.

Dreharbeiten zur Serie "Flucht über den Stacheldraht"
Dreharbeiten zur Serie "Flucht über den Stacheldraht"

Gemeinsam beleuchten die Autoren zwölf von über eintausend zweihundert Fluchtversuchen aus dem Lager. Die Geschichten der Flucht, die gemeinsam mit Historikern des Museums Auschwitz aufgearbeitet wurden, zeigen die einzelnen Geschichten von Menschen, die das Risiko der Flucht eingingen, um der Hölle des Lagers zu entkommen. In dem Film werden sowohl die gelungen Fluchtversuche gezeigt, wie auch diejenigen, die ein tragisches Ende gefunden haben.

Der Regisseur der Serie, Andrzej Celiński ist ein preisgekrönter Filmemacher. Er war 2005 mit seinem Film „Kinder von Leningrad“ für die Oscars nominiert.

Die Episode, die am heutigen Dienstag präsentiert wird, erzählt die Flucht einer Gruppe um Józef Papuga, die auf dem Lagergelände ein unterirdisches Versteck baute, in dem sie drei Tage lang ausharrten, bis die Suche der SS-Truppe eingestellt wurde und der Gruppe die Flucht gelang.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung will mit ihrer Teilnahme an dieser Doku-Serie einen Beitrag zur Erinnerung an das unvorstellbare Verbrechen in Ausschwitz leisten aber auch individuelle Geschichten der Opfer erzählen und Menschen zeigen die in diesen schrecklichen Bedingungen imstande waren, sich nach überzeitlichen Werten und orientieren.


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