Die Politische Meinung

Monatszeitschrift zu Fragen der Zeit

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Zukunftsprojekt Europa

Die Politische Meinung, (11/2006) 444
Ein tiefgreifender Orientierungs- und Legitimationsverlust der Europäischen Union manifestiert sich im doppelten Nein der gescheiterten Verfassungsreferenden Frankreichs und der Niederlande. Die in Folge aufgelebten Diskussionen um die künftige Entwicklung des größten Staatenverbundes der Welt greift die Politische Meinung mit ihrem Novemberschwerpunkt „Zukunftsprojekt Europa“ auf. Angela Merkel und Jean-Claude Juncker analysieren in ihren Beiträgen die aus der europäischen Krise resultierenden Herausforderungen für die bevorstehende deutsche Ratspräsidentschaft. Mit der Frage des Verfassungsvertrages befasst sich Peter Hartmann und folgert, auf das Reizwort „Verfassung“ könne verzichtet werden, nicht aber auf die institutionellen Neuerungen zur Sicherung europäischer Handlungsfähigkeit. [...] 6. Nov. 2006 mehr...

Wege aus der Arbeitsmarktkrise

Die Politische Meinung, (10/2006) 443
Strategien zur Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit und daraus resultierende politische und wirtschaftliche Herausforderungen nimmt die Politische Meinung im Oktober in den Blick. Die Notwendigkeit von Maßnahmen vor allem im Steuerrecht und in der Finanzpolitik zur Erleichterung von Investitionsentscheidungen erläutert Ronald Pofalla in seinem Beitrag „Vorfahrt für Arbeit“ und formuliert zehn Forderungen für eine aktive Arbeitsmarktpolitik. Eine Trendumkehr zu verfassungsgemäßen Staatsfinanzen sieht Muriel Büsser im Bundeshaushaltsplan 2007 und beschreibt die Umsetzung ehrgeiziger Reformvorhaben, vor allem auf dem Arbeitsmarkt, als entscheidend für die weitere wirtschaftliche Erholung. Aus gewerkschaftlicher Sicht kritisiert Ingrid Sehrbrock die Lockerung von Arbeitsnehmerrechten und [...] 5. Okt. 2006 mehr...

Staatssicherheit und Geschichtspolitik

Die Politische Meinung, (9/2006) 442
Zur Aufarbeitung des SED-Unrechtregimes trägt die Septemberausgabe mit dem Schwerpunkt „Staatssicherheit und Geschichtspolitik“ bei. Perspektiven von Zeitzeugen ebenso wie von Wissenschaftlern und Kulturschaffenden erhellen die vielfältigen Facetten einer authentischen Erinnerungskultur: Antisemitismus und Israelfeindschaft in der DDR werden ebenso beleuchtet (Konrad Weiß) wie die Problematik des Geschichtsrevisionismus von Stasi-Altkadern mit ihren aggressiven Offensiven im öffentlichen Rampenlicht (Karl Wilhelm Fricke). Dem 1976 von einem Stasi-Kommando an der deutsch-deutschen Grenze erschossenen Widerstandskämpfer Michael Gartenschläger, dessen Tod bis heute ungesühnt blieb gilt eine Würdigung, die nach den Defiziten in der Rechtsprechung fragt (Roman Grafe). Eine kritische Analyse [...] 5. Sep. 2006 mehr...

Christliche Sozialethik in der Gegenwart

Die Politische Meinung, (8/2006) 441
Bei der Neuvermessung des Sozialstaates und für den Aufbau einer solidarischen Leistungsgesellschaft kann die christliche Sozialverkündigung einen enormen Beitrag leisten: Sie birgt das für den weithin angestrebten Mentalitätswandel unentbehrliche positive Leitbild. Mit dieser Orientierungsfunktion, der historischen Entstehung und den gesellschaftlichen Wirkungen christlicher Sozialethik befasst sich die Augustausgabe der POLITISCHEN MEINUNG aus Perspektive der beiden großen Kirchen. Beleuchtet werden die Wirksamkeit des christlichen Menschenbildes für die Soziale Marktwirtschaft ebenso wie die aus dem personalen Fundament abzuleitenden politischen Aufgaben, die das Thema eines eineinhalbjährigen Gesprächsprozesses der Konrad-Adenauer-Stiftung stellten. Namhafte Spezialisten wie Anton [...] 8. Aug. 2006 mehr...

