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Die traditionelle Unterteilung zwischen Stadt und Land ist längst überholt: Während früher ländliche Räume maßgeblich durch die Landwirtschaft geprägt waren, sind heute nur noch zwei Prozent aller Erwerbstätigen in der Landwirtschaft beschäftigt. Stadt und Land werden weniger als Gegensatz gesehen, sondern als Einheiten im Wandel, wobei städtisches Leben auf dem Land und umgekehrt stattfindet.

Laut amtlicher Statistik leben 73% der Bevölkerung in Deutschland in Städten (Siedlungen über 2.000 Einwohnern), davon 41,41% in Städten unter 100.000 Einwohnern, knapp 32% ungefähr je zur Hälfte in den 65 Großstädten bis 500.000 Einwohner sowie in den 14 Metropolen. Deutschland ist rechnerisch mit bundesweit durchschnittlich rund 230 Menschen pro Quadratkilometer eines der am dichtesten besiedelten Länder Europas. Als städtische Siedlungen gelten in Deutschland Gemeinden mit Stadtrecht ab 2.000 und mehr Einwohnern (Landstadt 2.000–5.000 Einwohner, Kleinstadt 5.000–20.000 Einwohner, Mittelstadt 20.000–100.000 Einwohner, Großstadt mehr als 100.000 Einwohner). Gleichzeitig gibt es Städte mit weniger als 2.000 und Dörfer mit über 5.000 Einwohnern.

Die gesamte Publikation "Lust auf Land – Hintergründe, Strategien, Trends" können Sie sich hier als PDF-Datei herunterladen.

Kontakt

AbbildungNadine Züll ›
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Tel. +49 2241 246-4431
Nadine.Zuell(akas.de


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