Medien in Deutschland
Die Politische Meinung, (2/2004) 411
Die Februarausgabe der Politische Meinung beschäftigt sich mit der Medienentwicklung in Deutschland. Anlaß ist der 20. Jahrestag des „Urknalls“, den die Einführung des Privatfernsehens verursachte. Neben dieser historischen Dimension, die u. a. im Hinblick auf die Medienwende in der DDR und die Medienpolitik der Ära Kohl zum Tragen kommt, werden die wahltaktischen, politischen und journalistischen Aspekte sowie ihre gesellschaftlichen Konsequenzen diskutiert. Neben dem Rundfunk wird auch das Pressewesen grundlegenden inhaltlichen und strukturellen Analysen unterzogen. Die Rubrik „Werte und Visionen“ greift die Grundwertediskussion innerhalb der Sozialdemokratie auf. Die Perspektiven Hamburgs als einer wachsenden Metropole und als „Tor zur Welt“ werden durch ihren Regierenden Bürgermeister vorgestellt. Dem Umbruch in Georgien ist ebenso eine eigene Rubrik gewidmet wie der Lyrik/Literatur, den Buchrezensionen und den aktuellen Aktionen, Programmen und Publikationen der Stiftung.
Zwanzig Jahre medienpolitischer Urknall
Zur Geschichte eines politischen Erfolges
Der Durchbruch des Privatfernsehens in Deutschland ist eine politische Erfolgsgeschichte. Ihr Zweck einer größeren Informationsfreiheit wird jedoch durch einen Niveauverlust in Frage gestellt, dem es entgegenzuwirken gilt. Wolfgang Bergsdorf mehr...
Qualitätsfallen im Journalismus
Alte Gefährdungen und neue Herausforderungen
Die Medienmacher erliegen immer wieder ihren eigenen Konventionen und Vorurteilen. Eine differenzierte Ermittlung von Leistungsindikatoren ist daher dringend geboten. Walter Hömberg mehr...
Nach der Medienwende in der DDR
Folgen einer Entwicklung zwischen Wandel und Beharrung
In keinem anderen Bereich ist der Bruch mit der Vergangenheit des SED-Staates so wenig vollzogen wie im Pressewesen. Beate Schneider mehr...
Die fünf Lebenslügen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
Zu den Selbsttäuschungen im dualen System
Wissenschaftliche Untersuchungen verweisen auf einen geringeren Unterschied innerhalb des dualen Systems als gemeinhin angenommen. Eine Analyse der häufigsten Selbsttäuschungen. Wolfgang Donsbach mehr...
Politik in der Medienfalle?
Zwischen Kompetenz und Austauschbarkeit
Falsche Grundannahmen prägen die Rede von der Profilierungsprogrammatik der Mediendemokratie. Eine Analyse des Stellenwertes von Medienmacht und Personalisierungsstrategien im Wahlgeschehen. Markus Linden M.A. mehr...
Die Medienpolitik der Ära Kohl
Durchbruch zum Fortschritt
Im September 1979 wurde die Verkabelung von elf deutschen Großstädten gestoppt. Erst die Regierungserklärung vom Oktober 1982 kennzeichnet den Aufbruch zum Fortschritt. Jürgen Wilke mehr...
Israel am medialen Pranger
Eine Bedrohung für das besondere Verhältnis
Stereotype und Feindbilder dominieren zunehmend die Sichtweise auf Israel. Diese Art von Berichterstattung bedroht das besondere Verhältnis. Rolf Behrens mehr...
Schere im Kopf
Zur politischen Berichterstattung im Fernsehen – Eine Polemik
In einer Medienlandschaft, die von Sensationsgier und Verflachung geprägt ist, bleibt objektive politische Berichterstattung auf der Strecke. Eine Polemik. Hans Dieter Zimmermann mehr...
Die Dummheit der Informationsgesellschaft
Eine Sozialpsychologie der Orientierung
Überschätzung der Gegenwartskräfte und Vernachlässigung ästhetischer Bildung kennzeichnen die massenmediale Gesellschaft. Der Verlust sozialer Einfühlung ist die Folge. Gerhardt Schmidtchen mehr...
"Erneuerung im Wartestand"
Ein Beitrag zu den Arbeiten am SPD-Grundsatzprogramm
Ungeachtet der Regierungsverantwortung ist die SPD von einem programmatischen Defizit bei den Grundwerten ihrer Politik gezeichnet; dies schlägt sich jetzt auch auf ihr Erscheinungsbild nieder. Patrick Opdenhövel mehr...
Metropole Hamburg – Wachsende Stadt
Aufbruchstimmung in der Hansestadt
In der Hansestadt herrscht Aufbruchstimmung. Mit ihrer Funktion als „Tor zur Welt“ wird sie angesichts der europäischen Osterweiterung immer wichtiger. Ole von Beust mehr...
Eduard Schewardnadse und die deutsche Einheit
Zwischen Verlusten und Verdiensten – ein Porträt
Der erzwungene Rücktritt Schewardnadses von seinem Präsidentenamt war die Folge einer politischen Dauerkrise. Hier zu Lande speist sich sein Ansehen aus besonderen Verdiensten um die deutsche Einheit. Aschot Manutscharjan mehr...
Nach der "Rosenrevolution"
Aufbruchstimmung in Georgien
Der neue georgische Präsident Saakaschwili muss Lösungen für umfassende Probleme erarbeiten. Eine optimistische Perspektive erschwert vor allem die Korruption in Politik und Gesellschaft. Edwin Czerwick, Gulbaat Rzchiladse mehr...
Der Club der jungen Dichter
gelesen
Rezension: Roland Koch. Ins leise Zimmer Michael Braun mehr...
Winzige Wahrheit
Gedicht Gabriele Wohmann mehr...
Der Kampf um öffentliche Aufmerksamkeit
gelesen
Rezensionen. Sieben Neuerscheinungen zur politischen Kommunikation von Marco Althaus, Vito Cecere, Manfred Schwarzmeier, Stephan Becker-Sonnenschein, Thomas Berg, Matthias Machnig, Fritz Plasser, Gunda Plasser, Ingrid Zoll Frank Priess mehr...
Moral und Realpolitik im Verhältnis zwischen Deutschland und Israel
gelesen
Niels Hansen: Aus demSchatten der Katastrophe. Die deutsch-israelischen Beziehungen in derÄra Konrad Adenauer und David Ben Gurion Benyamin Neuberger mehr...
Aktuelles intern
Neue Aktionen, Programme und Publikationen der Konrad-Adenauer-Stiftung mehr...
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Rita Anna Tüpper-Fotiadis

Rita Anna Tüpper-Fotiadis
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