Leitkultur - Das Wort und die Sache

Die Politische Meinung, (7/2006) 440
Der 1998 von dem Politikwissenschaftler Bassam Tibi zur Beschreibung eines gesellschaftlichen Wertekonsenses aufgeworfene Begriff „Leitkultur“ wurde im Kontext der Einwanderungsdebatte schnell zum Stein des Anstoßes politischer Kontroversen. Im Blick auf einen Bevölkerungsanteil von achtzehn Prozent mit Migrationshintergrund in Deutschland gilt es, die Redefigur von ihrem Schlagwortcharakter in eine sachliche Diskussion zu den Bedingungen einer gelingenden Integration zu überführen. Dieser Aufgabe stellt sich die aktuelle Ausgabe und dokumentiert dazu Vorträge einer Tagung zur Thematik, die im Mai 2006 von der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland veranstaltet wurde. Die Beiträge von Norbert Lammert, Hans Maier und Josef Isensee erörtern wesentliche Bedingungen und [...] 6. Juli 2006 mehr...

Fünfzig Jahre Politische Meinung

Die Politische Meinung, (6/2006) 439
Im Juni 1956 erschien die erste Ausgbe der Politischen Meinung. Dem gegebenen Anlass folgend blickt die aktuelle Jubiläumsausgabe auf ein halbes Jahrhundert publizistische Tätigkeit zurück. Von den Anfängen bis in die Gegenwart wird die aktive Teilnahme an der politischen Debatte in der Bundesrepublik Deutschland nachgezeichnet. Beiträge zu den Leitlinien der Gründungsväter Otto Lenz und Erich Peter Neumann spiegeln den Zeitgeist demokratischen Neuaufbaus. Als publizistische Lotsen der Nachkriegsgeschichte leisteten Karl Willy Beer und Anton Böhm hervorragende journalistische Zusammenarbeit. Die Chefredakteure Ludolf Herrmann, Feuilletonist des Politischen und sensibler Menschenbeobachter, und nach ihm Peter Hopen, der 1991 aus der Zweimonatszeitschrift ein monatliches Periodikum machte, [...] 8. Juni 2006 mehr...

Kultur und Religion global

Die Politische Meinung, (5/2006) 438
Die Maiausgabe der Politischen Meinung beschreibt die kulturelle und religiöse Dimension des Globalisierungsprozesses aus vielfältigen Perspektiven. Von besonderem Interesse ist dabei die Verständigung der Religionen untereinander und die politische Instrumentalisierung religiöser Konflikte angesichts der Renaissance des Religiösen. Hieraus resultierende Fragen erörtern weitere Beiträge: Inwiefern ist die Globalisierung Teil des Modernisierungsprozesses? Wie kann die Politik in Deutschland auf die Chancen und Anforderungen dieses Prozesses reagieren? Was bedeutet die Verankerung der Menschenwürde im christlichen Menschenbild angesichts der weltanschaulichen Neutralität des Staates? Ein Reisebericht beschreibt abschließend die erlebte Ambivalenz des Schutzes traditioneller Kulturen vor den [...] 11. Mai 2006 mehr...

