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Die Zulassungsverfahren zum Hochschulstudium gestalten sich in Deutschland sehr unterschiedlich. Die verschiedenen Wege spiegeln die vielfältigen Interessen und Bedürfnisse von Hochschulen und Studieninteressierten wider. Vielfalt ist notwendig, um den Eigenheiten einzelner Fächer, von Hochschulen und Regionen zu entsprechen. Sie trägt zur Bildungsgerechtigkeit bei: Studieninteressierte mit verschiedenartigen Bildungsabschlüssen und unterschiedlich gelagerten Stärken und Schwächen können zwischen verschiedenen Wegen zum Studium wählen.

Vielfalt der Hochschulen auch beim Hochschulzugang ist notwendig, um das Grundrecht auf Ausbildungsfreiheit nach Art. 12 Abs. 1 GG zu realisieren. Dabei sind unzumutbare Härten für Studieninteressierte – im Sinne der Urteile des Bundesverfassungsgerichts – zu vermeiden. Eine Neuregelung des Hochschulzugangs sollte im Interesse der Bildungs- und Chancengerechtigkeit zu bundesweit vergleichbaren Standards, mehr Effizienz und Effektivität führen – ohne die Hochschulautonomie unzulässig einzuschränken. Zudem muss die Verschiedenheit der Hochschulzugänge sachlich begründet sein. Ziel einer Neuregelung des Hochschulzugangs ist die Verbesserung der Bildungsqualität im tertiären Bereich.

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    AbbildungDr. Norbert Arnold ›
    Leiter des Teams Bildungs- und Wissenschaftspolitik und Koordinator für Wissenschaft, Forschung und Technologie
    Tel. +49 30 26996-3504
    Norbert.Arnold(akas.de


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