Wankt der Westen?
Die Politische Meinung, (3/2004) 412
Im März 2004 setzt sich die Politische Meinung mit den Spannungen innerhalb des Westens auseinander und diskutiert die außenpolitische Position Deutschlands. Dabei kommen sowohl die wachsenden mentalen Differenzen der transatlantischen Partner zur Sprache, als auch die gemeinsame Wertebasis, die internationalen politischen Strategien, die Grundlegung bundesrepublikanischer Außenpolitik durch Konrad Adenauer, die Balance zwischen deutsch-französischen und deutsch-amerikanischen Beziehungen, die internationale Rolle der Vereinten Nationen sowie die Rückwirkungen des Elitewandels auf deutscher und amerikanischer Seite. Unter der Rubrik „Perspektiven“ geht es um die Zukunftsfähigkeit der freien Gesellschaft, zu der die christlich-demokratische Orientierung Wesentliches beitragen kann, um die fünfte WTO-Ministerkonferenz und ihre Konsequenzen sowie um den interreligiösen Dialog, den Papst Johannes Paul II. – der diesjährige Karlspreisträger – intensiv gefördert hat. Zudem gratuliert die Redaktion dem Lyriker Günter Kunert zum 75. Geburtstag und stellt unter „Aktuelles intern“ die neuen Aktionen, Programme und Publikationen der Konrad-Adenauer-Stiftung vor.
Einheit ohne Barbaren?
Ein Statement zum Verhältnis zwischen Europa und den Vereinigten Staaten
Die Spannungen zwischen Europa und den USA sind Symptome des mentalen Auseinanderdriftens zweier kollektiver Ordnungen. Ein Plädoyer für eine tiefer greifende Verständigung. Charles S. Maier mehr...
USA und Deutschland für Freiheit und Frieden
Zur Notwendigkeit kompatibler Sicherheitsstrategien
Der Schutz der freiheitlichen westlichen Eigeninteressen und ein starkes transatlantisches Bündnis sind ein wesentlicher Beitrag für eine sichere und friedliche Welt. Daniel R. Coats mehr...
Goodbye America?
Zu den Koordinaten transatlantischer Kooperation
Als strukturbildende Akteure bei der Lösung bedrohlicher globaler Probleme sind Europa und die USA aufeinander angewiesen. Das gemeinsame Wertesystem ist weder mit Russland noch mit China kompatibel. Johannes Urban mehr...
Konrad Adenauer und Amerika
Das Plädoyer für ein atlantisches Europa hat Tradition
Die Reduktion Adenauerscher Außenpolitik auf die unverzichtbare deutsch-französische Aussöhnung ist historisch unzulässig. Sicherheitspolitische Prioritäten werden bestimmt von der Dominanz der Amerikaner. Hans-Peter Schwarz mehr...
Die USA als globaler Akteur
Zu den transatlantischen Beziehungen im Zeichen des Krieges gegen den Terror
Die neue unipolare Weltordnung und die Vorherrschaftsansprüche einer Hypermacht haben die Spaltung des Westens mitbewirkt. Dennoch hängt vom Erfolg der amerikanischen Ordnungsmacht auch die Durchsetzung europäischer Interessen ab. Christian Hacke mehr...
Kooperative Balancepolitik
Deutsch-französische Zusammenarbeit als Kern europäischer Außen- und Sicherheitspolitik
Die deutsch-französische Zusammenarbeit ist eine Voraussetzung europäischer Außenpolitik und birgt weltpolitisches Potenzial – auch als Vision einer pluralistischen Weltordnung. Werner Link mehr...
Die Zukunft der Vereinten Nationen
Entwicklungen und Perspektiven seit 1990
Die Aktivitäten des Sicherheitsrates sind in den letzten Jahren enorm angewachsen. Trotz operativer Schwierigkeiten ist sein weltpolitisches Potenzial erheblich und wirkt auch als Gegengewicht gegen eine einzige Hypermacht. Klaus Dicke mehr...
Elitenwandel und außenpolitische Orientierung
Ein Grund für das transatlantische Zerwürfnis?
Die Beziehungen zwischen Deutschland und den USA werden wesentlich mitbeeinflusst von der mentalen Prägung der politischen Führungsschicht und der Multiplikatoren. Beate Neuss mehr...
Heilsame Realität. Ein Kommentar zur deutschen Außenpolitik
angemerkt
Stefan Theil mehr...
In dubio pro Francia/pro America?
Gedankenexperiment einer Wahl zwischen Paris und Washington
Ein Grund für das transatlantische Zerwürfnis? Welcher Anbindung sollte in einer fiktiven Entscheidungssituation der Vorrang gegeben werden? Zwei kontroverse Stellungnahmen spielen dieses Gedankenexperiment durch, um Anregungen zur notwendigen Weiterentwicklung des transatlantischen Verhältnisses zu geben. Karl-Heinz Kamp, Andreas Jacobs mehr...
Amerikas Macht
gelesen
Stephan Bierling: Geschichte der amerikanischen Außenpolitik / Joseph S. Nye: Das Paradox der amerikanischen Macht Friederich Mielke mehr...
Die Zukunftsfähigkeit der freien Gesellschaft
Freiheit und Verantwortung nicht nur als Staatsaufgaben
In einer Zeit des Wertewandels kann die christlich-demokratische Orientierung als Kompass dienen. Ein Plädoyer für staatlich gesicherte Freiräume und mehr Eigenverantwortung. Dieter Althaus, MdL mehr...
Kontraproduktive Konsequenzen
Das Debakel von Cancún
Die positive Resonanz von Globalisierungsgegnern auf das Scheitern der fünften WTO-Ministerkonferenz in Cancún verkennt die wirtschaftspolitische Realität. Sozialromantik und Neoimperialismustheorie führen in die Irre. Ralph Rotte mehr...
„Der Dialog ist heute nötiger denn je!“
Papst Johannes Paul II. und der Islam
Wie keiner seiner Vorgänger hat Papst Johannes Paul II. den interreligiösen Dialog gefördert. In diesem Sinne kennzeichnet die rege Reiseaktivität des diesjährigen Karlspreisträgers auch seine Suche nach Wegen der Auseinandersetzung und Annäherung an den Islam. Matthias Kopp mehr...
Aktuelles intern
Neue Aktionen, Programme und Publikationen der Konrad-Adenauer-Stiftung Walter Bajohr mehr...
Kontakt
Rita Anna Tüpper-Fotiadis

Rita Anna Tüpper-Fotiadis
Tel. +49 2241 246-2522
Fax +49 2241 246-2610
Rita.Tuepper-Fotiadis[at]kas . de
Die gedruckte Fassung der Monatsschrift ist über oben genannte Kontaktadresse, über den Verlag oder über den Buchhandel erhältlich. Die Politische Meinung erscheint zehnmal im Jahr. Der Bezugspreis für zehn Hefte beträgt 50,- € zzgl. Porto. Einzelheft 6,- €. Schüler und Studenten erhalten einen Sonderrabatt (25 Prozent). Die Bezugsdauer verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht bis zum 15. November eines Jahres schriftlich abbestellt wird.
