Freiheit durch Verantwortung

Die Politische Meinung, (5/2004) 414

Unter dem Schwerpunkt „Freiheit durch Verantwortung“ beschäftigt sich die Politische Meinung in ihrer Maiausgabe mit den Herausforderungen einer modernen Bürgergesellschaft. Dabei wird die zentrale Rolle von Kunst, Kultur und Unternehmergeist ebenso herausgestellt wie diejenige von Selbstorganisation, Solidarität, Verantwortungsfähigkeit und der bürgerlichen Tugenden von Maß und Mitte. Ein Plädoyer für das soziale Pflichtjahr bindet die Debatte in eine Stellungnahme zu den aktuellen Entscheidungsfragen ein. Unter der Rubrik „Linksextremismus“ finden sich Analysen der politischen Struktur der Globalisierungsgegner sowie der Strategie der PDS. Die „Perspektiven“ führen im Mai die Reflexion auf den Verfassungsstaat als Friedensgarant weiter und unterstreichen die Bedeutung von Familienpolitik als Wachstumspolitik. „Kontrovers“ kommentiert die amerikanische Nahost-Politik mit besonderer Berücksichtigung der innenpolitischen Situation Syriens. Die „Erinnerungen“ blicken im Mai auf die Leistungen Martin Bubers zurück sowie auf den Aufstand der Sinti und Roma am 16. Mai 1944 in Auschwitz-Birkenau. Das Editorial ist in dieser Ausgabe dem 70. Geburtstag von Hans-Peter Schwarz gewidmet.

Editorial

Bernhard Vogel mehr...

Der Kulturstaat und die Bürgergesellschaft

Subventionen für das Abendland
Der Staat ist nicht für Kunst und Kultur zuständig, wohl aber für deren Bedingungen. Seinen Ansprüchen als Kulturnation kann Deutschland nur gerecht werden, wenn es vom Engagement der Bürgergesellschaft getragen wird. Norbert Lammert mehr...

Für ein leistungsfähiges und menschliches Deutschland

Über das Konzept einer aktiven Bürgergesellschaft
Die aktive Bürgergesellschaft schafft Raum für Zusammenhalt und Solidarität. Ein Konzept, das alle in die Pflicht nimmt. Alois Glück mehr...

Soziale Integration ohne Wohlfahrtsstaat

Selbstorganisation als Gesellschaftsmodell der Zukunft
Staatliche Regulierungen werden in Zukunft der Selbstorganisation weichen. Die gesellschaftliche Neubestimmung geht mit einer neuen Rolle von Kirche und Sozialunternehmen einher. Gerhard Preyer mehr...

Die Soziale Marktwirtschaft leben

Unternehmer und Manager als Akteure der Bürgergesellschaft
Unter dem Begriff „Good Corporate Governance“ wird die Umorientierung zum nachhaltigen Wirtschaften diskutiert. Unternehmergeist muss gefördert, die politischen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Klaus-Peter Müller mehr...

Gleichberechtigt wollen alle sein – gleich verpflichtet nicht?

Das soziale Pflichtjahr als Baustein einer aktiven Bürgergesellschaft
Der Einsatz für eine menschenfreundliche Zukunftsgesellschaft erfordert den Mut, Tabus zu überprüfen. Ein Plädoyer für das soziale Pflichtjahr als Baustein einer aktiven Bürgergesellschaft. Michael Borchard mehr...

Aufbruch in die Bürgergesellschaft

Zum Grundsatzpapier des Kuratoriums der Konrad-Adenauer-Stiftung
Es gilt Wohlstandsstreben und Verantwortungsfähigkeit neu zu verknüpfen. Auszüge aus dem Kuratoriumspapier der Konrad-Adenauer-Stiftung. Christoph Stölzl MdA mehr...

Zukunft Berlin – Capitale Potenziale

Ein Praxisbericht zum Projekt
Die Zukunft der Hauptstadt hängt davon ab, dass ihre Bürger nicht nur in, sondern auch für ihre Stadt leben. Anne von Fallois, Melanie Piepenschneider mehr...

Die Zukunftsfähigkeit der politischen Mitte

Ausblick auf eine notwendige gesellschaftliche Umgestaltung
Um Staat und Gesellschaft zukunftsfest zu machen, müssen diese um- und neugestaltet werden. Dabei sind die klassischen bürgerlichen Tugenden von Maß und Mitte gefragt. Heinz Theisen mehr...

Globalisierungsgegner weltweit vernetzt

Über das Verhältnis zwischen Attac und der Deutschen Kommunistischen Partei
Die Feindbildprägung der Marxisten-Leninisten wirkt verlockend auf die Antiglobalisierungsbewegung. Über die Beziehung zwischen Attac und der Deutschen Kommunistischen Partei. Udo Baron, Manfred Wilke mehr...

(K)ein Requiem für die PDS

Die PDS vor den Wahlen 2004
Die PDS profitiert von der verbreiteten Weigerung, historische Realitäten wahrzunehmen. Ein politisches Mimikri zwischen "Widerstand und Ministeramt". Harald Bergsdorf mehr...

Der Verfassungsstaat als Friedensgarant (II)

Sicherheit als Voraussetzung für Freiheit
Die Basis rechtsstaatlicher Sicherheit ist brüchig geworden. Zwischen der Staatsaufgabe und den begrenzten Mitteln klafft eine Lücke. Josef Isensee mehr...

Familienpolitik ist Wachstumspolitik

Kinder als Karrieremotor
Hierzulande gelten Kinder als Armutsrisiko. Die Politik muss umsteuern, denn wer sich um Kinder kümmert, investiert in die Zukunft und qualifiziert sich selbst. Ursula von der Leyen MdB mehr...

„Wir wollten nicht kampflos in die Gaskammer gehen“

Über den Aufstand der Sinti- und Roma-Häftlinge in Auschwitz-Birkenau
Der Aufstand der Sinti und Roma am 16. Mai 1944 in Auschwitz-Birknau symbolisiert das verzweifelte Aufbäumen einer Minderheit gegen eine übermächtige Vernichtungsmaschinerie. Romani Rose mehr...

Vom unbekannten Martin Buber

Botschafter für den Geist des Judentums
Er selbst sah sich nicht als praktizierenden Juden und doch wurde Buber zum Mittler im Geiste des Judentums. Auf die christliche Theologie des Abendlandes nahm der Religionsphilosoph prägenden Einfluss. Ruth Lapide mehr...

Das Wort hat der Herr Bundeskanzler

gelesen: Klaus Stüwe (Hrsg.): Die großen Regierungserklärungen der deutschen Bundeskanzler von Adenauer bis Schröder. Wolfgang Bergsdorf mehr...

Adenauers Arkanpolitik

gelesen: Volker Erhard: Adenauers deutschlandpolitische Geheimkonzepte während der zweiten Berlinkrise 1958–1962. Volker Kronenberg mehr...

Helmut Kohl blickt zurück

gelesen: Helmut Kohl: Erinnerungen 1930–1982. Klaus Hildebrand mehr...

Aktuelles intern

Neue Aktionen, Programme und Publikationen der Konrad-Adenauer-Stiftung mehr...

Kontakt

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Die Politische Meinung / Redaktion
Rita Anna Tüpper-Fotiadis
Tel. +49 2241 246-2522
Fax +49 2241 246-2610
Rita.Tuepper-Fotiadis[at]kas . de

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