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Konrad-Adenauer-Stiftung (Logo)Veranstaltungsberichte

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Das Regionalprogramm EKLA-KAS veranstaltete zusammen mit der Getulio-Vargas-Stiftung (FGV) einen Design-Thinking-Workshop zum Thema Blockchain-Technologie. Ziel der Veranstaltung war es, den Mehrwert, den die Blockchain-Technologie zur Verbesserung der Transparenz in der Klimafinanzierung erzielen kann, zu identifizieren.

Spätestens seit dem jüngsten Hype um den Bitcoin, der wohl bekanntesten Blockchain-Kryptowährung, ist die Blockchain-Technologie eines der meist diskutiertesten Themen in der Tech-Community. Während sich die Experten einig sind, dass diese Technologie nicht nur Internettransaktionen, sondern auch viele andere Bereiche unseres täglichen Lebens revolutionieren könnte, bleibt das Thema abstrakt. Die Technologie befindet sich noch in der Versuchsphase und es überwiegen theoretische Überlegungen hinsichtlich der möglichen Anwendungsbereiche der Blockchain. Im Hintergrund steht hierbei immer die Frage, ob der Einsatz dieser Technologie wirklich einen Mehrwert für die einzelnen Akteure mit sich bringt.

Im Sinne der programmatischen Ausrichtung des Regionalprogramms EKLA-KAS lag der Fokus dieses Workshops auf der Evaluation des potenziellen Governance-Mehrwerts der Blockchain-Technologie hinsichtlich einer höheren Transparenz in der Klimafinanzierung. Um eine explorative und kreative Diskussionsatmosphäre zu schaffen, wurde hier die sogenannte Design-Thinking-Methode gewählt. Dieses Workshop-Konzept ermöglicht eine ergebnisoffene Debatte in einem multidisziplinären Umfeld und eignet sich somit besonders, um dem innovativen Charakter der Blockchain-Technologie gerecht zu werden.

Nach der Begrüßung der anwesenden Experten durch Dr. Christian Hübner (Direktor EKLA-KAS), Renato Flôres (FGV IIU) und Luiza Mesquita (ITS) übernahm Fulvio Xavier (Smartchains Brasil) die Moderation und führte anschließend durch die folgenden vier Panels: Empathy, Define, Ideas und Framework/ Feedback. Hierbei sollte zunächst die Blockchain-Technologie in den Kontext der Klimafinanzierung eingeordnet werden sowie die wichtigen Herausforderungen und entscheidenden Fragestellungen identifiziert werden, um daraufhin das Potenzial der Blockchain für mehr Transparenz in der Klimafinanzierung zu diskutieren. Ergänzt wurden die Panels durch Input von den anwesenden Experten aus den Bereichen Klimafinanzierung, IT, Bankenwesen, Startups sowie Anti-Korruption. Nicht zuletzt aufgrund dieses multidisziplinären Teilnehmerfeldes entwickelte sich eine produktive Diskussion, in der sich der Blockchain-Technologie aus verschiedenen Perspektiven angenähert wurde.

Der Workshop war der Auftakt für weitere Veranstaltungen zum Thema Blockchain in diesem Jahr und diente als Ausgangspunkt für eine Studie, die im Laufe des Jahres veröffentlicht wird. Informationen hierzu folgen in Kürze auf unserer Website sowie in den sozialen Netzwerken.

Kontakt

AbbildungKarina Marzano Franco
Projektkoordinatorin
Tel. +55 21 2220 5441
Karina.Marzano(akas.de


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