Analysen und Argumente

aus der Konrad-Adenauer-Stiftung

Zeitgeschichtliche Bildung in der Schule – das Fach Geschichte

Zeitgeschichtliches Wissen ist unabdingbar, um sich in Politik und Gesellschaft zu orientieren. Es trägt in einer komplexer werdenden Gesellschaft zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Um Jugendlichen bessere Kenntnisse in Zeitgeschichte und Politik zu vermitteln, bedarf es einer Aufwertung des Geschichtsunterrichts in der Schule: Die derzeitigen Stundenzahlen reichen nicht aus; die Curricula für das Fach Geschichte sind überarbeitungsbedürftig. Zeitgeschichte muss als Schwerpunkt - auch gegenüber anderen Fächern - gestärkt werden. „„ Ulrich Bongertmann, 27. Juni 2017 mehr...

Diktatur oder Demokratie?

Defizite im zeitgeschichtlichen Wissen
Jugendliche in Deutschland verfügen über erschreckend geringes zeitgeschichtliches Wissen. Es fehlt vielfach an Grundwissen über den Nationalsozialismus, die DDR und die Bundesrepublik. Es mangelt an Kenntnissen, um zwischen Diktaturen und Demokratien sicher unterscheiden zu können. Die Konsequenz sind erhebliche Fehleinschätzungen in der Systembewertung und der aktuellen politischen Situation. Die Defizite begünstigen politische Populisten und Extremisten und gefährden die freiheitlich-demokratische Grundordnung. Klaus Schroeder, Monika Deutz-Schroeder, 21. Juni 2017 mehr...

Blockchain – Disruption der öffentlichen Verwaltung?

Eine Technologie zur Neugestaltung der Verwaltungsprozesse
Können Algorithmen die Bescheide über Rente, Scheidung oder Steuern rechtssicher ausstellen? Wird der aktuelle Hype um die Blockchain-Technologie die Verwaltung erreichen und dort einen disruptiven Charakter haben? Die vorliegende Publikation erklärt die Anwendungsszenarien von Blockchain für die öffentliche Verwaltung. Ohne zentrale Instanz, öffentlich einsehbar, manipulations- und ausfallsicher sind interessante Eigenschaften dieser Technologie. Doch ist sie auch umsetzungsreif für die Verwaltung? Marcus M. Dapp, Dian Balta, Helmut Krcmar, 20. Juni 2017 mehr...

Erst das wirtschaftliche Fundament, dann die soziale Säule

Kommentar zum Reflexionspapier der Europäischen Kommission zur sozialen Dimension Europas
Am 26. April veröffentlichte die Europäische Kommission ein Reflexionspapier zur sozialen Dimension Europas. „Es skizziert drei Optionen für die künftige Rolle der EU in den Bereichen Soziales, Bildung, Gesundheit, Beschäftigung und Jugend. Das Papier enthält einige sinnvolle Vorschläge, der Subsidiaritätsgedanke kommt aber zu kurz. „Keine der drei Optionen ist vollends überzeugend, stattdessen sollte sich die EU nach dem Motto „Weniger, aber effizienter“ auf Maßnahmen u.a. zur Stärkung der Arbeitnehmerfreizügigkeit oder zur gegenseitigen Anerkennung von Abschlüssen konzentrieren. David Gregosz, Thomas Köster, Olaf Wientzek, 20. Juni 2017 mehr...

Der Einfluss verschiedener Wirtschaftsmodelle auf die Europäisierung der Stabilitätspolitik

Eine Analyse anhand von Deutschland, Frankreich und Polen
Eine weitere wirtschaftspolitische Integration innerhalb der EU muss in einem konstruktiven Verhältnis zu den mitgliedstaatlichen Stabilitätskulturen stehen. Die Fortschritte bei der Formulierung gemeinsamer Regelungen ist dafür eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung. Eine weitere Integration setzt voraus, dass in den Mitgliedstaaten diskutiert wird, die nationalen Prägungen zugunsten einer gemeinsamen Stabilitätskultur als zentralem Bestandteil der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion weiterzuentwickeln. Matthias Schäfer, Astrid Pape, 19. Juni 2017 mehr...

Präsident Trump und die Folgen für die Wissenschaftspolitik

Unter Präsident Trump wird sich der Wissenschaftsstandort USA stärker verändern als dies bisher der Fall war. Es gibt Anzeichen, dass Wissenschaft und Forschung in der amerikanischen Politik an Priorität verlieren und sich ihre Rahmenbedingungen verschlechtern werden. Die USA waren bisher für Forscher aus der ganzen Welt ein besonders interessanter Standort. Aufgrund der sich andeutenden Veränderungen könnte die Attraktivität nachlassen. Denise Feldner, 14. Juni 2017 mehr...

Gesundheit und Familie vor Arbeit und Einkommen – Studie zum sozialen Aufstieg in Deutschland

Das Thema sozialer Aufstieg wird immer wieder diskutiert, wenn es um soziale Gerechtigkeit geht. Daher hat die Konrad-Adenauer-Stiftung eine repräsentative Studie unter 2.122 Befragten durchgeführt. Zusätzlich wurden 82 Personen in qualitativen Leitfadeninterviews befragt. Dabei wurde diesen Fragen nachgegangen: Ist Aufstieg relevant oder spielen andere Ziele im Leben eine größere Rolle? Wie wird Aufstieg von den Menschen definiert? Wer sieht sich selbst als Aufsteiger? Welche Eigenschaften oder Rahmenbedingungen braucht man für berufliches Fortkommen? Was macht ein gutes Leben aus? Sabine Pokorny, 31. Mai 2017 mehr...

Über diese Reihe

Die Reihe informiert in konzentrierter Form über wichtige Positionen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben

  • stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen vor,
  • bieten Kurzanalysen,
  • erläutern die weiteren Pläne der Stiftung und
  • nennen KAS-Ansprechpartner
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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

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