Länderberichte

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

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Klimareport 2017: Saudi-Arabien

Privatsektor und Klimafinanzierung
Für lange Zeit standen die Golf-Staaten internationalen Klimaschutzabkommen ablehnend gegenüber. Zu groß war ihre wirtschaftliche und politische Abhängigkeit von Öl und Gas. In den vergangenen Jahren fand jedoch ein Paradigmenwechsel statt: Nach Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) schlägt nun auch Saudi-Arabien progressivere Töne in der Klimaschutzpolitik an. Manuel Schubert, Peter Sendrowicz, Andreas Weinhut, 6. Juli 2017 mehr...

Klimaschutz im Zeitalter der Trump-Administration

Wie führende US-Think Tanks die aktuellen Entwicklungen im Energie- und Umweltbereich in den USA einschätzen
Präsident Trump hat ankündigt, die amerikanische Kohle-, Öl- und Gasbranche zu „entfesseln“, bestehende Umwelt- und Klimaauflagen zu deregulieren und die USA aus dem Pariser Klimaabkommen austreten zu lassen. Viele US-Experten sind in Bezug auf saubere Energiequellen und umweltpolitische Ziele in den USA trotzdem vorsichtig optimistisch. Die größten Herausforderungen sehen sie in möglichen Rückschlägen für die Vereinigten Staaten auf internationaler Ebene, etwa im Bereich Wettbewerbsfähigkeit, globalem Einfluss und Sicherheit. Céline-Agathe Caro, 6. Juli 2017 mehr...

Perspektiven des G20-Gipfels auf Migration und nachhaltige Entwicklung

Hamburg wird am 7./8. Juli dieses Jahres zentraler Schauplatz des nächsten G20-Gipfels der Staats- und Regierungschefs der führenden Industrienationen und Schwellenländer sein. Die Zusammenarbeit mit dem afrikanischen Kontinent, einer der Schwerpunkte der G20-Präsidentschaft Deutschlands, wird dabei im Mittelpunkt stehen. Zentrales Anliegen der G20 ist die Förderung und Sicherung des globalen Wirtschaftswachstums. Welche Bedeutung kommt in diesem Kontext der Begegnung der Ursachen von Flucht und Migration nach Europa zu? Susanne Conrad, 6. Juli 2017 mehr...

Albanien nach den Parlamentswahlen

Sozialistische Partei mit Edi Rama vor der Alleinherrschaft
Die mit einer Woche Verzögerung am 25.6.2017 stattgefundenen Parlamentswahlen in Albanien haben der Opposition unter Führung der Demokratischen Partei (DP) eine krachende Niederlage beschert. Die Sozialistische Partei (SP) ist als klarer Sieger aus der insgesamt weitestgehend friedlichen und fairen Wahl hervorgegangen und kann somit die nächsten 4 Jahre alleine regieren. Walter Glos, 6. Juli 2017 mehr...

Der Harambee Prosperity Plan

Papiertiger oder potentieller Entwicklungsmotor für Namibia?
Das Land im südwestlichen Afrika hat trotz einer insgesamt positiven Entwicklung über die letzten 27 Jahre mit einer ganzen Reihe von drängenden aktuellen Herausforderungen zu kämpfen, die das Potential haben, die langfristige wirtschaftliche und soziale Stabilität im Land ernsthaft zu gefährden. Als Antwort auf diese Problematik stellte die namibische Regierung im letzten Jahr den sogenannten Harambee Prosperity Plan (HPP) vor, welcher fünf verschiedene Schwerpunktsäulen für eine gezielte Entwicklungsförderung benennt. Thomas W. Keller, 6. Juli 2017 mehr...

Alte Koalition, neue Regierung

Kabinett Tudose aus PSD und ALDE in Rumänien vereidigt
Am Abend des 29. Juni wurde die neue rumänische Regierung des sozialdemokratischen Premierministers Mihai Tudose im Präsidialpalast Cotroceni vereidigt. Das von der Sozialdemokratischen Partei (PSD) und der Allianz der Liberalen und Demokraten (ALDE) gestellte Kabinett hatte am Nachmittag mit 275 Ja-Stimmen das Vertrauen der zwei Parlamentskammern erhalten. Martin Sieg, Andrei Avram, 3. Juli 2017 mehr...

Entstehungsursachen der weit verbreiteten Korruption in Tansania

Korruption, Verschwendung und Misswirtschaft öffentlicher Gelder durch die Eliten stellen in Tansania ein großes Entwicklungshemmnis dar. Das tatsächliche Ausmaß der Korruption zu bemessen ist schwer, da oft nur die wirklich schwerwiegenden Fälle an die Öffentlichkeit gelangen. Einen Gradmesser liefert der Ländervergleich von Transparency International, welcher Tansania wiederholt als eines der korruptesten Länder weltweit einordnet. Daniel El-Noshokaty, 30. Juni 2017 mehr...

Abbildung: Länderberichte

Unsere Auslandsmitarbeiter berichten aus 80 Ländern rund um die Welt.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

Herausgeber

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.