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Ausgabe (11/2003) 408

Islam und Demokratie

Die Novemberausgabe der Politischen Meinung setzt sich mit der Frage nach der Vereinbarkeit von Islam und Demokratie auseinander. Die geschichtliche Entwicklung des islamischen Rechtsbegriffes führt in die Thematik ein; diese fächert sich dann in folgende Felder auf: Grenzen und Möglichkeiten des auch innenpolitisch relevanten Dialoges mit dem Islam; Transformation der islamisch geprägten ehemaligen Ostblockstaaten und die Entstehung neuer Monarchien; Der Reformbedarf islamischer Regime und die hermeneutische Aufgabe der Koraninterpretation. Neben seinem zuversichtlichen Plädoyer für eine realitätsbezogene Stärkung der moderaten und auf Demokratisierung bezogenen Kräfte reflektiert das Editorial auch die bildungspolitische Komponente der Problematik. Drei der insgesamt sechs Sammelrezensionen beschäftigen sich zudem mit Neuerscheinungen zu den Themen Terrorismus und Islamismus, Geschichte und Gegenwart der arabischen Welt sowie zu dem Begriff des „Djihad“. Unter der Rubrik „Perspektiven für Deutschland“ findet die amerikanische Zuwanderungspraxis Beachtung als ein mögliches Modell für Deutschland (Cem Özdemir). Zudem fordert die unsichere Zukunft der Rente eine deutliche Stellungnahme heraus, die die Lebensarbeitszeit und private Vorsorge erhöhen, den Beamtenstatus jedoch reduzieren will (Oswald Metzger). Die historischen Beiträge gehen im November dem Fall Filbinger und den Begriffen „Faschismus und Antifaschismus“ als Kampfbegriffen im Nachkriegsdeutschland nach, sowie der Leistung Jean Monnets für Europa. Die Rubrik zu Literatur und Wissenschaft versammelt eine Erinnerung an Werk und Person Albert Camus anläßlich seines 90. Geburtstages, einen Nachruf auf den Osteuropaforscher Boris Meissner sowie ein Gedicht von Wolf Biermann.

Inhalt

 

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Über diese Reihe

Die Politische Meinung präsentiert sich ab 2013 „generalüberholt“ ihren Lesern: Das neue, ästhetisch anspruchvolle Layout bietet ein klares und aufgelockertes Schriftbild, die Themenschwerpunkte werden facettenreicher und von Bildstrecken begleitet. Eine veränderte Erscheinungsweise von sechs Doppelausgaben jährlich mit jetzt 128 Seiten gibt dieser Fortentwicklung einen neuen Rahmen.

Die Zeitschrift bietet als Bezugspunkte fundierte Analysen historischer Hintergründe und eine der individuellen Eigenverantwortung verpflichtete, im christlichen Menschenbild verankerte Ethik.

AbbildungDr. Bernd Löhmann
Chefredakteur "Die Politische Meinung"
Tel. +49 30 26996-3603 / -2653 (Augustin)
Bernd.Loehmann[at]kas . de

AbbildungRita Anna Tüpper-Fotiadis
Redakteurin
Tel. +49 2241 246-2522
Rita.Tuepper-Fotiadis[at]kas . de

Herausgeber
Wolfgang Bergsdorf, Hans-Gert Pöttering, Bernhard Vogel

ISSN
0032-3446

Bestellinformationen
Die Politische Meinung erscheint sechsmal im Jahr. Der Bezugspreis für sechs Hefte beträgt 50,00 € zzgl. Porto. Der neue Einzelheftpreis beträgt 9,00 €. Schüler und Studenten erhalten einen Sonderrabatt (25 Prozent). Die Bezugsdauer verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht bis zum 15. November eines Jahres schriftlich abbestellt wird. Bestellungen über den Verlag oder durch den Buchhandel.

 
 

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