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Konrad-Adenauer-Stiftung (Logo)Analysen und Argumente

Derzeit wird viel über eine Weiterentwicklung des Rettungsschirmes (ESM) zu einem Europäischen Währungsfonds (EWF) diskutiert. Hinter der Idee eines EWF versammeln sich jedoch völlig unterschiedliche Vorstellungen. Ein Europäischer Währungsfonds sollte den Moral-Hazard der derzeitigen Euro-Architektur überwinden. Wichtige Reformschritte und Kompetenzen eines möglichen EWFs skizzieren wir in der beigefügten Publikation: „Vom Rettungsschirm zum Währungsfonds? - Zur Idee eines Europäischen Währungsfonds“

Zum Mitnehmen

  • Ein Europäischer Währungsfonds (EWF) sollte den Moral Hazard der derzeitigen Euro-Architektur überwinden. Wichtige Reformschritte und Kompetenzen eines EWFs wären dabei:
    • Die Überführung des ESM in die EU-Verträge
    • Die Ex-ante Haushaltsüberwachung (bisher EU-Kommission)
    • Gemeinsame Vertretung der Euro-Staaten beim IWF
    • Hilfsprogrammentwicklung und -überwachung (bisher Troika)
    • Zuteilung von Liquiditätshilfen ohne Revolvierung
    • Schuldentragfähigkeitsanalyse (Liquiditäts- oder Solvenz-Problem)
    • Gläubigerausschuss (Bail-In-Koordinierung)
    • Ein geordnetes Ausschlussverfahren aus der Eurozone (ultima ratio)
  • Das Gebot der Stunde ist die Weiterentwicklung des regelbasierten Ansatzes für die Wirtschafts- und Währungsunion, deren Instrumente am Geiste der Maastricht-Verträge auszurichten sind.

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Kontakt

AbbildungElisabeth Enders
Redakteurin
Tel. +49 2241 246-2264
Elisabeth.Enders(akas.de


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