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Konrad-Adenauer-Stiftung (Logo)Analysen und Argumente

Robotik ist ein wichtiger Bereich der Digitalisierung. Sie steigert die Produktivität und die Gewinne in Unternehmen. Sie führt auch zu einem Strukturwandel auf dem Arbeitsmarkt: Tätigkeiten ändern sich. Nur hochqualifizierte Fachkräfte werden vermutlich profitieren. Die oft befürchtete, durch Robotik verursachte Massenarbeitslosigkeit wird es nicht geben. Gesellschaft und Politik sind gefragt, die Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Wohlstand zu bedenken und frühzeitig korrigierende Maßnahmen zu ergreifen. *** ERSCHEINT NUR ONLINE

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  • Der vorliegende Beitrag untersucht den Einfluss von Industrierobotern auf den deutschen Arbeitsmarkt im Zeitraum von 1994 bis 2014.
  • Die These, nach der Roboter zu Massenarbeitslosigkeit führen, kann empirisch nicht bestätigt werden. Roboter beschleunigen aber den Strukturwandel und können zur Zunahme von Einkommensungleichheit führen.
  • Der Einsatz von Robotern steigert die Produktivität und die Unternehmensgewinne, führt aber nicht zu einem Anstieg der Durchschnittslöhne. Hochqualifizierte Beschäftigte profitieren von dieser neuen Technologie, die breite Mehrheit der Facharbeiter in der Mitte des Qualifikations- und Lohnspektrums bisher allerdings nicht.
  • Die gemessenen Verteilungseffekte waren bislang noch überschaubar, könnten sich aber künftig verstärken. Die Gesellschaft sollte daher jetzt in die Diskussion über diese Verteilungsprobleme einsteigen, die sich aus Digitalisierung und Automatisierung ergeben könnten.

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Kontakt

AbbildungElisabeth Enders
Redakteurin
Tel. +49 2241 246-2264
Elisabeth.Enders(akas.de


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