Grundsatzprogramme auf dem Prüfstand

Die Politische Meinung, (4/2006) 437
Im April schaltet sich die Politische Meinung in die aktuellen Grundsatzprogrammdebatten, insbesondere der Unionsparteien, ein. Die Darstellungen der zentralen neugefassten Gerechtigkeits- und Freiheitskonzepte werden um einen historischen Aufriss der CDU-Grundsatzprogramme ergänzt und in kritischen Reflexionen kontrovers diskutiert. Dem Schwerpunkt folgt die Rubrik „Reformprojekt Generation“, die die Herausforderungen der künftigen Altersgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland auf sozialer und literarischer Ebene beschreibt. Eine eigene Rubrik führt zudem die im Februar aufgegriffene Debatte um Integrationsmodelle in zwei Beiträgen weiter. Im April würdigt die Politische Meinung darüber hinaus die jüngst verstorbene Dichterin Hilde Domin sowie den Romanisten Ernst Robert Curtius [...] 5. Apr. 2006 mehr...

Erste Bilanz von Schwarz-Rot

Die Politische Meinung, (3/2006) 436
In ihrer Märzausgabe zieht die Politische Meinung eine erste Bilanz der schwarz-roten Bundesregierung. Im Zentrum steht dabei das außenpolitische Profil und der Führungsstil Angela Merkels, die besonderen Bedingungen einer großen Koalition insbesondere für die Umsetzung innerer Reformen und wirtschaftspolitischen Impulse sowie die sicherheits- und energiepolitischen Herausforderungen der nächsten Jahre. Unter der Rubrik „Politische Vorbilder?“ rückt eine Erinnerung an die erste große Koalition von 1966 bis 1969 die aktuellen Analysen in eine historische Dimension. Zudem wird der Vorbildcharakter österreichischer Reformpolitik erörtert, ebenso wie eine mögliche Ergänzung der repräsentativen Demokratie der Bundesrepublik durch plebiszitäre Elemente. Die im März umfassende Literaturrubrik [...] 6. März 2006 mehr...

Orientierung durch Patriotismus?

Die Politische Meinung, (2/2006) 435
Erfordert der innere Zusammenhalt einer Nation heute noch Patriotismus? Und: Worauf basiert gegenwärtig eine gelingende Identifikation mit dem Vaterland? Diesen Fragen geht die Politische Meinung in ihrer Februarausgabe nach und beleuchtet dabei den Zusammenhang von Recht und Kultur, von europäischer und nationaler Identität, „Leitkultur“ und Wertebezug, Vaterlandsliebe und gesellschaftlicher Solidarität. Besonderes Augenmerk gilt daneben der historischen Analyse des Begriffes „Verfassungspatriotismus“ und der Bedeutung erfolgreicher Integrationspolitik, die am Beispiel Frankreich ex negativo dargestellt wird. Die Rubrik „Wirtschaft und Forschung“ erörtert die Rolle von Innovation und Forschung für den Standort Deutschland sowie die Vereinbarkeit von Kapitalismus und sozialer [...] 6. Feb. 2006 mehr...

Abbildung: Die Politische Meinung

Auch in gedruckter Form erhältlich: Die Politische Meinung

Jahrgänge

Über diese Reihe

Die Politische Meinung ist eine Monatszeitschrift, in der ein breites Spektrum politischer, gesellschaftlicher und kultureller Themen der Gegenwart dargestellt und diskutiert werden.

Sie bietet als Bezugspunkte fundierte Analysen historischer Hintergründe und eine der individuellen Eigenverantwortung verpflichtete, im christlichen Menschenbild verankerte Ethik.

Herausgeber

Prof. Dr. Bernhard Vogel, Ehrenvorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung

Kontakt

Die Politische Meinung / Redaktion
Rita Anna Tüpper-Fotiadis
Tel. +49 2241 246-2522
Fax +49 2241 246-2610
Rita.Tuepper-Fotiadis[at]kas . de

Die gedruckte Fassung der Monatsschrift ist über oben genannte Kontaktadresse, über den Verlag oder über den Buchhandel erhältlich. Die Politische Meinung erscheint zwölfmal im Jahr. Der Bezugspreis für zwölf Hefte beträgt 50,- € zzgl. Porto. Einzelheft 6,- €. Schüler und Studenten erhalten einen Sonderrabatt (25 Prozent). Die Bezugsdauer verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht bis zum 15. November eines Jahres schriftlich abbestellt wird.