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Am 16. August 2018 wurde der neue Jahrgang angehender Journalisten an der Statesman Print Journalism School (SPJS) begrüßt. Die SPJS, die 2008 gegründet wurde und von der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) unterstützt wird, zielt darauf ab, gut informierte Journalisten auszubilden, die als Botschafter einer freien indischen Presse fungieren sollen.

Der Direktor der SPJS, Subrata Nag Choudhury, stellte die Arbeit der KAS vor und verwies auf verschiedene Veranstaltungen im laufenden Jahr, bei denen KAS und SPJS zusammenkommen. Eine davon ist das durch die KAS organisierte JSDP-Netzwerktreffen, das im Oktober 2018 stattfinden wird.

Herr Choudhury erklärte, dass die SPJS ihre Mission in der Förderung englischsprachiger Printmedien sehe. Das heutige Indien werde mit einem Mangel an qualifizierten Journalisten konfrontiert. Das Defizit sei im Bundesstaat Westbengalen besonders ausgeprägt. Den Ursprung des Problems mache er dabei an der späten Einführung der englischen Sprache in den Schulen fest und forderte in diesem Zusammenhang ein Umdenken des indischen Bildungssektors.

In einem anschließenden Austausch mit Romina Elbracht (KAS Indien) wurden die Studenten zu ihrer Motivation befragt. Narendra Marik unterstrich seine Leidenschaft für die englische Literatur und das Potenzial von guter journalistischer Arbeit, andere aufzuklären. Sakshat Chandok liebt den Prozess des Schreibens und sieht seine Zukunft im Bereich des investigativen Journalismus. Nakshaira Pain träumt davon, Sportjournalist zu werden und möchte seine Leidenschaft für das Schreiben nutzen, um seinen Traum, eines Tages als Sky Sports Journalist zu arbeiten, zu verwirklichen. Diksha Rupasa sieht das Journalistenprogramm als einen entscheidenden Weg, um aus ihrer eigenen Naivität auszubrechen und beschrieb die Dringlichkeit, in der heutigen Zeit über den Klimawandel zu berichten. Neena Biswas erklärte, dass sie ihr zukünftiger Beruf als Journalistin zu einem besseren Bürger machen werde.

Frau Elbracht beschrieb in ihren Ausführungen die Medien als vierte Säule der Demokratie und beantwortete Fragen zu aktuellen Themen, die in den deutschen Medien behandelt werden, so wie der Fall Özil, der auch in unterschiedlichen indischen Zeitungen hervorgehoben wurde. Sie zitierte Konrad Adenauer, der einst sagte: "Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont" und wünschte dem neuen Jahrgang, dass er durch seine journalistische Arbeit möglichst viele Horizonte erleben könne.

Abschließend bedankte sich Herr Choudhury bei der KAS für einen bereichernden Austausch und eine erfolgreiche Partnerschaft, die 2018 ihr zehnjähriges Jubiläum feiert.

Kontakt

AbbildungPeter Rimmele
Leiter des Auslandsbüros Indien
Tel. +91 11 26113520
Peter.Rimmele(akas.de


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